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Endlich daheim...


FotoHallo Frau Maier,

ca. drei Monate ist es her, dass ich – Indira - mit Hilfe des TSV Europa von Spanien nach Deutschland gekommen bin. Das war ja eine recht lange und aufregende Reise.
Meine neuen Adoptiveltern haben mich bei Wiesbaden in Empfang genommen und mich gleich ins Herz geschlossen. Die Aufregung war groß, da ich noch nach Dortmund weiterreisen musste. Nachdem ich mich am Rhein ein bisschen an meine Leute gewöhnt hatte, habe ich die Fahrt im Fußraum bei Frauchen verschlafen.
In Dortmund angekommen musste ich zunächst einmal mein neues zu Hause inklusive Garten inspizieren.
Auch entdeckte ich einen weiteren Mitbewohner im Haus. Momo unsere Hauskatze. Aber die ist so eingebildet und will nicht mit mir spielen. Das finde ich ganz doof, aber eigentlich kommen wir mittlerweile ganz gut miteinander aus.
Ich habe einen großen Hundefreundeskreis. Alle freuen sich, wenn ich komme. Frauchen und Herrchen der anderen Hund sagen immer, da kommt ja die schöne und die Hunde freuen sich, dass sie mit mir um die Wette rennen können. Ich gewinne fast immer, da ich die schnellste bin.
Meine Rasse gibt vielen Menschen ein Rätsel auf. Dies ist sehr kommunikativ, da viele Leute stehen bleiben und sagen, das ist ja eine Schöne, was für eine Rasse ist das denn? Ich wüsste auch gerne wer meine Eltern waren.
Auch möchte ich mich besonders bei meinen Namensgebern bedanken, die den Namen Indira, was ja auch übersetzt die Schöne heißt, ausgesucht haben.
Ich bin sehr fleißig in der Hundeschule, da ich die Begleithundeprüfung ablegen möchte um später als Besuchshund tätig werden möchte. Auf Grund meines guten sozialen Verhaltens wurde ich vom Hundetrainer ausgesucht.

Nochmal vielen Dank an TSV Europa, insbesondere an Frau Maier, die das richtige Händchen bewiesen hat, mir ein rundum zufriedenes neues Zuhause vermittelt hat. Ich habe mitbekommen, dass meine Adoptiveltern sehr zufrieden und stolz mit mir und der Vermittlung durch Frau Maier sind.

Noch eine Bitte: Liebe Frau Maier, es wäre schön wenn Sie diesen Brief auch als kleines Dankeschön und einem Weiterso an das Tierheim Arconatura weiterleiten könnten.
Herzlichen Dank!

Indira und Fam. Ranke aus Dortmund




FotoHallo Frau Stock,

hier ist Cayetana, d. h. ich werde in meiner neuen Familie Leyla genannt.
Ich bin ja nun bereits fast 2 Monate in Deutschland und ich muss sagen, es gefällt mir hier ganz gut. Das Wetter im Moment ist zwar nicht so schön, Regen kann ich nicht leiden, aber meine Familie habe ich echt gern und sie mich auch. Sie waren ganz erstaunt, dass ich von Anfang an stubenrein war, aber - ist doch Ehrensache!

Irgendeine Streichelhand ist auch fast immer da und gespielt wird ebenfalls viel, vor allem mit den Kindern in dieser Familie! In dem großen Garten hat meine Familie ganz viel kleine Kaninchen mit denen ich auch nur zu gerne spielen würde, aber leider ist da so ein großes Gehege drum, so dass ich nicht zu ihnen kann. Na ja, was soll´s!

Dann hat meine Familie mir so ein paar Wörter beigebracht wie „Sitz“, „Bleib“ und „Komm“, na ja, da mache ich ja noch mit, aber was die wollen, wenn sie \"Platz\" sagen, habe ich noch nicht so begriffen. Ich lege mich immer auf den Rücken und will gekrault werden, aber das scheint nicht das zu sein, was die wollen.

Ich habe auch eine ganz tolle Freundin gefunden: Maya ist ein Husky und braucht noch mehr Auslauf als ich, so dass wir oft mit Fahrrädern unterwegs sind. Wenn ich dann nicht mehr kann, komme ich in eine Tasche auf dem Fahrrad und kann mir alles von dort angucken. Das finde ich auch klasse! Auch schwimmen im See finde ich ganz toll.

Morgens geht mein ganzes Rudel nach dem ersten Spaziergang aus dem Haus, da schlafe ich dann und freue mich ganz doll, wenn der erste wiederkommt.

Jedenfalls bin ich Ihnen und den anderen vom Tierschutz sehr dankbar, dass Sie sich dafür eingesetzt haben, dass ich in diese Familie darf und die sind wohl auch ganz glücklich, dass sie mich haben; jedenfalls sagen sie immer, dass sie mich nie mehr hergeben möchten. Aber warum sollten sie auch?

Also im Moment bin ich rundum glücklich und zufrieden. Anbei schicke ich noch ein paar Fotos von mir.

Viele liebe Grüße

Leyla




FotoHallo Tierschutz Europa,

ich bin der kleine Guti und bin im September 2009 aus der Tötung als Welpe rausgekommen und zu meinem neuen Frauchen nach Deutschland mit eurer Hilfe gereist.
Gott sei Dank!

Nach einer langen Reise in einem Transporter mit vielen anderen Hunden,die ihr aus Spanien nach Deutschland gebracht habt, kamen wir in Wiesbaden endlich an.
Ich wusste gleich,als mein neues Frauchen vor dem Bus stand, dass neben all den anderen Leuten SIE es war, die mich wollte. Komisch, dass man das gleich spürt.
Ich bin nun schon ein Jahr in Norddeutschland bei meiner neuen Familie und lebe dort in einem Tierarzthaushalt mit sechs anderen Hunden zusammen.
Obwohl die alle viel grösser sind als ich------bin ich auf charmante Art und Weise doch der Grösste,Stärkste und überhaupt……..

Ich muss euch wirklich mit ganzem Herzen danken, dass ihr soviel für die Hunde in Spanien tut, wärt ihr und die Tierfreunde in Spanien nicht gewesen, wäre ich jetzt schon garantiert im Himmel. Macht weiter so und alle Leute, die das hier vielleicht lesen bitte ich so sehr, einen meiner vielen Freunde, die noch in Spanien sind, ein neues Zuhause zu geben.

Ich würde mich darüber sehr freuen, wenns allen dann so gut geht wie mir, ist die Welt wieder in Ordnung. Ich umarme alle guten Menschen und alle Hunde auf der Welt EUER GUTI

PS: der grosse Hund ,der neben mir auf dem Bild ist, ist Goldy,meine beste Freundin.
Ihr wurde in Griechenland das gebrochene Bein einfach unter den Bauch gebunden und sie muss jetzt, nachdem sie so gross geworden ist, auf drei Beinen laufen. Aber es wird ihr jetzt geholfen,das Bein ist schon ein erstes Mal operativ verlängert worden und im Oktober noch ein zweites Mal, danach wird meine beste Freundin hoffentlich wieder auf vier Beinen laufen können.
Drückt mal die Daumen! Nochmal Guti




FotoLieber Jürgen, liebe Alexandra aus Kroatien,


Heute möchte ich ,Aneta, mich selbst mal bei euch melden.

Mein Frauchen sagt, am 08.August bin ich auf den Tag genau vor 3 Monaten in Esslingen bei ihr und in meinem neuen Leben angekommen. Die ersten Tage war ich noch sehr müde von der Reise und auch noch scheu. Nach und nach habe ich mir jedoch mein neues Zuhause und die Herzen meiner Familie erobert. Inzwischen haben wir, Frauchen und ich, auch noch ein junges Hundemädchen von jetzt inzwischen 5 Monaten adoptiert. Ich bin anfangs immer nur mit ihr gemeinsam spazieren gegangen und habe mit der Kleinen gespielt. Irgendwann ist sie dann plötzlich mit uns heimgegangen; sie war den anderen wohl zu anstrengend. So bin ich also Adoptivmami für ein völlig verrücktes Hundemädchen geworden und muss sagen, ich finde es gar nicht so schlecht. Unser Frauchen sagt bloss immer, dass es ein Glück ist, dass ich nicht genauso „durchgeknallt“ bin wie Honey. Wir geben uns aber beide viel Mühe, sie zu erziehen.

Ansonsten haben Frauchen und Jens zum großen Glück jeder 2 Hände, mit denen sie uns streicheln und richtig durchknuddeln können, und das nutzen wir auch ausgiebig.

Morgens wenn der Wecker klingelt darf ich immer noch ein paar Minuten zu Frauchen auf den Bettrand klettern und „Guten Morgen“ sagen. Dann verteilt Frauchen die ersten Streicheleinheiten des Tages und ich dafür Küsschen. Abends gibt`s vor dem Schlafengehen immer noch ein Stückchen Käse für Honey und mich. Das ist richtig lecker. Wir machen täglich ausgiebige Spaziergänge, bei denen wir zuerst rumtoben dürfen, aber danach müssen wir auch arbeiten mit der 10m Schleppleine wie Sitz, Platz, Bleib und Hier und Bei Fuß. Wenn Autos oder Radfahrer kommen, müssen wir an den Rand sitzen und andere Hunde dürfen nicht verbellt werden. Das macht dann weniger Spass. Wenn wir alles gut machen, gibt`s eine Streicheleinheit und ein Leckerli, und das ist auch nicht zu verachten.

Mein größtes Hobby ist nach wie vor beim Spaziergehen nach Mäusen zu buddeln. Ich habe auch schon welche gefangen, das findet Frauchen dann meistens nicht so toll und ich muss sie \"aus\" geben. In die Hundeschule gehe ich mit Honey zusammen auch. Ist eigentlich gar nicht so schlecht.

Meine dichte Unterwolle hat Frauchen rausgebrüstet, damit mir nicht so warm ist. Ihr würdet mich nicht wiedererkennen, so eine schlanke Maus bin ich dadurch geworden.

Liebe Alexandra, lieber Jürgen, ich danke euch allen von ganzem Herzen, dass ihr euch für mich eingesetzt habt. Ich bin hier sehr glücklich und wünsche allen anderen, die ihr noch betreut, genau so viel Glück wie ich hatte.


Viel lieben Grüße sendet euch Aneta

mit Corina, Jens und Honey




FotoBericht für „endlich daheim“... 29. Mai 2010-05-29


Hallo Ihr Lieben vom TSV-Europa !!!

Ich bin’s, Edo !! Ihr kennt mich unter dem Namen Eduardo und mir geht es richtig gut!!
Dafür wollte ich heute „danke“ sagen und Euch berichten, wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist.... Mensch, das waren vielleicht spannende vier Monate!

Angefangen hat ja alles mit dem Transport aus Spanien nach Deutschland, Freiburg, wo mich mein neues Frauchen in Empfang nehmen durfte.... damals war ich vier Monate alt und noch gar nicht sooo groß, aber größer als Frauchen wohl dachte, denn als sie mir ihr mitgebrachtes Geschirr umlegen wollte und mich an die Leine nahm, zog und zerrte ich kräftig daran – es war ja alles so aufregend und angsteinflößend – schwupps, war die Leine auch schon aus dem Karabinerhaken gerissen.... Frauchen war auch aufgeregt und packte mich dann in den Kofferraum des Autos in eine faltbare Box. Alles stiegen ein und das Auto fuhr los. Ich dachte nur „was soll das denn? Das geht ja gar nicht, jetzt war ich endlich nach der langen Fahrt aus Spanien aus der Box raus und jetzt soll ich schon wieder in eine Box??“ Ich hatte furchtbare Angst und wollte nur raus aus diesem Ding.... da biss ich mich kurzerhand durch das Netz vorne raus und saß im Kofferraum... ich wollte unbedingt nach vorne auf die Rückbank, wo die zwei Kinder von Frauchen saßen..... Nach großer Aufregung saß ich dann schließlich zwischen den Kindern auf der Rückbank und bekam auch gleich mein erstes Leckerchen, einen kleinen Kauknochen zur Beruhigung.. bis wir endlich in meinem neuen Zuhause angekommen waren – am Bodensee... es ist herrlich hier!!

In meinem Zuhause angekommen, hab ich gleich alles erkundet.... am schönsten war der große, dicke, flauschige Wohnzimmer-Teppich, den ich gleich in Beschlag nahm und bis heute mein allerliebstes Plätzchen ist.... Frauchen sagt, den Teppich hab ich innerhalb von wenigen Tagen / Wochen geschafft, soll wohl heißen, ich hab ihn kaputt-gekaut.... es macht aber auch so einen Spaß, Franse für Franse herauszuziehen..... upps... 

Ich habe hier im Haus natürlich auch meine eigenen Plätzchen.... Körbchen, Kissen, Decken, alles, was das Herz begehrt und im Garten darf ich in der Sonne liegen und dösen und spielen... ein Kaninchen gibt es im Garten auch, Krümel, das ist meine Freundin, wir beschnuppern und begrüßen uns jeden Tag.

Gelernt habe ich hier gaaaanz viel. Gleich in den ersten Tagen wurde ich trotz meiner Blasenentzündung, die ich leider aus Spanien mitgebracht habe und die fast drei Monate brauchte, um auszuheilen, stubenrein. Ich konnte auch schnell „Sitz“ und „Platz“ und „Bleib“ und „Fuß laufen“ funktioniert mittels Leckerchen auch gut....

Bis vor kurzem durfte ich immer an einer 10-Meter-langen Leine laufen... sie nennen das Schleppleine.... da hatte ich ja eigentlich auch genug Auslauf. Aber neuerdings darf ich OHNE Leine laufen !!! Das macht Spaß, da kann ich schnüffeln, graben, rennen nach Herzenslust... und meine Menschen freuen sich immer wie die Weltmeister, wenn ich schnell angelaufen komme, wenn sie nach mir rufen oder pfeifen.... Ja, klar, ich bin ja ein schlaues Kerlchen und ich weiß ja, dass dann auf mich ein feines Leckerchen wartet....

In der Welpenschule war ich auch schon und jetzt darf ich mit Frauchen ein Mal in der Woche zum Erziehungskurs. Das ist anstrengend und nicht so lustig, wie das Toben mit den anderen kleinen Hunden. Aber schließlich bin ich ja jetzt schon ein „Halbstarker“, inzwischen acht Monate alt - wie Frauchen immer sagt – da muss man auch was lernen.... .überhaupt, manchmal hab ich Flausen im Kopf und renne den Störchen, die hier leben oder den Krähen hinterher.....

Aber ich weiss ja, wohin ich jetzt gehöre und wäre ganz schön dumm, wenn ich von meinen Menschen und meinem schönen Zuhause wieder weglaufen würde, oder???

Also liebe Marion und Monika in Spanien....

Mir geht es gut und hier will ich bleiben für immer!!! Danke für Eure Mühe.... manchmal denke ich noch an meine Schwestern Pili und Vilma und meinen Bruder Max... da wird mir ganz weh ums Herz und ich hoffe, dass auch sie einen so wunderbaren Platz gefunden haben wie ich....

Liebe Grüße Edo

P.S. Anbei noch ein paar Fotos, damit Ihr sehen könnt, wie ich mich entwickelt habe... 





FotoHola TSV Europa-Team,

ich bins der Habi, mir geht es super gut, obwohl ich nicht alles machen darf, was ich gern tun würde.
Aber erst mal soll ich was von meinem Frauchen ausrichten:
Respekt und Dank an alle im Team, sie war begeistert, mit wie viel Liebe und Vorsicht mit uns umgegangen wurde. Sie sprach voller Lob über unseren Zustand, nach dieser langen Reise. Wir waren total entspannt, alles war sauber, eine ruhige Abwicklung bei der Übergabe. Es gilt zu bedenken, dass alles ehrenamtliche Tätigkeit von euch ist, engagiertes Handeln aus Liebe zu uns.

Nun aber zu mir:
Meine Adoptivfamilie besteht auch aus zwei riesigen Wuschelfellmonstern und ich versuche gerade Chef zu werden. Frauchen meinte, dass ich froh sein kann, dass die beiden so sanftmütig sind, weil ich lebensmüde Aktionen starten würde. Da ich nach ihrer Meinung charakterlich nicht geeignet bin, greift sie ein. Ok, ok - Respekt muss ich wohl erst noch lernen, Warnzeichen kriege ich ja. Ich bin noch jung und habe ordentlich Power untern Hintern. Hihi, alle dachten (so wurde ich auch beschrieben) ich wäre ein ruhiger Vertreter. Hüstel, das bin ich auch, bis ich die Lage gecheckt habe und dann geht es zur Sache. Richtig in Schwung gekommen, übertreibe ich es oft und werde dann verbal gebremst. Ich bin auch schnell mal beleidigt, dann gehe ich einfach in meine Kuschelecke.

Da ist noch eine Kleinigkeit - bin ich wirklich ein \\\"Perro de Agua Español Mestizio\\\" ? - wohl eher ein Mestizio.
Hmm, ich habe nicht viel am Hut mit Wasser am Körper. Das Abduschen der Pfoten, wenn die richtig matschig sind, lasse ich mir gefallen, da stehe ich ja auch mit dem Boss in der Dusche. Die Kumpels gehen beide im Fluss schwimmen und ich kann nur noch den Kopf sehen. Nöö, das brauche ich nicht, ich habe es getestet, auf dem Wasser kann man nicht laufen, meine Pfote ist dann weg.
Bei der Haus-Tierärztin war ich auch schon zum Vorstellungsgespräch. Die wollte allen Ernstes in meine Ohren gucken, da habe ich gleich mal geschrien! Apropo, das mit dem Schreien kann ich ganz gut, entspannt die Lage, weil alle erst mal gucken, bis sie feststellen, dass gar nichts ist.
Die Doctorin ist übrigens nicht begeistert darüber, dass mein Frauchen einen \\\"Ausländer\\\" adoptiert hat, die Meinung ist meinem Frauchen egal. Die Doctorin hat dann auch gleich meine Mängel aufgelistet. Mein Kiefer ist schief, habe leichten Zahnstein an einigen Zähnen, Dreck im Inneren meiner Ohren und Milben. Haha, mein Pass ist aber vorbildlich bis auf die Rasse, meine Chip-nummer passt, meine Impfung muss aufgefrischt werden, wenn die Milben unter Kontrolle sind. Ein Ausruf des Erstaunens kam, als sie meine Langhaarfrisur sah. Tja, so werde ich auch bald wieder aussehen und dann wickel ich sie auch um die Pfote. Die Helferin ist eine ganz liebe Tante, mit der habe ich gleich geschmust. Wichtig war auch, dass der Chip stimmt, weil Frauchen mich nun bei Tasso angemeldet hat.
Mein Frauchen ist übrigens sehr erstaunt, weil ich absolut stubenrein bin und ich ein ruhiges Fressverhalten habe. Mal ehrlich, mich wundert das nicht, hier ist es ja super, ich fühle mich wohl und das Futter ist schon Premium, das muss man genießen.
Gut das ich am Sprachkurs teilgenommen habe, ich verstehe was man von mir will und mache es auch sofort. Da fällt mir ein, mein Adoptivfamilie hat eine Bekannte mit einer niedlichen Hündin. Sie ist eine eingedeutschte aus Teneriffa, mit der habe ich
mich sofort verstanden, na ja sie spricht auch noch spanisch.

So, genug von mir erzählt, ich muss wieder meine Kumpels mit meinem Quietschi nerven.

Ich wünsche alles Gute für eure weitere Arbeit, mögen viele Kumpels gerettet und liebevoll aufgenommen werden.

Muchas gracias y un beso muy fuerte.
Habi




FotoHallo, ich bin\'s, der Superboxer Roody. Aus der schönen Oberlausitz liebe Grüße. Ich fühl\' mich sauwohl hier. Gestern waren wir zum Mittag bei unserer Oma eingeladen und während meine Leute draußen den Garten auf Vordermann brachten hab ich\'s mir mit meiner Freundin Happy auf der Eckbank in der Küche so richtig gemütlich gemacht. Ich hab natürlich nur so getan, als würde ich schlafen. Als Oma kurz die Küche verließ, um \'ne Zitrone aus dem Keller zu holen, zog ich mir nacheinander die 5 feinen panierten Carreeschnitzel von der Anrichte und schlang sie schnell hinunter, ohne ein einziges meiner Happy zu überlassen. Feiner Freund, dacht\' ich mir allerdings erst hinterher! Oma kam zurück und konnte es nicht glauben. Sie suchte überall nach dem Fleisch, unterm Tisch, hinterm Schrank.... Und dann schlug sie Alarm: \" Der Roody hat die Schnitzel geklaut. Oh Gott, was solln wir jetzt bloß essen?\" Naja, Frauchen ist dann gleich zum Fleischer. Und alle haben drüber gelacht. Außerdem sah ich ja so unschuldig aus. Und alle haben mir prophezeit, dass ich Bauchweh bekomme und brechen müßte, aber alles Quatsch, ich habs super verdaut.
Ja, ich bin der Clown im Hause und wickle alle um den Finger.
Auf Schritt und Tritt folge ich meinem Frauchen, denn ich will immer bei ihr sein.
Ich bin ein Sofaschläfer. Meine Leute haben es schon aufgegeben, mir des abzugewöhnen, denn ich lieg gern weich wie die Prinzessin auf der Erbse.
Morgen muß ich zum Zahnsteinentfernen, weil die Beißer wirklich nicht gut aussehen und sich jeder über meinen schlechten Mundgeruch beschwert. Und ich geb doch so gern Küsschen.
So, jetzt leg ich mich in die Sonne und mach ein Nickerchen.

Bis bald, Eure Bettelschnauze Roody
P.S.: Schick noch\'n paar schöne Bilder mitRooD




FotoLiebe Frau Nerad,

wollte mich gerne nochmals bei Ihnen melden und ein wenig über Flypy berichten, der jetzt Lucky heißt. Mein kleiner Sohn hat ihn so genannt, da er der Meinung ist, dass der kleine Kerl ein ganz besonders glücklicher und fröhlicher Hundemann ist.

Die Übergabe in Baden-Baden klappte prima und auch unsere Hündin zeigte sich von Anfang an interessiert an dem hübschen Rüden. Lucky saß und lag die Fahrt nach München ganz brav neben mir in einem kuscheligen Körbchen.

Zuhause angekommen inspizierte er erst einmal alles und sauste durch Wohnung und Garten und der ganze Hund war ununterbrochen am wedeln. Meinen Mann fand er auch prima und nachdem er alles markiert und seine Mahlzeit hinter sich hatte, nahm er auch sogleich eines der Sofas in Besitz.

Die erste Nacht schlief er friedlich in einem der vielen in der ganzen Wohnung verteilten Hundekissen – schnarchend, auf dem Rücken liegend und ganz im Glück.

Am Sonntag nahmen wir den kleinen Knopf gleich mit in den Reitstall und auch dort verlief alles sehr unkompliziert. Die Pferde erschreckten ihn nicht und im vorhandenen Hunderudel wurde er sofort akzeptiert und zum spielen animiert. Konnte ihn dort auch problemlos ohne Leine laufen lassen, da der Reiterhof weit ab von Schuss liegt. Auch unsere Reiterfreunde wickelte er spielend um den Finger und alle fanden ihn einfach nur süß und lustig. Er ist ein echter Zirkushund und kann auf zwei Füßen stehen, laufen und sich im Kreis drehen.

Mittlerweile hört er auch schon auf seinen Namen und hat einige interessante Ausflüge unternommen. Habe ein paar Bilder von unseren ersten Ausflügen mit Lucky an das E-Mail angehängt.

Auch dem Tierarzt haben wir bereits einen Besuch abgestattet, da Lucky sich sehr viel kratzte und am Bauch ein paar entzündete Stellen hatte. Flohkot konnten wir zwar keinen entdecken, aber so wie es aussieht, hat er Milben und so bekam er dann ein Mittel, um ihn von den lästigen Mitbewohnern zu befreien. Für seine Haut gibt es zusätzlich auch ein paar Tropfen Nachtkerzenöl übers Futter. Auch die Augen tränen ein wenig, aber nichts Schlimmes. Die Tierärztin hat ihn übrigens auf zwei bis zweieinhalb Jahre geschätzt.

Gerade liegt der müde kleine Lucky zu meinen Füßen und eigentlich ist er mein ständiger Schatten oder der meines Sohnes Max (dreieinhalb), den er ganz besonders liebt. Es ist so nett, den beiden beim Spielen zuzuschauen. Und auch mit unserer Hündin Paula versteht sich Lucky bestens. Die beiden spielen ganz viel und Paula ruft ihn auch immer mal wieder zur Ordnung, wenn er gar zu viel bettelt.

Die Bettlerei am Tisch ist etwas nervig (wird aber schon besser) und er klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Am Sonntag hat er ein Stück Bio-Rinderfilet verschleppt, was eigentlich für den Grill gedacht war. Es stand abgedeckt auf einer hohen Küchenablage, aber Lucky kann hüpfen wie ein Flummy und so haben wir dann halt Würstchen für uns gegrillt…

Sie sehen also, unsere ganze Familie ist sehr glücklich über unseren Familienzuwachs und das Kerlchen passt auch einfach wunderbar zu uns. Ich bin sicher, wir werden viel Spaß miteinander haben.

Möchte mich auch ganz besonders noch einmal für die unkomplizierte Abwicklung der Adoption und die nette Betreuung bedanken.
Menschen wie Sie, die sich unermüdlich für die Tiere einsetzen, nicht die Augen vor dem Elend verschließen, sondern handeln und Unmögliches möglich machen, scheinbar unvermittelbare Tiere zu einem neuen Zuhause verhelfen, gebührt das größte Lob und Anerkennung.

Ich wünsche Ihnen und natürlich in erster Linie den Hunden in Spanien (und auch sonst überall, wo sie auf ein eigenes Heim warten) sehr, dass Sie viele schöne Plätze für die treuen Seelen finden und werde auch fleißig Werbung für Sie machen.

Man ändert nicht die Welt, wenn man einen Hund aus Spanien adoptiert – aber für diesen Hund ändert sich die Welt.

Viele liebe Grüße aus München,

Marion Creyaufmuellerflyp




FotoLiebe Marion Poeschl,

jetzt möchte ich - Tim - einmal mitteilen, wie es meinem Kumpel Conan - na ja der gutmütige Tollpatsch heisst jetzt Aiko - und mir so in der Zwischenzeit ergangen ist. Also bei Ankunft in Gustavsburg war ich ja ziemlich aufgeregt und als ich dann mit diesem Riesen von Husky zusammen zu meinen neuen Gastgebern ins Auto verfrachtet wurde , habe ich mich erst einmal auf den Knien von Mathilde ganz klein gemacht . Der Große hat gleich Tuchfühlung mit Reinhard aufgenommen, den Beifahrersitz in Beschlag genommen und mit ihm rumgekuschelt, als hätten sie schon zusammen im Sandkasten gespielt. Na dann, die Chemie stimmte schon mal, wobei der Große das mit der Chemie und dem Wohlgefühl wortwörtlich nahm, hatte er uns doch auf der gesamten Heimfahrt sein Wohlgefühl durch \"Dampf ablassen\" zur Kenntnis gebracht. Man, das hättet ihr sehen sollen: Wow, unseren neuen Gastgebern sind die Gesichtszüge in mir bis dahin noch nicht gekannte Formen entglitten..........; trotz Regen die ganze Strecke mit offenen Schiebedach gefahren, pfffffff.

Als wir in unserem neuen zu Hause angekommen waren, sind wir erst einmal durch alle Zimmer - die Hütte musste ja erst einmal inspiziert werden - , dann der herrliche Garten mit Rasen, Kies und Hecken und einem Baum zum Beinchen heben , das passte! Die weiteren Mitbewohner - zwei große Mädels von 17 und 19 begrüßten uns mit : \"Oh wie süß und dem üblichen Geschmuse und Gedrücke aufs allerherzlichste\". Schönen Dackel und Sonntagsblick aufgesetzt , schon flogen uns die ersten Hundeleckerlis zu. Aha, so einfach geht das, die \"Herrschaften\" herzum zu bekommen.

Dann habe ich mich mal auf die Socken gemacht um ein paar Schuhe und Socken anzuknabbern; ihr wisst ja , uns Welpen juckt das Zahnfleisch und ein paar Birkenstock und adidas eignen sich einfach ganz toll zum abreagieren. Die Auflage der Gartenliege und unseren neuen Hundekorb habe ich auch schon mal die Zähne gezeigt; na ab damit in den Sperrmüll.
Tja und dann kamen auch schon die ersten Dinge , die ich noch nicht kannte und bei jeder passenden Gelegenheit uns laut zuteil wurden : \" Pfui , pfui , pfui \" und das auch noch in einem tiefen Ton , der weder mir noch meinem Kumpel Aiko gefiel. Egal ob ich Schuhe anknabbern , ein Geschäft auf den Fliesen erledigen oder Aiko mal kurz im Haus das Bein heben wollte, immer wieder dieses Gezeter mit dem , na ihr wisst schon: \"Pfui , pfui,,pfui\". Schwamm darüber: Aiko und ich haben uns mittlerweile darauf geeinigt , dieses Gezeter nicht mehr anzuhören und unsere Geschäfte draußen zu erledigen und wenn wir doch mal wieder etwas anknabbern, und Ungemach droht, lege ich mich einfach kurz auf den Rücken , lege den Sonntag- Mitleidsblick auf und schon knuddeln mich wieder alle und haben mich lieb. Das ist herrlich einfach hier zurecht zu kommen.

Jeden Tag machen wir mehrere ausgedehnte Spaziergänge - der große Wald hier um die Ecke ist echt klasse - , tausend verschiedene Düfte ; der Große hält an beinahe jeden zweiten Baum und ich an jedem Strauch an. Wir treffen viele Artgenossen auf unseren Spaziergängen und wenn dem Aiko mal einer blöd kommt, dann wird ordentlich abgeklefft , natürlich bin ich dann immer mit im Boot. Also, alles in allem ein wirklich prima Hundeleben hier. Wir sind mit unserem neuen zu Hause sehr glücklich und zufrieden und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind unsere Gastgeber dies auch. Der Aiko und ich sind einfach unzertrennliche Kumpel geworden oder wie die Bayern sagen: \"Passt scho\".
Habe Euch auch noch ein paar Fotos beigelegt.

Also ,wenn ihr wollt schreibe ich Euch in paar Wochen noch mal etwas.

Liebe Grüße
Tim ( alle nennen mich hier Timmi )




FotoNeues über Dana

Hallo Fr. Wissel,

ich möchte heute endlich mal erzählen wie es mir in der letzten Zeit ergangen ist.
Als ich vor ca. 9 Wochen mit dem Auto nach Deutschland kam, war ich am Anfang sehr ängstlich und zurückhaltend. Meine neue Familie hat mich Rosita getauft und ich liebe sie über alles. Sie haben mir zum einleben sehr viel Zeit gegeben. Wir gehen regelmäßig in die Welpenpielstunde, hier kann ich mit anderen Hunden spielen. Erst war mir das alles nicht so geheuer, aber mit viel Geduld und Wienerwürtschen habe ich gelernt, das mir nichts passiert. Mittlerweile laufe ich durch Flattervorhänge, Tunnel und gehe über jedes Hindernis. Wackelbretter und Bällchenbad mach ich mit links;-) und ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Meine Trainerin sagt, ich wäre ganz aufmerksam und immer bei der Sache und man würde mir ansehen, dass ich gerne lerne. Agility hab ich mir auch schon angeschaut. Ich fand das total super, aber da muss ich noch warten bis ausgewachsen bin. Jetzt fang ich erst mal mit dem Junghundetrainig an (Clickern kann ich übrigens auch schon). Ich durfte nach einer Woche schon ohne Leine laufen und flitze voller Freude über die Wiese und komme auch (fast;-) immer sofort zurück wenn man mich ruft. Ich darf auch immer mit, sofern es möglich ist und wir sind mir immer viel on Tour. So lerne ich alles kennen und werde von Tag zu Tag selbstbewusster. Ich war schon in einer Wirtschaft, wo ich schön unter dem Tisch gewartet habe bis alle gegessen hatten. In der Stadt war ich auch schon, im Kaufhaus, Treppen hoch, Treppen runter. Das war ganz schön aufregend, aber es hat alles super geklappt. Zur Belohnung waren wir dann in Mannheim im Hundecafe „Martha und Lotte“, das war vielleicht toll (www.martha-lotte.de - hier bin auch auf der Fotogalerie verewigt).

Ich bleib auch schon alleine, bin von Anfang an Stubenrein und hab auch noch nix kaputt gemacht. Meine Family findet das ganz toll und kann’s manchmal nicht ganz fassen, wie schnell ich lerne...es macht mir ganz einfach alles sehr viel Spaß. Jeder der mich sieht ist begeistert wie hübsch ich doch bin. Nur bei fremden Leuten und kleinen Kindern habe ich noch etwas Angst und gehe denen lieber aus dem Weg, da ich nicht weiß was mich erwartet...aber wir arbeiten daran und die sagen alle, das wird schon, ich bräuchte einfach mehr Zeit. Ich lebe übrigens noch mit zwei Katzen, einigen Hühnern, Meerschweinchen in einem Haus mit Garten und Scheune auf dem Land. Das mit den Katzen hat auch super geklappt, die streichen mir immer um die Beine. Nur wenn ich mit ihnen spielen will und ich sie durch den Garten und Scheune jage, das finden sie nicht so toll. Aber welcher Hund kann da schon widerstehen.

Also meine Familie meint ich wäre ein Traumhund (was auch immer das ist) und sind mich immer am knutschen und kraulen. Ich fühl mich wohl und danke Euch, dass ihr mich gerettet habt und mir mein neues Leben ermöglicht habt. Viele Grüße natürlich auch an Fali und Alberto.

GRACIAS
Ich werde mich auf jeden Fall immer mal wieder melden.

Saludos und bis dann
ROSITA

P.S. Ein paar Bilder hab ich auch mitgeschickt




FotoHallo Ihr Leute vom Tierschutz Europa,

im November haben wir von Maria die Galgohündin „Fabi“ übernommen, die zuvor von Tina aus der Tötung von Linares geholt wurde, und danach noch einige Zeit in Luxemburg verbrachte. Dafür möchten wir uns recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken.

Fabi heißt nun Adi – nicht weil der Name nicht schön ist, sondern weil unser Sohn Fabian heißt und es schnell zu Verwechslungen kommen kann. Entweder kommen Beide oder Keiner.

Adi fühlt sich bei uns sehr wohl; sie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Sie mag ihre Streicheleinheiten und wir haben ihr im ganzen Haus Kuschelplätze eingerichtet. Anfangs war es hier noch recht kalt und sie ging nur mit Mantel nach Draußen. Sie geht leidenschaftlich gerne spazieren und hat schon viele vierbeinigen Freunde gefunden, die sie gerne besuchen und mit ihr spielen. Ihr liebstes Spielzeug sind alte Arbeitshandschuhe.
Unsere Adi ist ansonsten sehr ruhig, zurückhaltend und wurde anscheinend sehr gut erzogen.

Damit sie einen dauernden Spielkameraden hat - der sie auch ein bisschen aus der Reserve lockt – haben wir uns entschlossen, noch einer Galgohündin ein schönes Leben zu ermöglichen. Vor zwei Wochen war es dann soweit, Queen ist bei uns eingezogen. Ein armes Geschöpf, mit Bisswunden übersät, Schwanz gebrochen und einige Kilo zu wenig auf den Rippen. Anscheinend hat sie in Spanien auf der Straße gelebt und musste für sich selbst sorgen. Queen ist extrem futterneidisch, sogar das Wasser wird sofort ausgetrunken – man weiß ja nicht wenn man wieder was bekommt. Wir füttern nun getrennt. Queen ist nach wenigen Tagen schon ruhiger geworden. Mittlerweile ist sie auch stubenrein.
Beim Spazierengehen und in Haus und Garten klappt es auch schon recht gut. Sie ist sehr gelehrig und einfallsreich.

Das Zusammenleben wird von Tag zu Tag besser, die Wunden verheilen und das mit der Erziehung (Queen klaut wie ein Rabe) kriegen wir auch noch hin.

Wir üben weiter und halten uns an die Tipps von Maria und Bettina Weinacht. Vielen Dank dafür.

Bis bald
Petra und Rudi Stark




FotoGina - endlich daheim

Hallo liebe Ute und liebes TSV-Europa-Team (plus natürlich alle Tierschützer vor Ort)!

Ich bin es, die Lira. Meine Frauchen haben mich aber an unserem ersten Abend probeweise Gina gerufen.
Dummerweise habe ich darauf gehört und damit war mein Schicksal als Gina besiegelt, aber eigentlich find ich den Namen ja toll.
Ich wollte mich endlich mal bei Euch melden und erzählen, wie es mir in den fast 5 Monaten, die ich jetzt schon bei meinen Frauchen bin, so ergangen ist.

Ich hatte ja das Glück, dass ich schon hier in Deutschland in Pflegefamilien gelebt habe, da war der Reisestress schon nicht
mehr aktuell. Der Abschied von meinen ersten Menschen und meinen Kumpels fiel mir aber schon ganz schön schwer.
Trotzdem ist es schon absolut spitze, ganz eigene Menschen zu haben.
Nachdem ich an meinem ersten Abend bei meinen Frauchen erstmal die ganze Wohnung inspiziert habe (sie entspricht meinen Ansprüchen), musste ich erstmal kuscheln. Dafür sind die beiden wirklich gut geeignet. Sie halten immer schön still und kraulen mich dabei. Herrlich.
Auch das Futter ist ganz toll. Was blöd ist, ist dass ich keinen Alkohol bekomme. Dafür könnte ich sterben, aber meine Frauchen haben sich nur das erste Mal an der Nase rumführen lassen, weil sie niemals gedacht hätten, dass es mir so gut schmeckt. Seitdem.... keine Chance. Seufz.
Was das Spielen angeht sind meine Menschen nicht so ausdauernd. Wer hat denn schon nach 2 Stunden keine Lust mehr... echt.
Ich könnte viel länger mit meinem Stoffhäschen rumtollen.

Ich liebe andere Hunde und freue mich immer schon wahnsinnig auf meine Gruppenhundestunde. Extra für Hunde mit so kurzen Beinchen wie ich sie habe.
Die Frau, die meine Frauchen trainiert, damit sie mit mir alles richtig machen (mal ehrlich, reden wir lieber von \\\\\\\"Nicht soviel falsch machen), ist auch wundervoll.
Alles in allem geht es mir saugut, mit den kleinen Abstrichen beim spielen und Alkohol und ich habe beschlossen, dass ich hier bleibe. Mit ausschlaggebend war der Platz auf dem Kopfkissen. Gnädigerweise lasse ich die Frauchen auch im Bett schlafen. Man ist ja kein Unhund.

Von meinen Frauchen soll ich auch viele liebe Grüsse an alle bestellen und sagen, dass sie mich nie mehr hergeben und niemals gedacht hätten, was ich von Anfang an für ein toller, lieber, intelligenter,... Hund bin/war.

Es grüsst Euch lieb

Eure Gina




FotoHallo Frau Wissel,

heute möchten wir uns nochmals herzlich bedanken, das mit Ihrer Hilfe unsere kleine Emmy (vorher Xonchil) bei uns einziehen durfte.

Drei Wochen ist sie nun hier und sie fühlt sich wohl , als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Auch unsere zwei alten Beardedcollie-Mädchen, sowie unsere zwei Kater haben sie voll akzeptiert.

Obwohl sie sehr selbstbewußt ist und öfter mal die \" große Lippe \" riskiert, ist sie absolut lieb und verschmust !!
Aber etwas Erziehung braucht sie noch , doch man merkt jetzt, das sie das Leben in unserer Familie genießt und endlich Zuhause ist !!

Sie wirbelt durch unseren Garten , liebt die Spaziergänge und freut sich Ihres Lebens und wir lieben sie. Ein Leben ohne sie könnten wir uns nicht mehr vorstellen. Da sie ja erst für eine andere Familie vorreserviert war, ist es jetzt doppelt schön,
dass sie dann doch bei uns einziehen durfte. Vielen lieben Dank Fr. Wissel, das Sie mich direkt angerufen haben, ich war dann so aufgeregt und freute mich riesig.

Ich habe ein paar Bilder aus ihrem neuen Zuhause beigefügt , unter anderem vor dem Besuch beim Hundefriseur und nachher, da sie sehr verfilzt war. Aber sie sieht jetzt sehr niedlich aus, noch frecher , mit ihren großen Kulleraugen!

Wir hoffen ,das sie weiterhin viel Erfolg haben im TSV Europa, denn was sie als Tierschützer alle leisten, Hut ab kann man da nur sagen. Bis bald mal wieder , alles Liebe , tausend Dank ganz liebe Grüße aus dem Saarland , Monika u. Norbert Altmeyer




FotoHallo Frau Nerad

W………..uff, hatte noch gar keine Zeit mich zu melden. Vor einer Woche bin ich also in meinem neuen zu Hause in der Schweiz angekommen und seitdem verfliegen die Tage nur so.

Es gefällt mir sehr gut hier und auch meine neue Freundin Chili (Fotos) ist von meiner Anwesenheit sehr begeistert. Heute bin ich das erste Mal ohne Leine spazieren gegangen und wir konnten uns so richtig austoben auf dem Feld.

Morgen darf ich das zweite Mal in die Hundeschule , mal sehen was ich neues lernen kann. Hoffentlich wird das Wetter endlich gut, damit ich mich besser akklimatisieren, und meinen Mantel zu Hause lassen kann. Nun ziehe ich mich in mein warmes Bett zurück und sende ein paar Fotos vorab.

Ich werde mich wieder melden, wenn ich etwas mehr Zeit habe……..

Peke (Pepito) und Familie Küffer




FotoHallo Maria, hallo Jürgen,

jetzt ist Mylo (ehemals Bunker)schon seit Samstag Nachmittag bei uns und wir sind total happy. Die ersten Stunden waren natürlich total aufregend für ihn, das Haus und den Garten kennenzulernen und dann noch die Begegung der unheimlichen Dritten Art, unserer Kater Muphy und Merlin.
Wir haben ihn an die Leine genommen und die Katzen hereingelassen. Oha, wir hatten auf einmal zwei knurrende zu großen Kugeln mit stehenden Haaren mutierte Katzen. Mylo war total irritiert und fing bei dieser \"tollen\" Begrüßung auch gleich zu knurren an. Tja wie es in den Wald schallt.......

Also fingen wir an die Tiere etwas zu trennen und Mylo nur angeleint mit den Katzen zusammen zu lassen. Alle hielten dezent ihren Abstand ein, beobachteten sich ganz genau, aber keiner wollte sich zu nahe kommen. Jedoch Abends, wenn Mylo auf seiner Decke im Wohnzimmer eingeschlafen war, sind beide Tiger neugierig hin und er wurde ganz genau beäugt und durchgeschnuffelt.

Nachts haben wir die Tiere getrennt und da Mylo, unsere Treppen nach oben nicht laufen wollte, habe ich unten auf der Couch bei Mylo geschlafen, dies sollte aber kein Dauerzustand werden. Also versuchten wir ihn die Treppen nach oben zu locken, was auch wunderbar klappte, nur herunter hatter er riesen Angst, so daß ihn Andi immer tragen musste.

Aber Mylo lernt sehr schnell, seine Angst ist der Neugier gewichen und heute läuft er die Treppen hoch und runter wie ein Großer, ich konnte meinen Couchschlafplatz verlassen und Mylo schläft nun mit im Schlafzimmer :-)

Unserer Kater haben ihn auch schon akzeptiert, Mylow freut sich immer sie zu sehen und wackelt voll mit seinem Schwanz, an diese Hundesprache müssen sich die Kater noch gewöhnen unser Vorgänger Hund Nico hatte leider einen kopierten Schwanz. Aber sie reiben schon Köpfchen an ihm und Murphy fängt auch schon an mit ihm zu spielen. Mylo findet das richtig klasse.

Jetzt lernen wir noch was spielen heißt und dann geht es so langsam an die Unterordnung.

Mir sind jetzt natürlich alle großen Steine vom Herzen gefallen und ich möchte mich noch einmal ganz ganz herzlich bei Euch bedanken. Für die Mühe welche ihr Euch macht und für diese tolle Tiervermittlung, es hat sich gelohnt, besonders wenn wir sehen, wie sich Mylo entwickelt und er immer weiter aufblüht.

Gerne halte ich Euch auf dem Laufenden und sende demnächst auch mal Bilder von unserer tollen Tiergang.

Lieben Gruß
Andrea




FotoHallo liebe Frau Stock,

hier ist Nivi. Ich weiß, wir haben uns noch nie persönlich kennen gelernt, aber meine neue Familie hat mir gesagt, dass wir es auch Ihnen zu verdanken haben, dass ich jetzt hier sein kann. Deshalb wollte ich Ihnen noch einmal danke sagen!

Mir geht es sehr gut. Die Reise von Spanien hierher war sehr anstrengend, so dass ich erst einmal etwas Zeit, viel Liebe und vor allem ein Bad (!) gebraucht habe, um richtig anzukommen. Zwar bin ich noch nicht stubenrein und es fällt mir noch schwer, irgendwo zu warten oder ohne meine neue Familie zu sein - doch die beiden haben viel Geduld mit mir und wissen, dass ich ja noch sehr klein bin. Außerdem werde ich von Tag zu Tag besser!

Nächste Woche treffen wir eine Hundetrainerin, die mich dann in ca. 3 Wochen in einen neustartenden Kurs für Junghunde aufnimmt. Das wird bestimmt toll! Ansonsten gehen wir viel spazieren und ich beschnüffele meine neue Welt, die vor allem sehr grün und aufregend ist und voller schöner Überraschungen steckt.

Also, vielen Dank liebe Frau Stock, dass Sie mitgeholfen haben, dieses schöne Zuhause für mich zu finden.

Ein herzliches \"Wuff\" aus Bergisch Gladbach - Ihre Nivi

PS. Ich habe ein Foto von mir und Christiane beigelegt. Hier waren wir auf einer riesigen Blumenwiese - toll

PPS. Könnten Sie Frau Wissel und Herrn Hepner ebenfalls bescheid sagen, dass es mir gut geht? Sie hatten noch einmal um Rückmeldung gebeten. Vielen Dank!




FotoHallo Ihr Leute vom TSV Europa,

ich wollte mich mal bei euch melden und mich bedanken, dass ihr euch um mich gekümmert habt!

Nachdem ich am 6. Juni im Westerwald zu meiner neuen Familie gekommen bin, habe ich sofort einen neuen Namen bekommen: Ich heiße jetzt \"Joe Cool\", weil ich so cool bin (auf einem Foto kann man sehen, dass ich auch so aussehen kann!). Nach einer Woche sind wir dann alle schon wieder losgefahren - in Urlaub auf eine Berghütte in Kärnten. Da war´s toll; wir sind viel gewandert und als es heiß war, zum Schwimmen gegangen. Kurz nachdem es heiß gewesen ist, hat es dann zur Abwechslung geschneit; ich habe also ganz schön viel erlebt in der ersten Zeit nach meinem Umzug!

Im Urlaub musste ich beim Wandern noch meistens an der Leine laufen, weil ich ständig irgendwelche Murmeltierspuren in der Nase hatte und noch nicht sooo gut gehört habe (ich konnte ja zuerst auch nur Spanisch!). Aber seit wir wieder zuhause sind, darf ich wie meine beiden Hundekumpels fast überall frei laufen. Meine Leute sagen, dass ich ein ganz lieber und toller Hund bin und inzwischen schon super-gut höre und man mich überall mit hinnehmen kann. Ich werde auch ganz viel geknuddelt, und die beiden Hunde, die hier schon von klein auf gewohnt haben (Schäferhundmädchen Daisy, 12 und der kleine Terrier Willi, 16) mögen mich auch. Hier gibt es einen ganz großen Garten und auch ganz viel Wandergegend und Seen usw., und wir unternehmen einiges - also langer Rede kurzer Sinn:

Hier bleibe ich!

Beigefügt schicke ich euch ein paar Fotos von meinem Urlaub, damit ihr sehen könnt, wie es war.

Ganz liebe Grüße an alle, die mich betreut haben

von Joe Cool und seiner Familie




FotoLieber Jürgen,

nun bin ich seit fast 5 Monaten bei meiner neuen Familie und fühle mich sehr wohl.

Die anfängliche Zeit waren mir viele Dinge wie Bäume, Bachläufe oder Autos fremd, doch mittlerweile bin ich darin ein alter Hase 

Ich habe schon sehr viele Hundekumpels kennen gelernt, die ich beim Gassi gehen oft treffe.
Zum Glück darf ich ohne Leine Feld, Wald und Wiese kennen lernen, denn ich höre aufs Wort und habe keinen Jagdtrieb (auch wenn ich nach Jagdhund aussehe). An der Leine gehe ich nicht so gerne, da versuche ich mich immer im Tauziehen- aber bestimmt bekomme ich auch das noch beigebracht.

Die erste Woche in meinem neuen Zuhause habe ich nichts gefuttert und wollte auch nicht im Garten meine Geschäfte erledigen. In der Zwischenzeit muss alles essbare vor mir gesichert werden, und der Garten gehört zu meinem Zuhause wie meine Kuschelecken.

Ich bin sehr anhänglich und verschmust, das mag mein Mitbewohner, Kater Milo, gar nicht so gerne. Ich versuche immer jedes Tier, dem ich begegne, zum Spielen aufzufordern und kann es überhaupt nicht verstehen, warum Kühe und Pferde so träge sind, und warum Katzen immer vor mir verschwinden.
Das Autofahren macht mir große Probleme. Ich zittere dann am ganzen Körper und versuche auszubüchsen. Ich bin jedes Mal froh, wenn meine Familie nur kurze Trainingsstrecken mit mir im Auto übt.

Kinder haben bei mir Narrenfreiheit, Erwachsenen gegenüber bin ich extrem skeptisch. Aber auch das hat sich in den vergangenen Monaten erheblich gebessert.

Meine Familie und viele andere Menschen sind von mir absolut begeistert. Solch einen witzig-hübschen Hund gibt es ja schließlich auch nur ein mal in meiner Gegend.
Hellena, Katja und Andreas sind sehr froh, dass sie mich haben, und dass mit eurem Verein alles so reibungslos geklappt hat.

Wir bedanken uns aufs ♥-lichste bei dir und würden uns riesig freuen, wenn du mal auf ein Gassi gehen bei uns vorbeischaust.

Liebe Grüße von LOTTA (ehemals Teri)




FotoLiebe Frau Nerad und liebe Frau Hübner,

tja, nun wird es wohl langsam Zeit, dass ich mich mal melde, ich bin nun schließlich schon 8 Wochen hier in meinem neuen Zuhause und um es gleich zu sagen: mir geht´s ganz super!!!
Es fing ja damals, als ich im November nach Deutschland kam, schon toll an.

Nachdem ich 9 Monate in Spanien im Tierheim vergeblich auf einen Menschen gewartet hatte, der mich vielleicht adoptiert hätte, kam doch tatsächlich eines Tages ein Angebot von meinem jetzigen Frauchen, die gerne einem kleinen Rüden einen Pflegeplatz anbieten wollte. Sie schaute sich alle Hunde auf der HP an und ich tat ihr so furchtbar leid, weil ich in Spanien ja bisher nur angekettet an einer Tankstelle gelebt hatte…also kurz gesagt, sie entschied sich, tatsächlich mich als Pflegehund zu nehmen!!!!
Kennen gelernt haben wir Beide uns dann zum ersten Mal an diesem regnerischen Novembermorgen, als ich nach ganz, ganz langer Fahrt in Wiesbaden ankam. Mein Frauchen fragte den Fahrer, wo ich denn wäre und da holte er mich aus meiner Transportbox und legte mich direkt in ihre Arme

Na, das war schon mal der erste Fehler, denn wer mein Frauchen kennt, der weiß, dass sie sowieso ganz schnell ihr Herz an Hunde verliert, aber ganz besonders dann, wenn man sie ihr in den Arm legt….
Mein Frauchen dachte immer noch:“ Also, ich muss mich unbedingt bemühen, neutral zu bleiben, Mario ist ein Pflegehund und ich muss ihn ja wieder abgeben, da muss ich bisschen Distanz halten, sonst tut es mir zu weh, ihn wieder herzugeben…“

Ich hab das natürlich alles mitgekriegt und was soll ich sagen: kaum waren wir ins Auto gestiegen ( mein Frauchen saß mit mir auf der Rückbank ) kuschelte ich mich ganz, ganz dicht an Frauchen, ich zeigte überhaupt keine Angst, es war aber auch zu herrlich, denn Frauchen streichelte mich die ganzen 100 Kilometer bis Weinheim und redete ganz leise und beruhigend mit mir. Und das war genau die Stunde, in der mein Frauchen und ich beide gleichzeitig entschieden haben: das mit der Pflegestelle wird nichts mehr, wir werden auf jeden Fall zusammen bleiben!!!!!!!!!  Was waren wir beide glücklich!!!!!!

Wichtig war natürlich auch, dass meine künftigen „ Halbgeschwister“ mit mir einverstanden waren ( Felix, ein riiiesiger Schweizer Sennenhund und Mia, eine kleine, spanische Straßenhündin.) Mia war am Anfang ein bisschen eifersüchtig, aber das hat sich nach ein paar Tagen gelegt, als sie merkte, dass ich ihr nichts wegnehme und Felix war von Anfang an ein toller, gutmütiger Kumpel.

Alle sagen von mir, dass ich ein wunderschöner Hund bin, mein Fell ist jetzt ganz seidig und glänzt, ich habe einen Riesenappetit, laufe wunderbar jeden Tag meine Runden im Wald und Schlosspark, war von Anfang an stubenrein…kurz: ich bin ein absoluter Traumhund, sagt meine Familie.
Wenn uns Leute begegnen, sagen sie meistens: „ Oh, so ein süßes Kerlchen wäre auch etwas für mich…“ und dann macht Frauchen kräftig Werbung für uns Tierschutzhunde, es warten ja noch soooo viele in den Tierheimen…

Ja, so verbringe ich meine Tage, einfach mit Nichtstun, mit Spazieren gehen mit Genießen, ich räkel mich für mein Leben gern auf weichen Teppichen oder liege in einem der vielen weichen Körbchen, die so im Haus herumstehen und auf mich warten( manchmal lieg ich sogar mit Mia zusammen im Korb vom großen Felix, aber er hat überhaupt nichts dagegen.)
Ich fresse zwar unglaublich gerne, aber das Allerschönste ist doch, gestreichelt zu werden, dafür lasse ich alles stehen!

Frauchen muss immer lachen, denn jedes Mal, wenn jemand von der Familie in meiner Nähe ist, lasse ich mich auf den Rücken plumpsen und wedele mit den Pfoten: das heißt: Bitte ganz dringend Bäuchlein streicheln!!!!!( ich schließe dann sogar beim Streicheln oft die Augen, mein kleiner Körper entspannt sich total und dann schlafe ich tatsächlich ein und fange an zu schnarchen… und das Schöne dabei ist, meine Familie liebt es auch genauso so sehr, mich zu streicheln, wie ich gestreichelt werde )

Die Zeit, als ich an der Kette hing, hab ich schon völlig vergessen, ich hoffe nur ganz doll, dass mein Kumpel Carlo, der leider immer noch im spanischen Tierheim ist, auch bald solches Glück hat wie ich, ich drücke ihm ganz fest die Pfoten, er ist doch auch so ein toller, lieber Hund und braucht eine Familie!!!

So, und damit ihr auch ein bisschen seht, wie´s mir geht, schicke ich euch ein paar Bilder mit.
Richtet bitte auch ganz liebe Grüße meinen ehemaligen Betreuern in Spanien aus, sie freuen sich bestimmt auch riesig, dass es mir so gut geht.

Ganz viele liebe Grüße und Danke an alle, die mitgeholfen haben, dass ich endlich meine Familie gefunden habe, die mich soooo lieb hat und mich NIE WIEDER hergibt!!!

Euer Mario






Foto
Hallo Fr. Hübner,


San ist ein wirklicher Traumhund. Er benimmt sich wie wenn er schon immer hier wäre und nicht erst eine Woche. Er hat vor nichts Angst, auch wenn ihm manches nicht ganz geheuer ist, wird es dann trotzdem langsam und vorsichtig angesehen. Ist sehr sozialverträglich, absolut lieb und ein richtiger Schatz. Nur alles essbare muß ich wegräumen, da er sich das sonst sofort nimmt :-) auch bei der Hausarbeit hilft er und kontrolliert ob ich auch alles weggesaugt habe oder weggewischt, sonst wischt er mit der Zunge nach. Ein sehr ordentlicher Hund.

Innerhalb des Hauses benimmt er sich vorbildlich und hört auch schon richtig gut, außerhalb hört er auch schon, aber nur solange keine Ablenkung da ist, so dass ein Freilauf nur bedingt möglich ist, aber mit Schleppleine funktioniert auch der *lach*. Ich finde es echt faszinierend, wie gut alles schon klappt, da er ja wirklich erst seit einer Woche da ist.

Hier schneit es schon seit ein paar Tagen und es liegt mittlerweilen teilweise auf den Feldern Kniehoher Schnee, San liebt es darin zu tauchen und zu toben, er versinkt dabei stellenweise bis zum Bauch, Gott sei dank ist er so groß :-)sonst wär er verschwunden.

Mit Leo versteht er sich von Tag zu Tag besser, teilweise liegen sie auch schon nebeneinander, wenn ich oder mein Mann dazwischen liegen oder sitzen.

San würde sich schon von Anfang an verstehen, aber Leo hatte am Anfang etwas Probleme mit seiner stürmischen Art.San ist sehr clever, deshalb hat er das ziemlich schnell begriffen und gibt sich sehr Mühe etwas ruhiger ihm gegenüber zu sein, was Ihm aber nicht immer gelingt.

Ab Samstag beginnt für San dann der Ernst des Hundelebens, die Hundeschule beginnt. Wir sind uns aber sicher, dass er das auch wieder super hinbekommt und ihm das großen Spaß macht.

Wir möchten ihn auf jeden Fall nicht mehr missen und sind sehr froh und dankbar diesem tollem Hund ein neues zu Hause geben zu dürfen und ich glaube auch San will hier gar nicht mehr weg. Er fühlt sich hier richtig wohl und genießt die Kuschelstunden. Andere Hunde die ihn mit unseren Freunden bei uns besuchen findet er ganz toll, draußen wird getobt wie verrückt und im Haus sind sie auch gern gesehen, solange sie nicht in sein Körbchen wollen oder zu seinem Kater, dann muß er etwas brummeln, tut aber nichts. Dies ist ja aber sein gutes Recht, da das sein zu Hause ist.

Spielen mit Spielzeug will er leider noch nicht wirklich, das kennt er anscheinend nicht, außer kleinen Bällen läuft er manchmal nach, dies kommt aber sicherlich auch noch.

Wir würden auf jeden Fall immer wieder einen Hund von Ihnen nehmen!!!!

PS: Bei dem Bett auf den Bildern handelt es sich um unser Gästebett. :-) Auf unseres darf er nämlich nicht. Deswegen hat er sein eigenes.


Liebe Grüsse aus Altdorf

Melanie, Horst, Leo und San




FotoHallo Frau Wissel,

heute gibt es erst einmal einen Bericht samt Fotos von Nuno.

Als wir am 08.08.2009 mit unserem Nuno nach Hause kamen, schnüffelte er einmal kurz durch alle Räume, inspizierte sein neues Körbchen samt Spielzeug und haute sich dann erstmal den Bauch voll. Dann wollte er nur noch schlafen nach der ganzen Aufregung.
Nuno war die ersten Tage sehr zurückhaltend und vorsichtig.

Auch die ersten drei Wochen hat Nuno nicht einmal gebellt, wir dachten schon dass er keine Stimmbänder hätte. Mittlerweile hat sich das geändert. Nuno hat sich wunderbar eingelebt, selbst wenn ich am Vormitta arbeiten bin, verhält er sich völlig ruhig im Haus. Er hat von Anfang an nichts kaputt gemacht oder irgendwo ins Haus gemacht.

Nuno liebt es draußen herum zu tollen am liebsten im Wald oder auf freien Feldern wo er alles umbuddeln kann, auch liebt er es durch die Maisfelder zu laufen. Wir konnten Nuno bereits nach zwei Wochen schon ohne Leine laufen lassen weil er sehr schnell gelernt hat zu hören auch ohne Hundeschule. Zudem hat er schon viele Hundekumpels gefunden. Die Zeit die er dann im Haus ist nutzt er dazu mit uns zu toben oder fordert seine Kuscheleinheiten ein.

Wir sind froh das Nuno bei uns ist, wir haben schon viel gelacht mit ihm, und möchten ihn nicht mehr missen.

Viele Grüße
Familie Balsmeier




FotoHallo Ute,

Anfang Dezember kam Duna zu uns, und ich kann nur sagen einen besseren Fang hätten wir gar nicht machen können. Die Beschreibung von Dunas Charakter war zutreffend „schmusige Zuckermaus“ .

Sie hat sich unterdessen bei uns eingelebt wird jeden Tag fröhlicher und vor allem selbstbewusster. Hat gelernt mit dem hier geltenden Tagesablauf zurecht zukommen und meistert ihn nach so kurzer Zeit, als hätte sie nie woanders gelebt.

Duna durfte vom ersten Tag an ohne Leine laufen, sie folgt einen überall hin, lässt sich durch nichts ablenken, Jagdtrieb ist ihr fremd, aber die Nase muss immer unten sein (etwas vom Jagdhund muss ja da sein)Habe schon mehrmals versucht mich vor ihr zu verstecken -weil ich dachte sie ist unaufmerksam- keine Chance, dann kommt der typische Blick ;man ist der Mensch doch blöd, so kann sie wirklich gucken ich glaub sie grinst sogar.

Für Bälle oder anderes Spielzeug kann man Duna momentan noch nicht begeistern, was unsere zwei Katzen wiederum toll finden und es einfach für sich beanspruchen, aber Fangi auf der Wiese ist toll. Apropo Katzen : Duna liebt sie so wie jedes andere Familienmitglied auch, da macht sie keinen grossen Unterschied, was man von denen zwei noch nicht sagen kann, aber die Freundschaft wächst und wächst und die Vorteile wie verjag mal die „böse Nachbarkatze“ oder sag Frauchen ich steh am Fenster und will rein werden mit Wohlwollen entgegen genommen.

Duna hat bewiesen das sie als Suchhund in allen Bereichen tauglich ist, des nachts vermisste Katzen – Duna stöbert sie auf, Socken die herum fahren – Duna findet sie, abgestelltes Essen – Duna entdeckts und einiges mehr was die allgemeine Belustigung so fördert.

Das Erlernen des Hunde 1x1 wie Sitz, Platz usw. ist nicht so interessant aber ausbaufähig, wenn man sie im richtigen Moment erwischt kann es ihr sogar Spass machen. Jedoch „Hier“ klappt so gut wie immer, des ist ja auch das wichtigste und Steh oder Stop ist auch schon fast verinnerlicht. Duna hat halt so ihre Prioritäten.

Kurz und Gut für uns ist sie perfekt, unsere Herzen wurden im Sturm erobert einfach gesagt: wir sind wieder glückliche Hundebesitzer.

Wer sich für ein Tier aus dem Tierheim interessiert, kann ich den TSV-Europa nur empfehlen. Alle Angaben waren zutreffend und Frau Ute Hübners Hinweis bei der Vorkontrolle, „des ist die richtige Rasse für mich“, hat die damals noch letzten Zweifel ausgeräumt, vielen Dank.

Macht weiter so!

Viele Grüße Fam. Burkart




FotoHallo Ute,

erkennst du mich noch?? Ich bins, die kleine Julia!
Meine Familie nennt mich jetzt Julie, und ich möchte Dir ein bisschen erzählen, wie es in meinem neuen zu Hause ist.

Wo soll ich nur anfangen???
Als mich meine neue Mami in Freiburg abgeholt hat, hat sie erzählt das Sie mich erst gar nicht gefunden hat vor lauter Hunde, so voll war der Transporter, und alle waren ganz aufgeregt und haben gebellt, da wusste Sie gar nicht wo Sie zuerst suchen sollte.

Aber dann hat Sie mich entdeckt, ganz oben in einer Ecke saß ich, ich war ganz verschlafen und hab die ganze Aufregung gar nicht verstanden....warum machen die denn so ein Lärm?

Als dann einer von den Männern, die uns den ganzen Weg nach Deutschland gefahren haben, mich aus meiner Box geholt hat und meiner Mami in den Arm gelegt hat, wusste ich immer noch nicht so recht was eigentlich los ist.

Ich hab dann erst mal ein bisschen getrunken, aber die Leckerli wollte ich nicht. Ich bin doch müde und hab kein Hunger!

Als wir uns dann auf den Heimweg gemacht haben hab ich im Auto auch gleich weiter geschlafen...war doch noch sooo früh am Morgen.
Dass ich jetzt gleich meine neue Familie kennen lerne, war mir da noch ziemlich schnuppe.

Ja und dann war es soweit!Ich bin erst mal durch mein neues zuhause geflitzt und hab alle begrüsst, und dann hatte ich erst mal Hunger. Ich hab auch ganz schön rein gehauen, ich esse aber auch für mein Leben gern! Nur viel zu schnell, ich bekomm dann immer Schluckauf, und meine Mami sagt immer, ich brauch keine Angst haben, es nimmt mir keiner was weg. Aber sicher ist sicher!

Ich hab jetzt eine neue Freundin, die Tochter von meiner Mami, die ist so toll! Ich freue mich immer ganz arg wenn Sie von der Schule kommt, und am liebsten verstecke ich ihre Socken...nur wenn ich mit ihren Barbies spielen will findet Sie das gar nicht lustig, dabei kann man denen so gut an den Haaren rumkauen.

Aber egal, dafür hab ich nämlich ganz viel Spielzeug von der Loki, das ist meine neue Hunde-Freundin und ein bisschen auch meine grosse Schwester ( meine Mami sagt immer von der soll ich mir mal ne Scheibe abschneiden, wenn ich mal wieder beim Spazieren gehen keine Lust hab zu hören ) ...mit der spiel ich immer ganz viel, aber manchmal hat Sie keine Lust.

Ich kann sogar schon Sitz auf Kommando, und wenn ich mich ganz fest anstrenge, bin ich auch mal so schlau wie die Loki, die kann nämlich ganz viele tolle Sachen. Aber das ist noch alles so langweilig, hier gibt es nämlich so viel zu entdecken was ich gar nicht kenne, da hab ich doch gar keine Zeit für Sitz und Fuss und Komm :)

Stell dir mal vor, gestern zum Beispiel sind so komische, weisse, weiche Flocken vom Himmel gefallen! Und die sind so kalt, das Zeug liegt jetzt überall auf den Wiesen rum, da will ich gar nicht drauf stehen. Meine Mami nennt das \\\"Schnee\\\", und Sie sagt im nächsten Winter, wenn ich dann auch mein Winterfell bekomme, find ich das bestimmt toll. Loki wälzt sich auch immer in dem kalten Schnee...brrrrr.

Aber dafür ist es zuhause ganz warm und kuschelig, ich hab mein eigenes Kissen, und da kuschel ich mich immer rein und ruh mich aus, und überleg, was ich als nächstes anstellen könnte. Hier wohnt nämlich noch eine Katze, die ärger ich auch so gern, wenn Sie mir nicht grad die Krallen zeigt.

So Ute, muss jetz mal schauen was meine Familie macht, lass die nämlich nicht lange aus den Augen, ich hab nämlich alle ganz furchtbar lieb, vielleicht kuscheln Sie gleich mit mir! Danke für alles, wir freuen uns schon auf deinen nächsten Besuch.

Julie




FotoLiebe Frau Hübner,

Lala hat sich super eingelebt. Sie platzt vor Lebenslust.
Sie war von Anfang an, bei uns zuhause. Sie ist wie ein Blitz durch die ganze Wohnung gesaust hat alles abgeschnüffelt und toll gefunden. Geht man nur den Müll raustragen, geht die Freude wieder von vorne los. Springen, tanzen, toben, lecken und sich rollen.

Am Anfang haben wir gedacht, Lala wäre vielleicht vertauscht worden, denn sie hatte überhaupt keine Angst vor uns, das war unheimlich. Wir waren ja auf einen kleinen Angsthasen eingestellt. Ein fremdes, kaltes Land, zwei wildfremde Menschen, die eine andere Sprache sprechen und ein kleiner fremder Hund, als Mitbewohner. Keine Anzeichen von Angst!!

Unsere Sunny hat hundertmal mehr Angst, wenn Lala in ihrem Überschwang mal wieder über Sunnys Körbchen springt, oder sie ihr mal wieder durch Gesicht leckt und mit Bellen zum Spielen auffordert, knurrt Sunny manchmal ganz leise, es wird ihr dann zuviel. Aber die beiden nähern sich immer mehr an, Sunny kennt jetzt ihr Herumwirbeln und macht sich kaum noch was daraus.

Heute kam meine Freundin zu Besuch. Zum ersten Mal zeigte Lala - Unbehagen.
Sie versteckte sich - auf dem Schoß meines Mannes und war auch nur mit viel gutem Zureden bereit, sich von meiner Freundin streicheln zu lassen.
Meine Freundin hat drei große Hunde ( zwei aus Spanien ).
Lala war plötzlich ein ängstlicher Hund, kaum war die Freundin weg - Freudentaumel.

Die Lala hat denke ich geglaubt, sie wird abgeholt, oder sowas.

Ich denke wir haben einen Traumhund dazu bekommen, den wir nicht mehr hergeben.
Ein paar Tage noch - dann sind Sunny und Lala - die dicksten Freunde, ganz bestimmt. Ich sende noch ein paar Bilder , hoffentlich klappt das.

Lieben Dank nochmal für alles es grüßt Berna Komberg




FotoHallo liebe Maria,

wie versprochen möchten wir dir über die ersten Stunden berichten die wir bis jetzt mit unserem so lieben, super tollen, kleinen, gehorsamen und gelehrigen Spatzel erleben durften!

Der Transporter kommt an ( 9.35 Uhr ) es war ein wenig chaotisch der Transporter war voll bis unters Dach und alle Hunde wollten auf einmal raus doch das ging leider nicht. Viele Hände halfen die Boxen nach draußen zu befördern.

In einer der Boxen war auch Kin wir wussten gleich daß er es ist, denn er hatte sein kleines zerkautes ;) Namensschild um sein Hals trug aber der kleine Spatz wusste genau das er zu uns gehörte denn er hörte nicht mehr auf zu bellen und machte sich bemerkbar sofort aus seinem Käfig, den er noch mit 3 anderen Welpen teilte herraus zukommen.
Ute hat ihn dann endlich rausgeholt und uns nach Chip-Kontrolle gegeben.

Der Heimweg war lustig, da er trotz der langen Autofahrt noch Lust hatte mit uns im Auto nach Hause zu fahren. Von müde keine Spur. Er war sehr neugierig und flirtete auf der Rückbank mit anderen Autofahrern die sichtlich ihren Spaß an ihm hatten. Er fühlte sich schon jetzt sehr wohl. Zu Hause angekommen steuerte er zuerst auf seinen Schlafplatz zu und untersuchte ihn. Wir hatten ihm Spielzeug besorgten, das er freudig entgegen nahm und auf einen bestimmten Platzt trug denn so tolle Sachen bekommt man nicht alle Tage. Wir freuten uns und waren sehr stolz so einen tollen Hund zu haben. Seine Schritte waren sehr vorsichtig, er beobachtete uns und ließ uns nicht aus den Augen. Verließen wir nur kurz die Küche bellte Rico herzzerreißend los, das hat er sich aber zum Glück bald abgewöhnt.

Er hat Vertrauen gefunden und weiß das wir wieder zu ihm zurück kommen, da unsere Leckerlis auch sooo toll schmecken. Er rührt nur sehr sperrlich sein Trockenfutter an da die Möglichkeit besteht evtl. doch noch diese tollen Leckerbissen zu bekommen.

Am Sonntag durfte Ricko nach Spanischen-Rosenduft mit Bübchen baden. Er fand es einfach nur toll. Am meisten interessiert er sich für den Föhn der so schöne warme Luft wie in Spanien erzeugt.
Wir freuen uns so sehr, so einen tollen Schatz bekommen zu haben.

Bis bald und ganz Liebe Grüße Marion und Jessica




FotoHallo Ute

Meine Familie und ich möchten uns gerne auf diesem Weg bei Euch allen bedanken für diesen ungeheuer lieben, gutmütigen, verspielten und gehorsamen Hund Mickey.

Mein Mann und meine kleine Tochter Annika wollten schon seit längerer Zeit einen Hund und haben mich quasi überredet, nach einem Hund Ausschau zu halten.

Auf Euerer Internetseite sind wir dann auf Mickey gestoßen.

Wir haben erst die Berichte gelesen um uns anschließend mit Euch in Verbindung zu setzen.

Wir haben es wirklich nicht bereut.

Eure Beschreibung über Mickey war total zutreffend, das kann ich jetzt im Nachhinein wirklich beurteilen.

Er ist ein so liebevoller und verspielter Hund. Hätte ehrlich nicht gedacht, daß ein Hund aus dem Tierheim so wenig Schwierigkeiten macht. Wir hatten quasi überhaupt keine.

Er lernt brutal schnell und geht auch begeistert mit meiner Tochter in die Agility Schule.

Das Alter von 5 Jahren ist ihm nicht anzusehen.

Ich kann Euere Unterstützung, Hilfe und natürlich das Tierheim (woher so tolle Hunde kommen )nur empfehlen !!!!

Wünsche Euch allen eine schöne besinnliche Zeit und weiterhin viel Erfolg.

In Liebe und viele Grüsse

Familie Valtl




FotoLanka durfte ich am 17. 10. 2009 in Freiburg abholen. Wir waren sehr aufgeregt, da wir nicht wussten was auf uns zukommt.

In Hundeforen las ich zuvor recht viel über Hunde aus dem Tierheim, und ich stellte mich auf eine schwierige Anfangszeit ein.

Nichts von alledem was ich las traf zu. Lanka war zwar etwas zurückhaltend und schüchtern, aber total lieb. Sie ließ sich ohne zu murren baden, ihre Augenentzündung behandeln, und beim Tierarzt benahm sie sich vorbildlich.

Innerhalb von nur ein paar Tagen war die Maus stubenrein. Die Kommandos \"Komm\" \"Sitz\" und \"Platz\" mußte ich quasi gar nicht üben.......Sie ist ein Naturtalent.

Anfangs hatte ich recht große Angst sie von der Leine zu lassen, da ich befürchtete, daß sie mir wegläuft.
Aber nachdem ich merkte, wie schnell sie eine Bindung zu mir aufbaute, ließ ich auch die Leine weg.
Es ist ein Genuß mit ihr an der Donau spazieren zu gehen. Lanka schaut schön nach mir, buddelt aber auch für ihr Leben gerne in Mauselöchern.
Sie genießt ihre Freiheit und ihr Hundeleben. Es ist eine Freude das mitanzusehen !

Die letzten 25 Jahre hatte ich immer Hunde, aber noch nie hat ein Hund sich so freuen können wie Lanka.
Wenn sie einen begrüßt geht der ganze Körper mit. Sie überschlägt sich fast, so groß ist ihre Liebe. Ich stell jetzt den Wecker immer 15 min vorher,
da sie uns morgens (obwohl sie im selben Zimmer schläft ) so freudig begrüßt, als hätte sie uns einige Tage nicht gesehen.
Diese 15 Schmuseminuten sind total schön.

Im Hause ist Sie sehr ruhig und gelassen, draußen jedoch kann sie spurten und springen, daß kein anderer Hund mit ihr mithalten kann.
Selbst der agilen Borderhündin meiner Schwägerin läuft sie davon. Wir haben sehr viel Hundekontakt, und ihr Soziaverhalten ist tadellos. Sie zeigt zwar ihre Zähnchen, wenn es ihr zuviel wird, aber es ist alles nur Körpersprache und Mimik, welche sie perfekt beherrscht. Wundervoll das Leben was in ihr steckt, welches sie im Hause so schön im Zaume hält.
Ich denke sie wäre ideal für Agility. Allerdings möchte ich da noch etwas warten, bis ihre Knochen ausgewachsen sind.

Und schmusig ist sie, wie kein Hund zuvor. Mein Sohn genießt es richtig, mit ihr rumzulümmeln, da er dies von unserem Pablo nicht gekannt hat.

Ich kann nichts, aber auch gar nichts negatives über die Maus sagen. Lanka war für uns die richtige Entscheidung, und sie passt zu uns, wie man es sich nicht besser wünschen könnte.
Außerdem ist sie wunderschön. Für uns sowieso und auch jeder sagt es !

Lankas glückliche Familie




FotoLiebe Ute,

tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir hab hören lassen, aber ich mußte erstmal in meinem neuen Zuhause ankommen und alles ordentlich beschnuppern. Am Anfang war das ganz schön schwer und ich war sehr schüchtern, aber alle waren ganz ganz lieb zu mir und haben sich immer um mich gekümmert. Ich habe auch gleich mein eigenes Bettchen bekommen, und da liege ich auch verdammt gerne drin, wenn ich nicht gerade kuscheln will.

Ich habe auch schon sehr viele neue Freunde gefunden und alle sagen, ich wäre sehr lieb und umgänglich und alle kommen mit mir klar. Mit meinen neuen Hunden- und Menschenfreunden bin ich am liebsten draußen und erkunde die Gegend und tobe rum.

Du merkst, ich fühle mich hier sehr wohl und jeden Tag habe ich mehr Vertrauen in meine neuen Freunde und werde immer frecher ;-) Ich darf zwar nicht ins Bett, aber ich probier es trotzdem manchmal und ab und zu darf ich dann liegen bleiben.

Was mich etwas stört ist, wenn ich alleine bleiben muß. Ich rufe dann öfter mal laut und bin ganz arg traurig, aber langsam gewöhne ich mich daran. Aber sobald ich nicht mehr alleine bin, ist wieder alles prima und ich freu mich total.

Danke Ute, dass Du so ein schönes neues Zuhause für mich gefunden hast, aber ich vermisse Dich natürlich trotzdem und hoffe, wir sehn uns bald wieder.

Liebe Grüße
Mia




FotoAls ich vor 7 Wochen nach halbjähriger Suche, wußte, was für eine Rasse ich mir wünsche, fand ich auf Eurer Internet-Seite Pablo. Bei seiner Beschreibung und den Bildern wußte ich, dass ist mein Hund. Eine Woche später war Pablo, heute Pedro (als Homage an den Spanier, der Pedro aus Tschechien gerettet hat ! Danke !), bei mir. Mein erster Hund und die beste Entscheidung des Jahres !

Beim morgendlichen Jogging läuft Pedro allen Erwartungen zuwider frei von der Leine und bleibt bei mir. Ich kann ihm immer mehr Freiheiten gewähren und das Vertrauen ist groß. Es ist wunderschön zu sehen, wie dieser großartige Hund seine Freiheit genießt und sich austobt. Als ob er spürt, dass er nun endlich nach einer nicht so schönen Odyssee endlich zu Hause angekommen ist. Der Hundertrainer tut sein Übriges.

Es gäbe soviel zu berichten. Wie oft Menschen mich ansprechen, was für ein toller, schöner und liebevoller Hund er ist, ist schon Alltag. Neulich hat er am Rhein einen Hund schwimmen sehen und er guckte, als wenn ein Mensch ein Ufo sieht. Nachmittags zog ich ihn dann an einem See an der Leine ins Wasser. Wenn auch sehr widerwillig, er hat sein Seepferdchen bestanden :))) Oder seine Coolness: neulich am Rhein bellte ihn ein hyperagressiver, überzüchteter Kampfhund an und ich dachte, okay, Pedro, gleich bist Du Mus. Pedro war völlig gleichgültig, hörte sich das Geplärre des Hundes an und ging danach unbeeindruckt weiter.

Die intensive und engagierte Überprüfung, ob ich denn als Hundehalter tauglich bin, hat mich bei Euch am Meisten beeindruckt. Würden die Jugendämter nur halbwegs so vorgehen, ginge es vielen Kindern in unserem Land besser. Dafür meinen Respekt ! Tolle Arbeit !

Veile Grüße und mögen viele Eurer Tiere ihr richtiges Zuhause finden


Hendrik Keller




FotoTara geht es weiterhin ganz prima, sie ist ein kleiner Goldschatz! Immer lustig, immer unterwegs – die Dame hat Hummeln im Hintern. Eine Langschläferin ist sie inzwischen nicht mehr, sie trabt früh mit Balou nach unten – Garten à pieseln à Frühstück. Die Routine gibt ihr unheimlich Sicherheit, in jeder Hinsicht. Ihren Napf putzt sie inzwischen auch morgens ratzfatz leer, auch über jegliche Art von Leckerlies freut sie sich riesig – verfressenes Weib. *g*

Seit drei Wochen gehen wir mit Tara in die Hundeschule, d.h. Claus macht den Kurs mit ihr. Erst sind Balou und ich dran (Auffrischung schadet nie *g*) und danach Tara und Claus in einem Anfängerkurs.

Die beiden machen das toll – heute waren wir mit der Hundeschule und beiden Kursen unterwegs, es hat sehr viel Spaß gemacht. Die anfängliche Aufregung bei Tara hat sich schnell gelegt und sie hat bei allen Übungen klasse mit gemacht. Ist eben eine tolle Maus…..

Am liebsten hat sie es, wenn ihr „Rudel“ beieinander ist – dann fühlt sie sich am wohlsten, wie Balou auch. Tara orientiert sich stark an Balou – „wo Du hingehst, da will auch ich hingehen“. J

Wir sind beinahe jeden Tag mit einer Bekannten und ihren beiden Golden Retrievern unterwegs. Zwischen den Hunden klappt alles ganz hervorragend, es gibt keinerlei Reibereien. Dem Rüden hat sie gleich gezeigt, dass sie es nicht schätzt, wenn man ihr am Hinterteil herum schnuppert und gut war es – Balou darf schnuppern – andere nicht!

Nach wie vor schnappt Tara beinahe über, wenn sie Wasser sieht – typisch Retriever, Hauptsache nass!!!

Wir sind sehr glücklich, dass Tara bei uns ist, sie hat ein ganz liebes Wesen und es ist wirklich super-schön, wenn sie voller Lebensfreude und Vertrauen auf einen „zugehüpft“ kommt – ein toller Hund.

Ganz liebe Grüße aus Bayern,

Jutta, Claus, Miriam + Balou und Tara




FotoHallo alle zusammen!

Mein Name ist Prinz und ich lebe jetzt seit fast 6 Monaten bei meiner neuen Familie in Deutschland.
Als ich dort ankam, ging es mir gar nicht gut. Meine Krankheit (Organ-Leishmaniose), der kalte Winter und der unumgängliche Tierheim-Stress hatten mir arg zugesetzt.

Ich wog nur noch knapp 16kg und sah aus wie ein abgemagertes Skelett. Dabei bin ich eigentlich ein recht stattlicher Bursche (sagt jedenfalls meine Mama), und mittlerweile wiege ich auch wieder stolze 25kg und man sieht keine einzige Rippe mehr durch mein wunderschönes glänzendes Fell!

Ich kam also nach einer langen Fahrt endlich im neuen zu Hause an, wo mich meine zwei neuen Hunde-Schwestern gleich mal beschnupperten.
Anscheinend war ich ihnen sympathisch, denn sie nahmen mich gleich in ihr Rudel auf und ich wurde erstmal als \\\"der Neue\\\" geduldet.
Langsam, Schritt für Schritt wuchsen wir zusammen und nach knapp 2 Wochen hatte ich sie mit meinem mir eigenen Charme erobert -
ich durfte dann sogar mit in Wilmas Bettchen schlafen!
Mittlerweile gehöre ich voll dazu, trotzdem schlafe ich jetzt lieber in meinem eigenen Bett. Bei uns hat nämlich jeder sein eigenes Hundebett, sogar ich! :-)
Manchmal, wenn tagsüber keiner drin liegt, schlafe ich auch ganz gerne in Mamas & Papas Bett. Mama legt sich dann manchmal zu mir und wir kuscheln.
Sie tut dann immer so als ob sie es nicht mag, wenn ich ihr Gesicht ablecken will, aber ich weiß genau, dass sie in Wirklichkeit darauf steht!
Schließlich darf sie mich ja auch dauernd küssen, also fordere ich nur gleiches Recht für alle.

Anfangs hab ich Mama ganz verrückt gemacht, weil ich ihr die ersten Wochen immer nachgelaufen bin. Egal wo sie hin ist, ich war direkt hinter ihr. Schließlich wollte ich sie ja nicht gleich wieder verlieren, jetzt wo ich endlich meine eigenen Menschen ganz für mich hatte! Ist doch verständlich, oder?!
Das legte sich mit der Zeit jedoch und mittlerweile weiß ich, dass ich hier für immer bleiben darf. Mama sagt, das nennt man ein zu Hause. Und dass sie mich unglaublich lieb hat und nie mehr hergeben würde, sagt sie. Naja, mittlerweile glaub ich sogar dran, denn sie und Papa verbringen ganz viel Zeit mit mir und meinen Schwestern, küssen, schmusen und kuscheln täglich ausgiebigst mit mir. Kommt mir grade recht, ich hab ja auch einige Jahre Kuschel-Nachholbedarf!

Übrigens war ich von Anfang an stubenrein, was meine Familie sehr positiv überrascht hat - schließlich hatte ich vorher nie mit Menschen zusammen in einem Haus gelebt.
Auch das Alleine-bleiben (zusammen mit meinen zwei Schwestern) hab ich von Anfang an akzeptiert. Die ersten Wochen war ich zwar sehr nervös und angespannt, wenn Mama dann ENDLICH wieder da war (obwohl sie anfangs immer nur 20min weg war), aber ich hab nie Theater gemacht (gebellt, Lärm gemacht, Dinge kaputt gemacht...).
Mama hat es auch ganz langsam mit mir geübt, denn sie wollte, dass mich das nicht so stresst (wegen meiner Krankheit, da soll ich nämlich Stress vermeiden).
Jetzt ist es so, dass ich sogar schon mal 3 oder 4 Stunden alleine bleiben kann, ohne dass mich das zu sehr stresst. Ich schlaf dann einfach solange.
Die Regeln, die hier für Hunde gelten, hab ich auch mit der Zeit gelernt zu akzeptieren - auch wenn mir manche Dinge gar nicht in den Kram gepasst haben. Mit meinem ganz eigenen Dickkopf hab ich Mamas Geduld immer wieder auf die Probe gestellt, aber sie hat mich dann wohl oder übel doch mit ihrer Konsequenz überzeugt. Nur ganz ganz selten probier ichs jetzt immer noch...z.B. am Tisch um Essen zu betteln, oder einfach ohne Kommando aus dem Auto zu springen. Aber meistens bin ich ein Musterbeispiel eines gehorsamen Hundes, komme wenn man mich ruft, mache brav sitz und warte im Auto ab, bis ich rausspringen darf. Mama sagt, ich sei sehr schlau, denn ich lerne gern und schnell, aber nur was ich auch lernen will, sonst dauert es etwas länger bis ich akzeptiere, was ich tun soll.
Anfangs war ich auch sehr sehr stürmisch in meiner Art, deshalb durften Papas kleine Nichten nicht mit mir spielen oder mir Leckerli geben. Mittlerweile geht sogar das, denn ich bin viel viel ruhiger und entspannter geworden.
Man kann mich auch von der Leine lassen (im Gegensatz zu meiner Schwester Wilma, die alles jagt was Flügel oder 4 Beine hat). Nur im Wald traut sich Mama nicht, weil dort ein Naturschutzgebiet ist & man ja nie 100% sicher sein kann - schließlich bin ich definitiv ein Pointer-Mix, also der geborene Jagdhund. Aber ich hab noch nie Mist gebaut, das will ich hier schon mal klarstellen, Mama traut mir nur aufgrund ihrer Erfahrung mit Wilma nicht ganz).
An anderen Hunden habe ich gar kein Interesse. Ich lass mich zwar beschnuppern & begrüße sie auch freundlich, wenn sie zu mir kommen, aber selber geh ich nie zu ihnen hin. Mit ihnen spielen ist auch nichts so mein Ding, ich geh dann lieber einfach weg oder ich spiele mit meinen Menschen. Mit fremden Menschen kann ich auch nichts anfangen, ich bin zwar immer freundlich, belle sie nicht an oder sowas, aber sie interessieren mich nicht wirklich. Außer bei großen Männern, die etwas Längliches in der Hand tragen - die sind SEHR furchteinflößend & die belle ich richtig heftig an, wenn ich ihnen allein/ nicht an der Leine begegne. Mama sagt, dass mir bestimmt mal jemand sehr weg getan haben muss, dass ich dann so ausraste. Für sie ist das aber kein Problem, denn wenn sie sieht, dass so ein \\\"böser Mann\\\" unseren Weg kreuzt, ruft sie mich einfach zu sich und dann hab ich auch keine Angst mehr. Auch wenn wir zu Hause Besuch kriegen, bin ich sehr brav und belle niemanden an - selbst den Postboten mag ich. :-)

Meine Krankheit merkt man mir natürlich schon an. Vor allem im Gesicht sieht man die typischen weiß umrandeten Augen - aber Mama sagt, sie findet mich trotzdem wunderschön!
Papa hat mir deshalb meinen Spitznamen \\\"Prinzi da Vinci\\\" gegeben - er findet, es sieht aus wie gemalt. :-)
Ich bin zwar die meiste Zeit topfit und immer zum Spielen oder zu einem Spaziergang aufgelegt, trotzdem merkt man dass ich auch viel Ruhe brauche. Ich hab deshalb für mich das Gästezimmer entdeckt: da ist es ruhig, schön kühl und dunkel und ich hab da ein RIESIGES Bett mit ganz vielen Decken und Kissen ganz für mich allein. Dahin ziehe ich mich zurück, solange sonst nichts los ist. Aber wenn dann irgendwas passiert oder Mama in den Garten geht, dann steh ich sofort auf der Matte und will auch mit. Ich will ja schließlich nichts verpassen!

Mein Allgemeinzustand verändert sich wellenartig von 2 Wochen lang wirklich gut, dann ein paar Tage mittelmäßig, dann 2 Wochen lang super, dann wieder ein paar Tage nicht so gut. Ihr müsst nicht denken, dass es mir dann schlecht geht, aber Mama sagt, dass man den Unterschied merkt, wenn man mich kennt. Ich mag dann fast nichts fressen (außer Mama erbarmt sich und gibt mir Wienerle ins Futter, damit ich überhaupt was fresse), manchmal hab ich dann auch Durchfall, manchmal mit Blut im Stuhl. Dreimal hatte ich im letzten halben Jahr sogar kurz Nasenbluten, aber das ging schnell vorbei.
Im April hatte ich einmal einen richtigen Krankheitsschub. Da ging es mir 4 Tage richtig dreckig und ich hatte starke Schmerzen in meinen Gelenken. Alle waren ganz verzweifelt, weil sie dachten, das wars jetzt mit mir und weil keiner etwas gegen meine Schmerzen tun konnte. Aber auch diese paar Tage gingen vorbei und innerhalb einer Woche ging es mir wieder super. Naja, meine Krankheit ist ja unheilbar, das wissen meine Menschen auch, trotzdem hoffen sie natürlich, dass ich nicht leiden muss. Sie tun was sie können, um mir mein Leben so schön und leicht wie möglich zu machen und solange es mir gut geht, geniessen wir 5 einfach jeden Tag doppelt!
Die Werte meiner Blutuntersuchungen (Leber- & Nierenwerte) zeigen leider noch keine Veränderung, aber Mama sagt, dass sie wenigstens auch nicht schlechter geworden sind. Ich krieg jetzt zu meiner \\\"normalen\\\" Medikation noch so komisches homöopathisches Zeugs und wenn meine Knochen weh tun auch nochmal was. Ich bin ein wandelndes Chemie-Labor, sagt Papa immer :-). Gut, dass meine Menschen gute Verbindungen zur Apotheker-Szene haben...
Laut Tierarzt kann man nicht mehr für mich tun als meine Familie schon tut, deshalb können wir nur hoffen, dass meine Werte sich vielleicht doch nochmal bessern. Aber er sagt auch, dass meine tolle Gewichtszunahme und mein sehr guter Muskelaufbau, kurz gesagt mein guter Allgemeinzustand, ein sehr positives Zeichen sind.
Ich kann nämlich mittlerweile alles machen: schwimmen , mit Mama joggen/ radfahren/ rollerbladen ohne \\\"fertig\\\" zu sein und sogar Fußball spielen. Natürlich halte ich mich auch konsequent fit, indem ich 3mal täglich mit meinen beiden Schwestern spazieren gehe. In meinem Alter muss man schließlich was für seine Gesundheit tun.
Dabei darf nur mein geliebter roter Ball nicht fehlen, sonst bin ich beleidigt mit Mama. Den liebe ich ÜBER ALLES!!!!
Mit so einem Ball kam ich schon aus dem Transporter aus Spanien. Anfangs überlebten die Bälle max.2Wochen, da ich sie als Stress-Kompensation wie wild zerkaute, in jeder wachen Sekunde, egal wo ich war. Je mehr ich mich innerlich entspannte, desto ruhiger wurde ich und desto länger lebten die Bälle. Meinen jetzigen habe ich schon fast 2 Monate und er hat noch keine Kauspuren! Ich kaue auch nur noch draussen beim Spaziergang, und selbst da lasse ich ihn manchmal links liegen, wenn ich was Tolleres in die Nase kriege. In der Wohnung bringe ich ihn immer gleich auf meinen Platz und lege ihn dort ab. Zu Hause fühle ich mich mittlerweile so sicher, dass ich ihn nicht mehr brauche.

So, jetzt hab ich glaub alles Wichtige erzählt. Ihr seht ja selbst - auch ein sehr sehr kranker Hund, der kein kleiner süßer Welpe mehr ist, noch nie in einer Familie/im Haus (mit)gelebt und statt dessen viele Jahre auf der Strasse und im Tierheim gelebt hat, kann sich noch toll in ein normales Alltagsleben in Deutschland einfinden. Und er kann einem UNGLAUBLICH VIEL FREUDE BEREITEN UND UNENDLICH VIEL LIEBE zurück geben.
Mama sagt, ich sei eine richtige Schmusebacke geworden, die gar nicht genug Streicheleinheiten einstecken und gar nicht genug Küsse verteilen kann.

Mein Kumpel Perdud im Tierheim in Spanien hat die gleiche Krankheit wie ich und er würde sich sicher auch RIESIG über eine Chance auf ein zu Hause freuen.
Nur weil wir krank sind, sind wir ja nicht weniger wert, oder sowas. Im Gegenteil, jeder Tag mit uns ist ein besonderes Geschenk!
Mama und Papa sind auch jederzeit bereit Fragen zu meiner Krankheit, zu meiner Medikation oder auch sonst allem zu beantworten. Sie haben sich für mich nämlich extra schlau gemacht, damit sie mir bestmöglich helfen können. Und auch viele andere Menschen vom TSV haben mir und meinen Menschen geholfen, wenn wir Fragen hatten - wir wurden nie allein gelassen mit unseren \"Problemen\".

Zum Schluss will ich euch noch ein paar Videos zeigen, die Mama gemacht hat, als wir im Urlaub bzw. zu Hause spazieren waren.
Da könnt ihr mal sehen wie SUPERTOLL ich mich entwickelt habe (naja, das klingt jetzt etwas eingebildet, aber Mama sagt das halt dauernd zu mir - was kann ich denn dafür, dass ich so ein hübscher Kerl bin?!)

http://www.youtube.com/watch?v=Vm9kKg9mVow

http://www.youtube.com/watch?v=5EHdy1ZCA04

http://www.youtube.com/watch?v=ZPIVupRDAyU

Also, dann haltet mal die Ohren steif!
Viele Grüße nach Spanien, v.a. an Ilona, die sich immer noch ganz toll um mich sorgt und kümmert.

Und an alle Helfer vom TSV Europa, die so viel Gutes für mich & meine Hundekumpels tun! (DANKE!)

Euer Prinz




FotoSeit dem 06.07.09 lebe ich nun bei meinem neuen Frauchen und heiße jetzt Ravindra (Sanskrit für „Herr der Sonne“) und ich bin wirklich ein kleiner Sonnenschein!
Ich bin ein sehr fröhlicher kleiner Hundejunge und sehr gelehrig. Ich kann schon recht zuverlässig SITZ und PLATZ und auch HIER (wenn ich draußen zu Frauchen kommen soll). Beim Spazierengehen kann ich auf ruhigen Wegen und Wiesen auch schon ohne Leine herumtoben und komme fast immer, wenn ich gerufen werde. Natürlich nur, wenn es nichts Spannenderes zu entdecken gibt! Ich achte aber immer genau darauf, wo mein Frauchen ist und wenn sie stehen bleibt, setzte ich mich hin. Ich bin wirklich sehr anhänglich.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schlafplatz – ich mag keine weichen Unterlagen – schlafe ich nun gern auf einer Decke neben Frauchens Bett und auch meine Körbchen nehme ich nun dankbar an. Zunächst taugten sie nur zum Spielen, aber mittlerweile ruhe ich mich dort auch gerne aus. Am meisten mag ich das neben den Schuhen von meinem Frauchen an der Wohnungstür, dann kann sie wenigstens nicht unbemerkt abhauen. Das mag ich nämlich gar nicht. Aber ich warte immer lieb an der Tür und mache ein Nickerchen, bis sie wiederkommt und mache nichts kaputt.

Ich war auch schon mit zum Unterricht in der Heilpraktikerschule und habe zum Einstand erst einmal auf den Teppich gepinkelt. Es hat aber zum Glück keiner geschimpft. Alle haben sich gefreut und keiner konnte sich richtig konzentrieren. Dafür weiß ich jetzt alles über Sichelzellenanämie und Eisenmangelanämie usw.

Auch zur Arbeit von Frauchen bin ich schon mehrmals mitgegangen. Da gab es viel zu entdecken. Und einen riesigen Garten zum Toben, da wollte ich gar nicht mehr weg. Die behinderten Bewohner mochten mich sehr und Frauchen sagt, so entspannt hat sie die meisten auffälligen Bewohner schon lange nicht mehr gesehen. Ein autistischer Mann hat – was eher untypisch für ihn ist - sehr viel gegrinst und mich gestreichelt und mit mir gesprochen. Er hat mich Fiffi-Puh getauft und alle haben gelacht.

Hier auf dem Psychiatriegelände bin ich viel im Park unterwegs und treffe viele Patienten. Alle bleiben stehen und ich hüpfe begeistert auf sie zu. Jeder will mich mitnehmen, aber das kommt gar nicht in Frage! Ich hab ja jetzt mein neues Zuhause und ich glaube, Frauchen gibt mich auch nicht mehr her.
Schon bald gehen wir in die Hundeschule und die Welpenspielstunde, da freue ich mich schon drauf. Ganz wichtig ist – sagt Frauchen! – dass ich das mit der Stubenreinheit noch besser lerne. Ich vergesse nämlich manchmal, mich zu melden und mache dann in den Flur. Aber meistens klappt es schon und dann kriege ich Extrastreicheleinheiten und ein Leckerli.

Mein Frauchen sagt, ich trage meinen Namen zu Recht, denn wenn ich anderen mit meinem fröhlichen Wesen begegne, geht in den Herzen und Gesichtern der Menschen die Sonne auf.
Run




FotoHallo Ute,

hier meldet sich Ozzi und ich habe eine Menge zu erzählen.

Nach einer langen Reise aus Spanien war ich erst einmal total fertig mit meiner Hundewelt.

In Wiesbaden lernte ich dann mein neues Frauchen und Herrchen kennen. Mit denen ging es ab in den hohen Norden.

Nochmals Auto fahren………..!

Jetzt wohne ich am Plöner See und heiße Arthos.

Ich bin ganz verliebt in meine neuen Eltern und ich zeige es Ihnen auch. Das macht die beiden ganz glücklich.

Meinem Herrchen gebe ich täglich zu verstehen, wie man mit einem jungen Hund zu kämpfen hat. Er ist ganz begabt.

Ich habe einen großen Garten und darin fege ich herum. Den Eichhörnchen bringe ich das Fürchten bei und den Hasen das Laufen.

Aus dem Teich versuchte ich die Fische zu fangen, bin dabei ins Wasser gefallen und so lernte ich schwimmen.

Mein Herrchen und mein Frauchen machen immer ganz tolle Spaziergänge mit mir.

Nachdem ich nun schwimmen kann, gehe ich täglich in den See. Du siehst, ich führe ein recht gesundes Leben.
Das brauche ich auch, denn meine Hinterbeine sind nicht ganz so wie sie sein sollten.
Fachleute sagen „Kuhessig“ dazu. Mein Frauchen meint aber, durch meinen Muskelaufbau ist alles schon viel besser geworden.

Dafür bin ich überaus intelligent und da sind sich Herrchen und Frauchen einig.

Ich gehe auch schon ohne Leine Gassi. Meine Eltern müssen mich nur gut im Auge behalten, ich bin halt ein Jagdhund und keine Spur geht an mir vorbei.

Dabei habe ich mein Herrchen schon ganz schön zum schwitzen gebracht, ich habe nämlich eine hervorragende Nase.

Du musst wissen, ich lebe in einem Naturschutzgebiet.

Aber jetzt gehen wir in einen Fährtenkurs. Da kann ich nach Herzenslust schnüffeln.

Einen Menschenbruder und eine Menschenschwester habe ich auch bekommen. Die kommen ab und an auf Besuch und dann wird es so richtig lustig.

Für so einen super Platz liebe Ute, gebe ich Dir einen richtigen Hundeschmatz - darin bin ich gut!!

Er ist zwar ein wenig feucht (ich sappere nämlich)

Dein Arthos




FotoLiebe Bianca!

Heute ist es nun schon über eine Woche her, dass ich Cáceres verlassen habe und ich möchte mich bei Euch melden, um mal ein kurzes Fazit zu ziehen.

Am Freitag, den 03. 07. 09,gegen 23.30 Uhr hatte ich es endlich geschafft und wir kamen in Wittenberg in meinem neuen zu Hause an.
Ein Begrüßungskomitee stand auch schon bereit (mein Hundekumpel Jonny und Frauchens Tochter und gleichzeitig Nachbarin Claudia mit Lebensgefährten). Nach dem Aussteigen musste ich Jonny erst mal klar machen, dass ich jetzt auch hier zu Hause bin. Nachdem ich aber von der Leine gelassen wurde, habe ich mich ganz klasse mit Jonny verstanden. Ich habe dann erst mal den großen Garten erkundet und noch etwas mit Jonny gespielt.

Anschließend ging es zur Nachtruhe und ich konnte mich richtig ausschlafen. Am nächsten Morgen ging die Erkundungstour natürlich weiter und ich habe die Katzen meiner neuen Familie kennen gelernt. Kannst Du Dir vorstellen, dass die gar keine Angst vor mir haben? Lass ich sie halt in Ruhe macht ja auch keinen Spaß wenn die kaum wegrennen. Außerdem habe ich ja meinen neuen Hundekumpel, mit dem ich viel besser spielen kann. Mit Spielen, Schlafen und Essen ( und ich habe einen gesegneten Appetit) verging dann der Sonntag.

Der Garten in meinem neuen zu Hause ist ganz toll. Weil ich gern bade haben mir Herrchen und Frauchen einen Pool gekauft, damit ich nicht mehr im Gartenteich bade und die Koi `s in Ruhe lasse ( klappt auch).
Im Garten steht ein großer Apfelbaum an dem ich mich selbst bedienen darf (ich kann nämlich alleine Äpfel pflücken).
Außerdem mag ich die Schuhe meiner neuen Familie. Die mache ich zwar nicht kaputt aber ich nehme sie mit raus. Langsam lerne ich aber, dass das nicht gern gesehen wird.

Schlafen darf ich mit im Schlafzimmer meiner Leute. Ich trau mich jetzt nämlich die Treppe hoch. Jonny geht mit ins Bett, aber dass traue ich mich noch nicht ( obwohl keiner was dagegen hätte). Auch die Nachbarhunde habe ich schon kennen gelernt. Die sind auch ok und spielen mit mir. Das Essen schmeckt mir hier super .Die Näpfe sind immer voll, aber im Moment reichen auch die Leckerchen die es hier im Überfluss gibt (Frauchen hat schon gesagt, dass sich das langsam ändern muss - schade).Mit Jonny und Familie war ich auch schon spazieren und durfte sogar ohne Leine laufen. Na, ich höre ja auch schon recht gut (ich muss ja auch erst richtig deutsch lernen). Aber wenn man hier kleine Regeln befolgt, gibt es hier keine Regeln. Dann darf ich einfach Hund sein.

So liebe Bianca, dass soll es erst mal gewesen sein. Eine Bitte habe ich noch. Wenn Du mit Isabell Kontakt hast, bestell bitte ganz liebe Grüße. Sag ihr, dass ich mich für alles bedanke, was sie für mich getan hat. Sag ihr auch, dass ich sie nie vergessen werde aber sie braucht sich keine Sorgen machen. Ich habe ein bombiges zu Hause gefunden und ich bleibe jetzt hier (meine Familie würde mich auch gar nicht mehr hergeben - sagen die immerzu zu mir). Ich führe hier ein sorgenfreies Leben und man gewöhnt sich sehr schnell daran. Im August fahre ich ja mit meiner Gang in den Urlaub. Heute kam die endgültige Zusage - und ich darf mit!!!!!!!!

Also liebe Bianca. Ich melde mich wieder bei Euch. Versprochen! EURE SOMBRA




FotoTavi ist Daheim!

Tavi ist ein gaaanz toller Hund. Er hat ein wunderbar feinsinniges Wesen, das uns immer wieder erfreut, belustigt und erstaunt. Ein Beispiel für sein feines Gespür: Als er aus dem Schwarzwald zu uns nach Hamburg kam, waren wir natürlich alle (Tavi, mein Mann und ich) ganz aufgeregt und unsicher, und trotzdem merkte Tavi gleich, dass er jetzt einen festen Platz bei uns hat.
Als er das erste Mal unsere Wohnung betrat gingen wir zunächst ins Wohnzimmer. Nachdem Tavi dort ein bisschen herumgeschnüffelt hatte, zeigte mein Mann auf eine neben dem Sofa liegende Decke. Er flüsterte Tavi zu, dass das jetzt sein Platz sei. Tavi begriff sofort. Er schaute sich noch in den anderen Zimmern der Wohnung um und verbrachte dann freiwillig die ganze erste Nacht auf der Decke - und das, während wir alle Zimmertüren (auch die zu unserem Schlafzimmer) geöffnet hielten. Nach wenigen Tagen wurde die Decke gegen einen gemütlicheren Hundekorb ausgetauscht. Tavi verbringt noch heute jede Nacht dort.

Zu anderen Menschen und Hunden ist er so freundlich, wie in seinem \"Porträt\" auf der Website des Tierschutzvereins Europa beschrieben. Das ist ganz großartig, denn wir hatten bisher keinerlei ernsthaften Stress bei Begegnungen. Er ist sehr lieb und hat doch seinen eigenen Kopf.

Obwohl er sehr schnell die wichtigsten Kommandos wie \"Sitz\", \"Platz\" und \"Aus\" gelernt hat, befolgt er diese oft, aber nicht immer. Wenn die Befehle ihm unsinnig erscheinen, ignoriert er sie. Bei näherer Betrachtung waren sie dann meistens auch unsinnig ... Frauchen und Herrchen müssen eben auch noch viel lernen. Deshalb gehen wir jetzt alle drei in die Hundeschule. Durch Leckerlis lässt sich Tavi kaum beschwatzen. Was er braucht, ist ganz viel Liebe, Einfühlungsvermögen und klare, freundliche Ansagen. Kuscheln ist das größte für ihn! Wie gut, dass er so ein hübscher Kerl ist, denn dadurch kriegt er seine geliebten Streicheleinheiten auch von unseren Freunden, Verwandten und diversen Passanten beim Spazierengehen. Leider hat er einen starken Jagdtrieb, weshalb wir ihn noch nicht frei laufen lassen können. Wir haben in der Nähe aber einen eingezäunten, öffentlichen \"Hundetummelplatz\", wo er ohne Leine rennen und spielen kann.

Gesundheitlich war Tavi in den ersten Wochen etwas angeschlagen. Er hatte beidseitig stark entzündete Ohren und leicht entzündete Augen. Außerdem diagnostizierte der Tierarzt Untergewicht und etwas zu schwache Herztöne. Inzwischen ist alles besser, aber so ganz fit ist er noch nicht.
Die schlimmsten Entzündungen sind abgeklungen, aber noch nicht vollständig geheilt. Das Gewicht wird zunehmend normaler und die Herztöne sind laut Tierarzt jetzt \"akzeptabel\". Leider ist Tavi vor ein paar Tagen beim Spielen mit einem wesentlich größeren Hund zusammengeprallt und hat sich dabei die Wirbelsäule leicht gestaucht. Er ist deshalb nicht so mobil wie er sein könnte, aber laut Röntgenbild hat er keine ernsthafte Verletzung und so werden die Schmerzen vermutlich bald abklingen.

Unser Fazit nach drei Monaten seit der Adoption von Tavi: Wir sind sehr glücklich, dass er bei uns ist und hoffen, dass er sich auch bei uns wohl fühlt. Er hat ja wirklich eine sehr große Veränderung hinter sich. Sein ganzes Leben wurde in wenigen Tagen umgekrempelt. Er führt jetzt im Gegensatz zu früher ein \"bürgerliches Leben\", das viele Schmuseeinheiten, Futter und medizinische Versorgung mit sich bringt, aber eben auch ein paar mehr \"Benimmregeln\" beinhaltet. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut er das alles meistert.

Danke noch mal für Ihr tolles Engagement!




FotoRingo unser Star

Wir suchten und fanden Ringo über die Homepage vom Tierschutzverein Europa, im Tierheim in Kroatien. Ein wahrhaft bunter Hund, der einfach nur nett aussah. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging alles ganz schnell, am 28.02.09 konnten wir ihn in Empfang nehmen.

Der Transport kam abends gegen 18.40 Uhr in Wiesbaden (Endstation) an. Da hatten wir schon mal Glück, mussten nur noch ein paar hundert Meter bis nach Hause fahren.

Als erstes stellten wir fest, dass er kräftig nach Schmutz stank und sich auch so anfasste. Und dass man jede Rippe fühlen konnte. Unser „kroatischer Rauhaar-Königsbeagle“ hatte es sehr eilig, aus der Box zu kommen: Er musste dringend pinkeln! Wir hatten den Eindruck, dass er die ganzen Stunden über nichts gemacht hatte.

Natürlich war er sehr ängstlich. Man konnte ihm ja nicht erklären, dass das alles zum Beginn seines neuen, schöneren Lebens gehört. In den Kofferraum des Autos mussten wir ihn hinein- und dann auch wieder herausheben, bei dem Leichtgewicht (24 kg waren es) kein Problem. Aber Leckerli hat er dankbar angenommen – schließlich hatte es den ganzen Tag über auch nichts zu fressen gegeben.

Zu Hause angekommen, stellten wir fest, dass er anscheinend keine Häuser von innen und schon gar keine Treppen kannte: Wir mussten ihn mit Gewalt ins Haus und die Treppe nach oben schieben und ziehen (hinunter war es dann genauso). Auch seinem eigenen Spiegelbild stand er recht skeptisch gegenüber.

Die Wohnung hat er dann erst mal allein in Ruhe besichtigt (das fanden wir toll) und sich ein Plätzchen auf einem roten Teppich gesucht. Nach Fressen und Saufen haben wir ihn dann in die Badewanne gesteckt und zu zweit zweimal mit viel Shampoo lange abgeduscht. Da kam schon beim ersten Wasserstrahl eine schrecklich schmutzige Brühe runter! Das ging dann viele Minuten so weiter. Aber er hat es genossen!! (und danach immer noch ein bisschen weiter gestunken...) Im Wohnzimmer lief der Fernseher, das hat ihn erschreckt, auf dem roten Teppich nebenan war´s gemütlicher zum Entspannen... Bis wir dann Abendbrot essen wollten: Als ein Brötchen auf dem Tisch lag, stand er plötzlich da und wollte gleich die Tüte stibitzen. Wir haben ihm das Brötchen spendiert, es war dann im Handumdrehen auf dem roten Teppich verzehrt und Hund und Frauchen fanden das toll.

Wir sind dann abends noch mal gassi gegangen. Er wollte den Schutz der Wohnung nicht gern verlassen („was wird denn jetzt wieder auf mich zu kommen?“). An der Leine lief er gleich super gut, ohne Ziehen, und er hat ausgiebig überall geschnüffelt.

Die erste und alle weiteren Nächte waren absolut störungsfrei, er ist ruhig und stubenrein bis heute. Das hatten wir nicht erwartet! Gleich am ersten Tag haben wir ihn auf der großen Hundewiese am Main mit anderen Hunden bekannt gemacht, ihn auch gleich frei laufen lassen, er kam dann auf unser Rufen hin gleich zurück und hat sich anleinen lassen. Andere Hunde waren von Anfang an ebenso wenig ein Problem für ihn wie Katzen.

Natürlich hatte er auch einige unschöne Dinge aus Kroatien mitgebracht. So fanden wir einige Wunden, insbesondere an einem Ohr, an der Brust und unter den Achselhöhlen. Ein Auge war ziemlich rot, die Haut machte keinen guten Eindruck, das Fell war stumpf und klebrig und er kratzte sich auch ziemlich oft und heftig. Unser Tierarzt hat da schnell helfen können, und wir haben erst mal das Futter etwas umgestellt (erst mal kein getreidehaltiges Futter vorgesetzt). Aber das hat sich jetzt auch gebessert, wir füttern jetzt auch einfaches Trockenfutter zu.

Menschen gegenüber ist er – mit Ausnahme von uns, die wir ihn aus dem Tierheim holten, als ob er das wüsste – noch immer sehr scheu. Vor allem gegenüber Männern, aber auch zu Frauen hält er noch jetzt großen Abstand. Da gab es wohl einige schlechte Erfahrungen. Stöcke sind auch so etwas ganz schlimmes, auch vorüberfahrende Autos erschrecken ihn. Aber die Neugierde ist geblieben, man muss schon aufpassen, dass er nicht selbstständig auf Entdeckungsreise geht... Das Nachbargrundstück hat er schon ausgiebig inspiziert. Zumal er auch ganz hoch und sehr weit springen kann! Und wenn man schon im Freien nichts untersuchen kann, dann kann man auf die Eckbank und dann mit den Pfoten auf die Fensterbank springen und über der Gardine weg aus dem Fenster gucken.

Ringo ist ein ganz toller Hund. Er ist nun 2 Monate bei uns und hat sich eigentlich sofort eingelebt. Es gab überhaupt keine Eingewöhnungsschwierigkeiten. Er tobt mit seinen Artgenossen begeistert durchs Gelände, und auch ein Bad im Main wird nicht abgelehnt. Das Gewicht ist um etwa 3 kg gestiegen, das Fell glänzt, der Hund im Spiegel wird akzeptiert, und die körperlichen Wunden sind verheilt – die seelischen werden noch etwas brauchen. Und dass er noch nicht lange allein bleiben möchte, kann man verstehen nach dem, was er schon erlebt hat in seinem nicht mal 5jährigen Leben.

Wir haben unsere Entscheidung für ihn noch keine Minute bereut.
BINGO!




FotoHallo Ute und Andrea

Gerne möchte ich berichten wie es Tripode geht. Tripode hat sich nach kürzester Zeit schon supergut eingelebt. Sie passt so gut zum Rudel und gestern habe ich den ersten Versuch gestartet sie mit der Schleppleine frei laufen zu lassen. Heute ist sie schon ohne Leine gelaufen :-)

Sie rennt, stöbert und gräbt nach Mäusen, läuft wie ein Blitz im Bächlein und hat überhaupt keine Probleme grössere Strecken zu laufen. Wenn sie frei läuft kann sie sich bewegen und ausbalancieren wie sie will und ermüdet so kaum.
Es ist schon so, dass ein fehlender Hinterlauf den Hund praktisch nicht tangiert, da das Hauptgewicht ja auf den Vorderbeinen liegt. Auch der noch vorhandene Teil des Beinchens wird aktiv bewegt und dient als Balancierhilfe.
Nein, wie froh bin ich, dass Tripode zumindest das halbe Beinchen noch hat! Ohne wäre auch das Sitzen ziemlich problematisch. Das einzige was sie nicht kann im Vergleich zu 4 beinigen Tieren ist, sich hinter dem Ohr zu kratzen .-)

Tripode ist so gelehrig und führig! Sie kommt sofort wenn man sie ruft! Lediglich wenn ein Mauseloch inspiziert wird, dauert es ein klitzeklein wenig länger .-)) Sie sitzt dann vor und schaut einen mit ihren grossen, glänzenden Auglein erwartungsvoll an :-) um sich meine selbstgemachten \"Wildchips\" abzuholen.

Tripode, jaaaa, Tripode steht für geballte Energie, Lebensfreude und pure Liebenswürdigkeit.
Wir sind alle sehr froh, dieses liebenswerte Geschöpf in unserer Mitte zu wissen. Wie oft habe ich auf die Homepage geschaut und mich gewundert, dass sie noch keinen endgültigen Platz gefunden hat.
Nun ist sie endlich zuhause angekommen auch wenn der Anlass ein sehr trauriger war: der Tod meines über alles geliebten Langhaarschäferhundes Zeno..

Jetzt ist sie bei uns und wir sind übeglücklich darüber! Im Garten habe ich ein Hundeliegebett mit weicher Auflage für sie hingestellt, damit ihrem Beinchen bzw. der Haut nichts passiert. Sie hat das Bettchen gleich angenommen und liegt wie eine kleine Königin da und beobachtet mit Maika zusammen was sich vor und ums Haus tut ;-)

Auch im Haus hat sie schon einige Plätzchen für sich annektiert ...

Liebe Tripode, es ist so schön dich bei uns zu haben :-))))

Anbei ein paar Fotos von Tripode (die jetzt unter den Bildern zu finden sind)

Herzliche Grüsse

Desh Neumann-Vogel samt Rudel




FotoDie süße Nieve (jetzt Neele) hat ein Traumzuhause gefunden.

Da die Familie ganz toll dokumentiert, möchten wir Ihnen diese Webseite nicht vorenthalten:

http://www.joergmohnke.de/neele.html




FotoHallo Herr Hepner,

ich schicke dir ein paar Bilder von meinem ersten Urlaub mit meinen Menschen. An Karfreitag waren mein Frauchen und Herrchen ganz aufgeregt. Irgendwie haben die beiden gemeint: Ob unsere Motte - so nennen die mich manchmal - die weite Reise gut übersteht. Mal sehen dachte ich. Abwarten. Vielleicht legen die mir was Leckeres ins Auto. Wir haben ein tolles Auto wori ich ganz viel Platz habe und mein Frauchen sagt ich sei eine tolle Beifahrerin.

Jedenfalls haben die Koffer und Taschen gepackt und nur für mich einen Rucksack mit ganz tollen leckeren Sachen. Hhmmmm freute ich mich schon darauf. Ich hatte also meine eigenen Reiserucksack. Mensch, sind die klasse.

Sie legten mir eine kuschelige Decke ins Auto, mein Spielzeug und ab ging die Fahrt. Nach Holland. Ich schaute ein bisschen aus dem Fenster - man war das langweilig. Lauter fahrende Autos und keine Spielwiese weit und breit zu sehen. Also legte ich mich hin und schlief. Wir haben einen Zwischenstopp in Herne gemacht, wo mein Herrchen seine Familie besuchte. Dort schliefen wir in einem Hotel. Man war das aufregend. Ich habe aufgepasst, dass bloss keiner meinen Menschen etwas antut.

Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter Richtung Breda/Holland. So jedenfalls habe ich das verstanden. Ende der Fahrt war dann ein ganz verträumtes Örtchen \"Schijf\". Man war es hier toll. Lauter Wiesen, Pferde und ganz viele tolle Dinge die ich noch nicht kannte. Sogar einen Ausflug ans Meer haben wir gemacht. Am Meer habe ich riesigen Spass gehabt, bin im Sand rumgetollt, habe die Wellen gefangen - doch sind die vor mir weggelaufen. Und dann sind die Wellen mir nachgerannt. Das war lustig.

Jedenfalls haben wir ein paar schöne Urlaubstage verbracht und meine beiden Menschen waren so glücklich, dass es mir gut ging. Ich wäre besonders lieb gewesen. Naja, war ja auch niemand da zum Ärgern. Kann ich ja dann nachholen. Mal sehen.

Ich glaube die beiden lieben mich ganz doll. Herrchen nimmt mich immer in den Arm und hält mich ganz doll lieb. Frauchen passt immer gut auf mich auf, damit mir nicht passiert - aber auch das ich keinen Unfug anstelle.

Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mal zu Besuch kommen würdest. Da muss mir aber mein Frauchen sagen, dass du in das Haus darfst...... Ich pass nämlich auf!

Grüße deine Ashley





FotoHallo, ich bin die Amy (früher Ogica).

Am 20. Dezember 2008 kam ich mit dem Tiertransport in Deutschland an.

Jeder sagt, ich habe großes Glück gehabt, dass mich mein Frauchen aus dem Tierheim in Nordkroatien
zu sich geholt hat.

Zuerst war ich noch ziemlich schüchtern und verängstigt. Doch jetzt habe ich mich gut in meinem neuen Zuhause eingelebt und kann selbstbewusst auftreten und manchmal bin ich sogar ganz schön frech.

Mein Herrchen, der Waldi, war bisher kein Hundefreund, aber den habe ich schnell um den kleinen Finger gewickelt und jetzt sind wir schon gute Freunde.

Mit meinem Kumpel, dem Balu, kann ich den ganzen Tag rumtoben und wenn wir müde sind, halten wir einfach ein kleines Nickerchen.

Ich bin schlau und ich lerne gerne und wenn ich zur Belohnung ein Leckerlie und ein paar Streicheleinheiten bekomme, ist das das Größte.

Mein Frauchen freut sich jeden Tag auf mich und möchte sich auf diesem Wege bei Frau Tatjana Fischer für das entgegen gebrachte Vertrauen und die unkomplizierte Vermittlung bedanken.

Ich hoffe, dass ich noch viele glückliche Hundejahre mit Silvi, Waldi, Balu und meinen Anderen Freunden verbringen kann.

Eure Amy.




FotoHallo Ute,

hier meldet sich Laika - aus der Bohmterheide! Sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe, aber ich hatte einfach noch keine Zeit!

Hier gibt es so viel Neues zu entdecken und kennen zu lernen, z.B. meine neuen Kumpels - Shetty Beppo und Pony Rondo.
Na ja, meine Kumpels - nur die wollen irgendwie nicht so richtig... Dafür kann ich schon Stroh im Stall verteilen, Frauchen sagt : Fein, sehr hilfreich!\\\"
Nach einer kurzen Kennenlernphase wurden dann auch die Katzen zu Kumpels - die rennen wenigstens immer weg!

Mein neues Zuhause hat fast 1ha Grundstück und das kann man alles umgraben. Mein Frauchen sagt, das ich das alles bewachen soll.
Dazu müßte man erstmal wissen wie weit? Deshalb muß man manchmal einfach auch die Sache von weiiiiter weg betrachten... \\\"Laiiikaaa!!!\\\"

Das zeigt mir aber alles nur mein großer Freund Jake (Hund von Freunden), der hat sogar einen Kanal im Garten (wie gesagt, wenn man die Sache von weiter weg betrachtet!\\\").

Sonntags gehe ich sogar zur Hundschule bei Charly. Brauche ich das?

O.K. ich interessiere mich jetzt nicht so für jeden Befehl auf Zuruf, aber es gibt manchmal Spannenderes als \\\"Komm hierher, Laiiikaa!\\\"Jaa, Supi, das isser ja, Spitze, Feiiin, FreuFreuFreu
Bin doch schon selbständig - das ist mein Chef aber nicht - und darum helfe ich ihm seit ich da bin, pünktlich jeden, ich betone pünktlich und jeden Morgen ruckzuck aus den Federn zu kommen - was sonst keiner geschafft hat. Und die Socken sind schon gleich mit gebracht...

Und wie sich Herrchen jeden Morgen pünktlich erstmal freut! Wenn Frauchen mich lassen würde, würde dem sein Morgen auch auf so 2 Std. vorverlegt.

Jetzt muss ich aber wieder raus - Die Wildnis ruft!

Herzliche Grüße, ein lautes Wuff und vielen Dank für eine total \\\"süsse Maus\\\", sagen Herrchen und Frauchen (Uwe & Silke)!

Anbei ein paar Bilder von Laika und Kumpels




FotoIch bin Lenny (vormals Leny) und habe am 30. Dezember 2008 ein verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen: Ich habe ein Zuhause gefunden!

Wow, und was für eines... hier hat es zwei Menschen, einen Hundekumpel, 5 (!) Katzen (eine davon ist obertoll!) und dann kommt immer mal wieder ein Hund in die Ferien, mit dem ich herumtollen kann. Stellt Euch vor, sogar zum Ausreiten darf ich mit. Das Pferd ist ganz ein liebes und kommt sogar mit mir zurecht, wenn ich ganz ungestüm an ihm hochspringe.

Mittlerweile habe ich sogar gelernt, dass ich sitzen kann und gar nicht mehr hochspringen muss. Meistens kommt dann eine Belohnung von oben. Ist doch nicht schlecht...Das Futter, das ich hier erhalte ist einfach der Hammer. Erst wusste ich überhaupt nicht, was ich damit anfangen soll. Nun liebe ich es aber über alles: Es gibt frischen Pansen, Rindfleisch mit Knochen, Hühnerflügel und noch einiges mehr. Ich glaube, die nennen das BARF, mir egal, es schmeckt einfach himmlisch!

Ich habe schon einige zweibeinige Freunde meiner Menschen kennengelernt. Die meisten haben auch Vierbeiner und dann sind wir oft stundenlang unterwegs am rummrennen. Zuhause habe ich ein tolles Plätzchen bekommen. Ich kann natürlich liegen, wo ich will, aber der Sessel ist halt schon toll! Schlafen tun mein Hundefreund und ich nicht mit den Menschen zusammen, die sind einen Stock höher. Erst haben die da so Sachen unten auf die Treppe gestellt, die mich davon abhalten sollten, einfach in den ersten Stock zu folgen. Habe ich natürlich niiiiee vorgehabt, aber es sah immer lustig aus, wenn sie selber da rüberklettern mussten. Mittlerweile haben sie begriffen, dass es das gar nicht braucht, da ich ein gaaanz Lieber bin.

Wenn meine Menschen arbeiten, bringen sie mich an einen andern Ort. Dort verbringe ich zwei Tage die Woche. Fand ich anfänglich so ziemlich daneben - aber nicht lange, denn auch diese Menschen sind sehr lieb zu mir und dort hat es noch andere Hunde und diese spielen den ganzen Tag mit mir. Bin danach so ziemlich k.o., das könnt Ihr mir glauben.

Manchmal gehen meine Menschen ohne uns Hunde fort. Finde ich nicht sehr toll, habe ihnen aber beigebracht, dass sie mir jeweils ein Knabberding geben, damit ich das ganz gut hinkriege. Sie begreifen sowieso sehr schnell: Sie wollen mir das eine oder andere beibringen. Habe ihnen klargemacht, dass ohne Belohnung nicht viel geht bei mir. Nun haben sie so ein clickendes Ding angeschafft und wenn immer dieses clickt, gibt es was zu Knabbern. Dann mach ich eben mal ein Sitz, ein Platz oder was sie auch immer wollen und schon clickts und es gibt was Feines. Ich schmuse für mein Leben gern und bekomme immer wieder mal meine Schmuseinheiten. Ich glaube, meine Menschen geniessen das genauso wie ich.

Was meine Menschen so an mir lieben, ist mein recht ruhiges Wesen und meinen Charme - denke ich. Habe damit schon einiges erreicht. Irgendwie sind die aber trotzdem ziemlich konsequent mit mir. Mein Hundekumpel Yaris ist eben schon 9 Jahre alt und ein absoluter Profi. Er versteht so vieles, was die Menschen sagen und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie das von mir auch erwarten...nicht sofort, aber immer etwas mehr. Wenn sie weiter so lieb zu mir sind, überlege ich mir sogar, ihnen diesen Gefallen zu tun. Ich fühle mich einfach www.hundum-wohl.ch

Hoffe, dass viele meiner Mithunde in Spanien oder wo auch immer auch so ein tolles Zuhause finden!

Euer Lenny




FotoLiebe Tatjana,

hier mein Bericht für eure Seite \"Endlich daheim\":


Vor 2 Jahren starb unsere wunderbare Retrievermischlingshündin Angie, die wir alle - auch unser Dackel Arko - sehr betrauerten und vermissten. Eigentlich wollten wir keinen anderen Hund mehr...

Vor einigen Wochen begann ich ganz \\\"zufällig\\\" im Internet auf Seiten zu stöbern, auf denen Hunde vorgestellt werden, die ein Zuhause suchen. Als ich Fotos, Video und die Geschichte von Shari sah und las, dachte ich sofort: das ist der Hund, der zu uns passt.
Nach etlichen emails und Telefonaten mit den Vermittlern in Deutschland (Danke, Tatjana!) sowie dem Tierheim El Arca in Spanien (Danke, Ilona!) fassten wir im Familienrat den Entschluss, Shari in unsere Familie aufzunehmen.
Ab diesem Moment zogen sich die Tage bis zur Ankunft des Transporters aus Spanien endlos hin und wir warteten ungeduldig, gespannt und voller Vorfreude auf un ser neues Familienmitglied.

Am 7.Februar war es endlich soweit, der Transporter kam am späten Abend nach seiner langen Tour endlich in Wiesbaden an. Aufgeregte Menschen warteten dort auf \\\"ihren\\\" Hund, von denen einer nach dem andern aus seiner Transportbox befreit und seinen neuen Frauchen und Herrchen übergeben wurde. Die Hunde waren tatsächlich ziemlich ruhig und gelassen uns so traten wir die letzten 200 km einer sehr langen Reise für Shari auch noch an.

Shari ist nun seit 3 Wochen bei uns und nicht mehr wegzudenken.
Es klappt alles noch sehr viel besser, als ich es mir erhofft hatte.
Wir denken, dass Shari in ihren 7 Lebensjahren keine wirklich schlimmen Erfahrungen machen musste, denn sie ist selbstbewusst und nicht ängstlich.
Sie genießt es aber offensichtlich sehr, jetzt eine eigene Familie zu haben und mit ausgiebigen Spaziergängen und viel Streicheln und Knuddeln verwöhnt zu werden. Wenn sie irgendwann einmal das Gefühl hat zu wenig gestreichelt zu werden, schubst sie einen mit Nachdruck an und fordert ihr Recht. Die andere Masche wirkt auch meistens: sie wirft sich mit einem lauten Grunzer (anders kann man es wirklich nicht nennen!) auf den Rücken und verlangt nach Bauchkraulen! Meistens findet sich einer....

Mit unserem alten Dackelrüden Arko gab es auch keinerlei Probleme. Wir füttern die beiden gleichzeitig und wenn die Näpfe leer sind, tauschen die Hunde den Platz und schauen mal nach, ob beim anderen nicht doch noch ein Restchen zu finden ist.
Ich hatte von Ilona in Spanien gehört, dass Shari ziemlich gierig nach Leckerlies schnappt, aber ich muss sagen, dass sie uns die Sachen immer sehr behutsam aus der Hand nimmt. Wir haben noch alle Finger dran! ;o)
Allerdings ist sie schon recht verfressen und wiegt sich noch in der trügerischen Hoffnung, unser Haus sei ein Selbstbedienungsladen. Wir haben schon mal ein ernsteres W&oum l;rtchen mit ihr reden müssen, denn Schokoladenmarienkäfer in Stanniolverpackung sind ebenso wie Apfelberliner bestimmt keine angemessene Hundenahrung. Sie begreift schnell, dass sie etwas nicht tun soll, aber manchmal sind Neugierde und Appetit halt doch etwas stärker! ;o)

Beim Spazierengehen hört Shari mittlerweile so gut, dass wir sie ohne Leine laufen lassen können. Sie schaut immer nach uns und bleibt ganz in der Nähe. Nur im Wald nehme ich sie an die Leine, an der sie vollkommen problemlos und ohne zu ziehen geht!! (Hätte ich nie geglaubt!) Selbst als wir letztens ein Reh gesehen haben, hat sie keinerlei Jagdambitionen gezeigt, sondern nur wie gebannt danach geschaut.

Auf unseren ausgedehnten Spaziergängen treffen wir regelmäßig viele Hunde; Shari ist immer freundlich und hatte noch niemals Stress mit einem anderen Hund.

Im Haus mit Arko alleine zu bleiben ist für Shari auch kein Problem. Sie freut sich sehr, wenn wir wiederkommen, aber sie hat noch nie irgendwelchen Unsinn gemacht, wenn wir weg waren. Sie hat auch noch nie ein Pfützchen oder mehr ins Haus gemacht!

Ich schreibe diese ganzen positiven Erfahrungen so ausführlich und gerne auf, weil ich anderen Menschen Mut machen möchte, sich einen erwachsenen Hund aus einem Tierheim zu holen. Welpen lassen sich besser vermitteln, aber ein älterer Hund ist vielleicht in mancher Hinsicht problemloser und dankbarer!
Wir sind jedenfalls sehr glücklich Shari in unsere Familie geholt zu haben und wir hoffen, dass sie noch viele glückliche Jahre bei uns verbringen wird.

Wir sind den engagierten Tierschützern hier in Deutschland und in Spanien sehr dankbar, dass sie uns zu diesem tollen Hund verholfen haben!

Herzliche Grüße von der Mosel, Henrike Kammerer




FotoHallo Jürgen,

endlich schaffe ich es dir zu schreiben und Bilder zu schicken. Als erstes mal ein ganz dickes Danke für die tolle Menschen, die du für mich ausgesucht hast....

Nach der langen Fahrt in bin ich von meinen Frauchen und Herrchen in Empfang genommen worden. Nie mehr wollte ich Auto fahren und hatte mir schon überlegt, Randale auf der Heimfahrt zu machen. Doch hatte Frauchen eine Hundebox mit einer kuscheligen Decke und einem Topf mit meiner Lieblingswurst \"Kalbsleberwust\" als Empfang vorbereitet. Gemein... Dies war eindeutig Bestechung....

Zuhause angekommen wurde ich von einer alten Hundedame freudig empfangen - ich hab mal geknurrt - doch Frauchen sagte, dass sich das nicht gehört und man hier bitte anständig sein soll. Hab ich dann halt gemacht. Mittlerweile ist sie gestorben. Meine Menschen und ich waren sehr traurig. Frauchen hat mir erklärt, dass Leica, so hieß sie, schon ganz alt war und das ganz normal sei.

Außerdem gibt es noch einen Hund namens Lucky - der ist riesig groß - und schon 9 Jahre. Manchmal ist er von mir ganz schön genervt. Ich spiele dann ganz doll mit ihm, doch er will nach einer Weile seine Ruhe haben. Am liebsten spielen wir beide draußen fangen.

Wo ich wohne weißt du ja. Da gibt es einen Teich, da habe ich schon ganz viel Spaß gehabt. Als es so kalt war konnte ich drüber laufen... doch jetzt - iiiihh bekomme ich nasse Füsse - aber da komme ich aus noch dahinter. Außerdem schwimmt da irgendwas drin herum... Sieht nicht so aus wie ich. Die können nicht bellen und geben mir keine Antwort.....

Ich fühle mich hier sehr wohl und bin auch ganz artig - bis auf meine dollen 5 Minuten habe (so sagen die dazu, wenn ich durch das Haus, den Hof und überall rum tolle und nur Unfug im Kopf hab). Bis auf gaaaaaaanz wenige Ausnahmen - bin ich sauber. Da ist mein Frauchen ganz stolz. Wir fahren immer auf die Hundewiese, wo ich ganz viele spanische Hunde kennenlernen. Da bin ich mittags ziemlich geschafft und schlafe erstmal ein paar Stunden, bis ich mir neue Flegeleien ausgedacht habe. Ich muss jetzt auch in die Welpenstunde. Frauchen erklärte mir, dass auch ich einiges lernen muss wie z. B. Sitz, Platz, Komm, Fuss und wie ich mich benehme. Alle Hundekinder mussen wir Menschenkinder in die Schule. Ach ja, bei meinen Menschen gibt es noch einen kleinen Jungen - den ärgere ich gerne. Die anderen Menschen, die großen Kinder von Frauchen sind super und finden mich klasse. Jeder sagt ich werde bestimmt mal ein ganz toller schlauer und intelligenter Hund werden, weil ich aufpasse, dass niemand ins Haus kommt, der nicht zu meiner Familie gehört. Frauchen sagt mir dann wer rein darf und wer nicht. Außerdem sagen sie, ich bin das Topmodel unter den Hundemädchen.


Irgendwann war lag Schnee draußen. Ich liebe es in dem weißen Zeug zu stöbern und zu spielen. Ich hab dann immer eine weiße Nase. Meine neue Familie ist ganz toll. Nie mehr will ich weg von hier. Ich bin froh hier angekommen zu sein. Sicherlich kann ich mich noch auf einige Streiche vorbereiten und gespannt sein, was ich hier noch so zu entdecken gibt.

Wenn du mal Zeit hast, kannst du mich mal besuchen kommen... außer Mittwoch, da muss ich in die Schule und lernen......

Eure Ashley




FotoGrüezi Ute!

Endlich schaffe ich es dir zu schreiben und Bilder zu schicken.
Nach dem Umzug meiner Menschen waren wir lange abgeschlossen von der Aussenwelt.
Du hast ja gesehen, wo ich jetzt wohne....

Mir geht es sehr gut! Am vormittag helfe ich meiner Menschin bei der Arbeit. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Da bin ich mittags ziemlich geschafft und schlafe erstmal ein paar Stunden. Dann muss ich auch schon wieder los und die Gegend erkunden. Wir haben es in 6 Wochen nicht geschafft einmal den selben Weg zu laufen.

Am meisten geniesse ich es durch den Schnee zu stöbern und dort lang zu laufen, wo vorher noch keiner einen Abdruck hinterlassen hat. Hinterher sehe ich immer aus wie ein Schaf.

Meine Menschin ist ganz ok. Sie sagt ich sei etwas hässlich, aber für sie sei ich der schönste Hund der Welt!
Mein Mensch ist auch ganz nett. Er wohnt irgendwie mit uns zusammen und er spielt ab und zu mit mir. Meine Menschin ist aber die Nummer 1 für mich!

Dann gibt es noch die Vermieter, bei denen ich manchmal sein darf. Die zwei sind sehr nett zu mir, sagen mir immer schöne Sachen und sie haben endlos Zeit mich zu streicheln.

Bei dir war es auch ganz schön, aber ich bin jetzt froh, dass ich angekommen bin.

Etwas Angst habe ich schon, dass ich wieder abgegeben oder geschlagen werde. Deshalb habe ich anfangs den Macho raushängen lassen. Das habe ich aber schnell abgelegt.

Jetzt bin ich sehr eifersüchtig auf alles und jeden. Mit der Zeit begreife ich auch noch, dass ich von meinen Menschen heiss und innig geliebt werde und nicht austauschbar bin. Dann können wir auch einen Pflegehund aufnehmen.

Ich bin sehr froh, dass ich den besten Platz der Welt gefunden habe. Und allen, die einen Welpen haben möchten, will ich sagen, dass ich bisher –trotz meiner 10 Jahre- noch jedes Wettrennen mit jedem Junghund gewonnen habe!

Lieben Gruss aus der extrem verschneiten Schweiz

Bender (Wuschel)




FotoDer behinderte Balto hat ein schönes Zuhause gefunden!

Hier der Bericht von seiner Adoptivmami:

Seit ich im September Balto zu mir geholt habe, schaue ich immer mal wieder auf der Webseite nach um zu sehen, ob Tripode (sie ist zusammen mit Balto ins Tierheim gekommen) auch ein Zuhause gefunden hat. Leider sehe ich jedes mal, daß Tripode immer noch bei den zu vermittelnden Hündinnen steht. Wenn ich nur Balto hätte, würde ich Tripode sofort zu mir nehmen, aber leider habe ich noch einen anderen Hund. Scheinbar scheint sich niemand für Tripode zu interessieren. Ich denke, das liegt daran, daß sie nur 3 Beine hat und viele Leute davon abgeschreckt werden. Ich kann jetzt aus Erfahrung sagen, es ist absolut kein Problem einen gehandicapten Hund zu haben. Ganz im Gegenteil.

Balto ist super anhänglich und hat eine ganz innige Beziehung zu mir aufgebaut. Wenn ich mit Balto spazieren gehen, kann ich ihn auch im Wald problemlos von der Leine lassen.
Ich bin einmal mit meiner Mutter und ihrem Hund unterwegs gewesen, als ein Reh aus dem Wald gerannt kam. Und obwohl der Hund meiner Mutter dem Reh nachrannte und Balto auch erst mit rannte, hat ein Ruf von mir ausgereicht und Balto ist zurückgekommen (auf den Hund meiner Mutter mußten wir eine ganze Weile warten). Mit rennen meine ich übrigens wirklich rennen, Balto kann auch mit seinen 3 Beinen richtig Gas geben wenn er will. Er kann auch Treppen ohne Probleme hoch und runter laufen.

Balto war auch nicht daran gewohnt an der Leine zu gehen, aber das war eine Sache von ein paar Tagen. Inzwischen geht er super brav an der Leine und zieht kein bischen.

Balto ist ein ängstlicher Hund und man merkt ihm an, daß er in seinem Leben sehr viel mitmachen mußte. Mir gibt es sehr viel, wenn ich sehe wie gut Balto sich entwickelt und er Freude hat an seinem Leben. Ich kann die Welt nicht verbessern, aber wenigstens konnte ich Baltos Welt verbessern. Er ist in Sicherheit und ihm wird kein Mensch mehr ein Leid zufügen. Natürlich ist auch Tripode im Tierheim in Sicherheit, aber schöner wäre es für sie wenn sie auch einen Mensch für sich hätte. Und ich würde mich freuen, wenn mein kleiner Bericht dazu beitragen könnte, daß Tripode diesen Mensch findet.

Viele Grüße
Andrea Koll




FotoIch habe meine Lili zufällig auf einem Bild dieser Homepage gesehen. Es war Liebe auf den Ersten Blick. Zuerst sagte mir Gernsbach überhaupt gar nichts. Ich hatte keine Ahnung wo das ist. Nach einem ersten Telefonat kam die Ernüchterung. Gernsbach war Nahe der französischen Grenze – noch hinter Stuttgart. Ich war enttäuscht. Aber mein Mann, der gar nicht so ein Hundefan ist – machte mir Mut. Ich bekam die kleine Afrodite (heute Lili) nicht mehr aus dem Kopf. So entschlossen wir 1400 km zu fahren und die Hündin wirklich abzuholen. Verbunden mit einem kleinen Ausflug über Innsbruck und den Arlberg, war es gar nicht so weit. In Gernsbach übernachteten wir und nahmen am nächsten Tag „Klein-Lili“ in Empfang. Zuerst war sie sehr skeptisch und sie tat mir furchtbar leid. Wir waren völlig fremd und zu den ganz Mutigen schien diese Hündin nicht zu gehören. Die ganze Autofahrt über rührte sie sich keinen Millimeter. Auch Gassi wollte sie nicht gehen. Sie wollte sich einfach nicht rühren. Erste Zweifel kamen auf. Hatte ich mir zuviel zugemutet??? Lili sollte mein erster Hund sein. Allerdings beschäftige ich mich schon Zeit meiner Kindheit mit dem Wunsch einen eigenen Hund zu haben. Jetzt war es offensichtlich so weit. Zu Hause angekommen, ging uns Lili die ersten Tage aus dem Weg. Wir bedrängten Sie nicht und merkten bald Fortschritte.

Ich hatte zuerst ernsthafte Bedenken, ob Sie die Schüchternheit je ablegen wird. Aber binnen 14 Tagen gewöhnte sie sich an die ganze Familie. Zuerst schloss sie mich in ihr Herz, dann meine Kinder und bei meinem Mann dauerte es doch über einen guten Monat. Natürlich wird unsere Kleine nie ein Draufgänger, bei Besuch von Fremden findet man die Süße nur unter dem Tisch. Das mit der Stubenreinheit dauerte ca. 2 Wochen, ging aber auch ohne Druck und Schimpfen. Ich ignorierte sie, wenn Sie wieder ein Häufchen vor den Fernseher gesetzt hatte. Stand abrupt auf, machte sauber und brachte Lili wortlos nach draußen. Mein Hund ist enorm sensibel. Ich brauch nichts zu sagen – sie scheint es zu riechen, wenn ich verärgert bin. Lili weicht mir dann aus - was im Freien eher ungünstig ist. Sie lässt sich dann nämlich durch Nichts dazu bewegen herzukommen und sich anhängen zu lassen. Ich denke, dass sie in Spanien wohl eher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Gut, vielleicht ist mein Hund etwas ängstlich, aber es liegt an mir, ihr die nötige Sicherheit zu geben und mir ihr Vertrauen immer wieder neu zu erarbeiten. Irgendwann wird Lili mir blind vertrauen. Bis dahin ist vielleicht noch viel zu tun, aber ich habe Zeit. Lili besucht mit mir einen Welpenkurs. Ich muss sagen, sowohl Lili auch mir gefällt dieses Treffen von Hundebesitzern und ihren Schützlingen. Der Besuch des Kurses ist für uns beide ein Fixpunkt in der Woche.

Im Haus ist mein Windhund-Bordermix total ruhig. Sie spielt zwar ausgelassen mit meinen beiden Kindern (8 u. 5), liegt aber dann auch wieder stundenlang in ihrem Eck. Kaum haben wir allerdings das Haus verlassen, ist der Teufel los. Lili kennt kein Halten mehr und prescht mit einem Affenzahn über die Felder. Da sie sehr viel Bewegung braucht, lade ich auch oft Bekannte mit anderen Windhunden ein. Da macht das Sprinten dann doppelt Spaß. Da ich sie bei Spaziergängen kaum müde bekomme, toben und üben wir mehr auf unseren Feldern. Wir spielen Ball, Rodeln usw. Das gefällt meiner Kleinen. Sitz, Platz und kurze Strecken „Bei Fuß“ gelingt ihr gut. Man merkt wirklich, dass der Hund gerne lernt und beschäftigt werden will. Lili bellt übrigens kaum. Eher jammert sie oder winselt. Mit meinen beiden Katzen kommt sie sehr gut zurecht. Die Begeisterung der Katzen hält sich allerdings in Grenzen. Lili ist eben gar nicht mehr so klein und wächst noch immer. Inzwischen ist sie zu einem recht großen Hund herangewachsen (Schulterhöhe ca.50 cm). Lili ist einfach ein Schatz. Ich kann nur jedem raten: Wer sich schon lange einen Hund wünscht und wem der Aufwand der ersten Monate nicht zu viel ist, sollte nicht länger warten. Ein Hund ist toll und eine Bereicherung für die ganze Familie. Aber sicher nichts für Stubenhocker! Wer es nicht ganz so arbeitsintensiv mag, sollte sich einen bereits erwachsenen Vierbeiner aussuchen. Ein junger Hund ist viel Arbeit und man benötigt viel Zeit und Geduld. Obwohl ich mich immer mit Hunden beschäftig habe, ein eigener ist trotzdem ganz etwas anderes.

Ich habe zwar jetzt meinen Traumhund, besuche aber immer noch regelmäßig diese Homepage. Ich bin immer wieder überrascht, was es für hübsche Kerlchen gibt, die es verdient haben, ein gutes Zuhause zu finden. Im Moment reicht mir (aber vor allem meinem Mann) erst einmal meine Lili.




FotoHier schreibt Ihnen Aika aus dem schönem Allgäu

Bin nun schon seit 13 Wochen ins Allgäu umgezogen, und habe mich schon recht gut eingelebt.
Anfangs war ich noch recht ängstlich, war ja auch alles noch neu für mich. Aber meine neue Familie hat sich sehr viel Mühe gegeben damit ich mich recht schnell eingewöhne.
Mein neues zuhause teile ich mit zwei Katzen, habe aber mit ihnen keine Probleme sind ganz ok.Manchmal ein wenig Katzenjagen macht ja auch tierischen Spass.

Mit Frauchen und Herrchen mache ich jetzt oft ausgedehnte Spaziergänge, und habe dabei schon recht viele nette Hundebekannschaften geschlossen.
Dabei sind auch ein paar ,die so wie ich , auch aus Spanien sind. Richtig gute Kumpels sind da dabei. Einer hat mich gleich zu sich nach hause eingeladen, da war vielleicht was los. Hat super Spass gemacht.

Bei uns im Allgäu ist jetzt der Winter eingekehrt, dass macht Laune,so richtig im Schnee herumtollen.
Mit Herrchen und Frauchen komme ich super aus, sie sagen mir immer wie lieb und folgsam ich wäre. Da hol ich mir doch gerne mal ein paar Streicheleinheiten ab.
Ich habe hier schon viele Freunde gefunden, die von mir total begeistert sind. Alle sagen, falls Herrchen oder Frauchen mal keine Zeit für mich hätten, könnte ich gerne mal bei ihnen bleiben.
Dass ich eine kleine Spanierin ist, merkt man schon, sagt mein Herrchen ,da ich mir meistens ein sonniges Plätzchen zum Schlafen suche.
Bin einfach ein Kind der Sonne.
An dieser Stelle will ich mich noch ganz herzlich bei Tatjana Fischer bedanken, die es mir ermöglichte, hier ein gutes neues Zuhause gefunden zu haben.

Viel Glück an all meine Kumpels aus Spanien

Liebe Grüsse von mir, Peter und Monika

PS. Dank an alle die mich bei meiner Vermittlung unterstützt habe.




FotoLiebe Frau Hübner,

auch wir möchten einen kleinen Beitrag für die Berichte Endlich daheim ... schreiben.

Nun ist Ivy (ehemals Betty) schon drei Monate bei uns, das kann man schon etwas berichten und ein paar Fotos schicken! :-)

Wir wünschen einen Guten Start ins Neue Jahr und weiterhin viele erfolgreiche Vermittlungen!

Steffi und Martin mit Kimba und IVY

Hier der Bericht:

Ivy (früher Betty) Tierheim Andujar

Als erstes möchten wir Julia Fromm für den herzlichen Kontakt bei der Vermittlung danken.

Seit Anfang Oktober ist der Wirbelwind Ivy (Betty), diese kleine Podencodame mit einem ordentlichen Schuss Terriereinschlag bei uns

und erobert mit viel Willensstärke unsere Herzen.

Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit konnte sie unsere Kimba, ebenfalls eine Podenca aus Spanien für ein erstes zartes Spielchen gewinnen. Nach und nach gewöhnen sich die beiden sich aneinander, als sie das erste mal friedlich beieinander lagen ist uns ein Stein vom Herzen gefallen.

Auf unseren Spaziergängen laufen sie zusammen wie Mutter und Tochter, was wir auf Grund ihres ähnlichen aussehen auch fast immer gefragt werden.

Ivy ist ein aufgeweckter und neugieriger Hund, so manches mal wächst sie noch über sich hinaus und vergisst dabei, dass sie doch nur eine mal gerade 40cm große und 8kg leichte Hündin ist, eben eine junge Wilde.

Sie ist sehr aufmerksam und lernwillig, das merkt man auch in der Hundeschule, am Wochenende kommt sie mit zu Kimbas Agilitytraining und darf sich alles anschauen und kennenlernen. Langsam wachsen wir zusammen.

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
(Heinz Rühmann)




FotoZina

Nach dem Tod unseres 13jährigen Malinois-Rüden müssen wir die riesige Lücke zu füllen versuchen, die er hinterlassen hat. Als Fans belgischer Schäferhunde ertappen wir uns irgendwann dabei, wie wir auf der Homepage von „Belgier-in-Not“ klammheimlich die Vermittlungsseiten durchblättern und stoßen dabei auf die Fotos einer kleinen schwarz-braunen Mali-Mix-Hündin. Die Hündin sitze in einem sehr beengten nordkroatischen Tierheim, hieß es hier, und müsse schnellstmöglich da raus.

Was nun folgt, ist eine 5-Tage-Blitz-Familien-
Zusammenführung:

Sonntag: wir telefonieren mit Ute vom TSV Europa, erklären, dass wir die kleine Hündin gerne hätten und selber in Kroatien holen möchten
Montag: Ute gibt Rückmeldung, dass Zina noch „zu haben“ ist und klärt mit Renata vor Ort den „Reisecheck“ – Impfungen, Papiere usw.
Dienstag: unsere Tierärztin gibt beim TSV grünes Licht (Platzkontrolle muss sein – das finden wir auch), wir organisieren in der Zwischenzeit Futter- und Sachspenden für das Tierheim in Zapresic
Mittwoch: mein Auto braucht Winterreifen, die vielleicht noch rechtzeitig geliefert werden, Ute schickt den Vertrag, ich die Schutzgebühr für Zina
Donnerstag: bei uns zu Hause häufen sich die Spenden für das Tierheim, Ute organisiert mit Renata noch eine Übernachtungsmöglichkeit und klärt uns auf, dass es an der kroatischen Grenze evtl. Schwierigkeiten mit den Futterspenden geben kann, meine Winterreifen werden abends geliefert, wir schlafen kaum vor lauter Aufregung!
Freitag: morgens noch arbeiten, Auto vollpacken bis unter´s Dach, um kurz nach 12 Uhr bringen wir unsere Hündin zu Freunden und dann geht´s ab Richtung Autobahn. Um 18 Uhr wollen wir da sein, doch zwischen Graz und Maribor lässt der November grüßen: Schnee, Schnee und nochmal Schnee!
Endlich an der kroatischen Grenze haben wir Glück und erwischen einen lächelnden Grenzbeamten, der noch nicht mal unsere Ausweise sehen will. Nach etwa 300 m setzt auch unsere Atmung wieder ein.
Um kurz nach 19 Uhr klingelt das Handy: „Where are you????“ Renata! Um kurz vor 20 Uhr rollen wir in Zapresic ein und treffen Renata bei herrlichem Schneeregen. Unsere Kleine hat sie fix und reisefertig bei sich, wir verlieben uns innerhalb von 2 Sekunden in unseren neuen Hund und Renata bringt uns gesammelt zu unserem luxuriösen Nachquartier. Sie hat sogar gemanaged, dass die Kleine mit auf´s Zimmer darf.
Bei Kaffee erledigen wir den Papierkram und Renata lacht sich kaputt, als sie hört, dass unsere schwarzbraune Hündin „Bela“ heißen soll (kroatisch „bela“ = weiß). Uns ist das wurscht, wir sprechen kein kroatisch…
Die kleine Zina/Bela ist ziemlich durch den Wind und will, kaum sind wir im Zimmer, auch bloß noch ins Bett. Und da schläft sie auch die ganze Nacht – mucksmäuschenstill an uns gekuschelt! Anfängliche Versuche, sie mit der mitgebrachten Hundedecke anzufreunden, scheitern an mangelnder Kooperationsbereitschaft.
Samstag: Zina/Bela lernt binnen 30 min., wie man an der Leine geht und Papiertaschentücher so schnell frisst, dass sie einem nicht weggenommen werden können. Nach einem üppigen Frühstück brechen wir nach Hause auf und unser Hund fährt Auto wie ein alter Hase. Wieder winkt uns ein freundlicher Grenzer einfach durch und wieder setzt nach wenigen hundert Metern unsere Atmung ein.
Heute ist Montag, Bela ist seit etwas mehr als zwei Tagen bei uns, läuft schon ohne Leine mit spazieren, hat nicht ein einziges Mal ins Haus gemacht und entpuppt sich als wahrer Traumhund. Sie mag einfach alles und jeden, hat allen Ernstes versucht, unsere Pferde zum spielen aufzufordern, lernt in irrsinnigem Tempo und ist auch noch die neue beste Freundin unserer Hündin. Wir wissen, dass in Zapresic noch die 5 Geschwisterchen von ihr sitzen und hoffen, dass auch sie schnell ein neues, schönes Zuhause finden. Das wäre dann so ein richtig tolles Happy-End 

Bitte schaut doch auf der TSV-Europa-Webseite unter Junghunde:

Blacky
Glory
Terra
Jack
Tootsy




FotoHier ein kurzer Bericht von Elsa am 26. Oktober 2008:

Hallo Jürgen,

nachfolgend Lagebericht zu Kira und einige Fotos.

Ich, Kira,fühle mich in Hamburg pudelwohl. Ich bin noch ein ganzes Stück gewachsen und alle Menschen finden mich bildschön,worauf ich ein wenig eitel bin. Ein großer Garten
und die Feldmark hinterm Zaun laden zum Toben ein.
Leider versteht mein Frauchen gar nicht, daß ich dann noch
mit Begeisterung ihre Blumen ausgrabe. Auch mag sie meine Füße nicht so gerne,wenn ich im frisch gepflügten Acker Möwen und Krähen jage und dann, mit noch feuchten Pfoten , reingerannt komme. Ein wenig tat die Kastration ja weh, aber schon am 2. Tag konnte ich mein Temperament nicht mehr zügeln und raste wieder hinter meinen Bällen her. Ich finde es hier in Hamburg richtig schön und werde nie nie wieder weggegeben oder allein gelassen!

Ganz liebe Grüße
Heidi




FotoWau wau..alle miteinander,
ich bins die kleine/große Nuit

Jetzt bin ich schon seit fast 8 Wochen bei meiner neuen großen Familie, und fühle mich pudelwohl:-)

Ich habe von Anfang an mein Kuscheleck gefunden, und es gleich bei meiner Ankunft markiert (sehr zur Freude meiner Familie)
Da ich das Geburtstgsgeschenk für das Herrchen war, habe ich an meinem ersten Tag viele Familienmitglieder kennengelernt inklusive Pelusina, die auch wie ich von dem Europäischen Tierschutzverein kommt.
Noch größer war meine Freude als ich feststellte das Pelusina auch ein Teil dieser großen Familie ist, und nur zwei Stöcke tiefer wohnt wie ich. So sehe ich sie fast jeden Tag, und tolle mit ihr zusammen auf der Wiese rum was uns zwei einen Riesenspaß macht.

Ich wiege jetzt ungefähr 10 kg und bin 63cm lang und 40 cm hoch, also ganz schön gewachsen seit meiner Ankunft;)
Mir fehlt es hier an nichts, da alle Familienmitglieder sich rührend um mich kümmern und ich sie gerne zum spielen herausfordere:) was ich sehr gerne mache.

Nach längerem Zögern, habe ich mich endlich getraut im nahew liegenden Fluss zu schwimmen. Es macht mir einen Höllenspaß und ich bin kaum noch raus zu bekommen.

Ich bin schon ganz aufgeregt, da ich in 2 Wochen mit meiner Familie das erst mal in den Urlaub fahre.
Unser Ziel ist ein wunderschöner Campingplatz direkt am Meer in Italien.
Ich freu mich jetzt schon die Wellen vom Meer zu bekämpfen und zu besiegen:)

Zum Schluss hab ich noch eine wichtige Frage, kann man es irgendwie in die Wege leiten dass ich vielleicht einen von meinen Geschwisterchen treffen kann:) das wäre soooooooooooooooo....toll und ich würde mich riesig freuen!!!

Bis dahin verbleibe ich mit einem wau wau...
schöne Grüße
Eure Nuit




FotoGuten Tag Frau Hübner.

Hier schreibt Ihnen Kim aus der Schweiz, jetzt als Lee bekannt.

Für den Anfang will ich mich beim Tierschutzverein Europa bedanken für alles was sie für mich und meine Geschwistern gemacht haben und dass sie für mich ein so schönes zuhause gefunden haben.

Bei mir läuft alles wunderbar. Mein neues zuhause gefällt mir richtig gut und meine Herrchen sind sehr gut und aufmerksam zu mir.

Ich habe die Welpenschule hinter mir, und es hat mir richtig Spass gemacht. Jetzt besuche ich schon die Hundeschule wo ich sogar eine Freundin gefunden habe. Wir haben uns verlobt…

Mein Leben besteht aus fressen, trinken, schlafen, spielen und alles ins Maul nehmen was mir zwischen die Pfoten kommt. Habe von 5 auf 15 kg zugenommen und wachse sehr schnell.

Alle haben mich lieb und ich war schon nach ein paar Tagen der Star im Dorf…. Inzwischen ist meine Fan-Gemeinde gewachsen, was meine Besitzer fast zum verzweifeln bringt da sie mit mir doppelt so lange für den weg brauchen weil mich alle streicheln wollen. Sagen Sie es nicht weiter aber ich glaube dass sie auf mich stolz sind….

Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ist mein Schweizerdeutsch schon recht gut und meine Familie versteht mich. Was mich nicht abhält in Schwierigkeiten zu geraten wenn ich zum Beispiel Ihre paar Schuhe in 4 verwandle, oder mehr… Ich versuche mich in der Magie Geschäft und lassen schon recht gut Ihre Sachen verschwinden.

Ich liebe Wasser und Grass und kann stundenlang darin spielen. Mit Plüschtieren und Kissen habe ich so meine Probleme und zeige das dann auch indem ich sie kaputt mache, wie das Foto beweist.

Ansonsten entwickle ich mich sehr gut und bin mir sicher dass mich eine glückliche Zukunft erwartet.

Meine Familie und ich wünschen alles Gute und verbleiben mit herzlichen Hundegrüssen aus der Schweiz.

Wau Wau




FotoHier kommt ein nettes Mail aus der Schweiz:

Hallo Frau Thalmann

Die Zeit ist wie im Flug durch's Land gezogen und ich bin jetzt seit knapp 8 Wochen in der Schweiz bei meinen Adoptiv-Eltern.

Es fehlt mir hier an nichts, ein eigenes Körbchen wo ich mich saumässig drin wohlfühle, viel „Knabber"-Spielzeug. (Anstelle von Mami's+ Papi's Schuhen!)
Auch die ganze Familie / Verwanden und Bekannten von Mami und Papi habe ich kennen gelernt. Sehr nette Zweibeiner, jeder möchte spielen, rumtollen und schmusen.
Puh, ist manchmal echt anstrengend.
Auch im Geschäft werde ich immer mit dem „Ach…. ist der süss" begrüsst.
Keine Ahnung was die damit meinen, aber ich werde jedes Mal gestreichelt und getätschelt. Ich finde das echt cool.

Bereits nach der ersten Woche in der Schweiz habe ich Freunde gefunden. Mami ist mit mir an eine Treffen gegangen wo es noch mehr so kleine Racker gegeben hat wie mich.
Wow das war echt spassig. Wir haben gespielt, sind quer über die Wiese gerannt. Ich war so müde nach den ersten beiden male, das ich auf dem Spielplatz fast eingeschlafen bin. Mami musste mich ins Auto tragen. Jetzt bin ich bereits in der Lümmelklasse. Wir sind alle zwischen 4 bis 8 Monate. Wir lernen „Suchen", „Fuss laufen" und sonst solche Sachen.
Na ja, ich renn lieber um her und steck meine Nase in den Wind oder springe den Schmetterlingen nach.

Ich habe mich in zwischen gut eingelebt und fühle mich hier sehr wohl. Mama sagt manchmal zu wohl!!
Denn ich habe gemerkt, dass ich auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen kann.
Mama rennt mir dann immer hinter her und ruft meinen Namen. Ist echt witzig, sie kriegt mich meist nicht zu fassen (!!)
Letzte Woche war ich nochmals beim Onkel Doktor. Ich bin Kerngesund hat er gesagt.
Mami und Papi finden das auch. Ich hätte doch ordentlich zu gelegt seit ich bei ihnen sei.
Ich kriege stattliche 12.5 Kg auf die Waage und bin ca.35 cm hoch. Ok, ist das Doppelte, aber essen ist sooooo was feines ☺
Nächste Woche bekommen wir ein neues Auto „weil ich wie ein Pilz aus dem Boden schiesse" hat Papi gesagt. Was ist ein Pilz??

So, muss wider. Mami + Papi müssen noch etwas an die frische Luft. Denn beiden tut das gut…… jaaaa, mir auch ☺

Also Tschüss Frau Thalmann

Werde mich bestimmt wider mal melden.
Beste Grüsse
Spike

PS: Eine Frage hätte ich noch.Ich würde sooo gerne wissen wo Kim mein Bruder ist.Können / dürfen Sie mir sagen wo er ist. Adresse oder e-Mail.
Papi hat gesagt wenn es nicht eine halbe Weltreise ist und Kim's Eltern nichts dagegen haben, dürfte ich ihn mal besuchen.




FotoHallo liebe Frau Hübner,

ich bin's, Pluja aus Spanien. Ich heiße jetzt Ruka und möchte mich bei Ihnen noch mal ganz herzlich dafür bedanken, dass Sie mir geholfen haben, eine neue Familie zu finden.
Ich wohne jetzt im Münsterland und finde es echt super hier. Zu meiner Familie gehören mein neues Frauchen, ein Herrchen und dann gibt es noch Dani, sie ist 15 und geht jede Woche mit mir zur Hundeschule. Also das Autofahren dahin ist ja immer eine Katastrophe für mich, aber wenn ich dann da bin, habe ich richtig Spaß. Nur die großen Hunde sind mir nicht so ganz geheuer, da spiele ich doch lieber mit den kleineren. Ach ja, und dann gehört zu meiner Familie noch Farina, eine ziemlich dominante Foxterrier-Dame, die schon fast 9 ist. Am Anfang hat sie mich ganz schön stramm stehen lassen, aber inzwischen konnte ich sie mit meinem Charme so um die Pfote wickeln, dass sie mich als ihren Sohn adoptiert hat. Ich darf sogar in ihr Körbchen gehen und wenn sie gute Laune hat, lässt sie mich auch ihren Napf leer fressen. Aber das ist auch ganz gut so, denn sie ist ganz schön pummelig und ich kann's ja gut gebrauchen. Ich bin deshalb auch schon schön gewachsen, schon über 50 cm groß und auch nicht mehr so dünn, wie ich war, als ich in Deutschland ankam.

Na ja, die Fahrt von Spanien bis nach Deutschland, die fand ich gar nicht gut. Ich fahre ja auch nicht gerne Auto, mir wird immer schlecht dabei. Ich habe jetzt meinen Leuten mal gesagt, dass sie mir am besten demnächst etwas gegen Reiseübelkeit geben sollen. Und als ich hier ankam, da wusste ich gar nicht, was die alle von mir wollten. Plötzlich hat mich jemand auf den Arm genommen und gedrückt und dann musste ich wieder in ein Auto - oh war das schlimm, mir ging's so elend. Aber das habe ich schon fast alles vergessen, weil es mir hier so gut geht und mich alle lieb haben. Na ja, aber mal ehrlich, wenn ich so in den Spiegel blicke, ich bin ja auch wirklich hübsch, meinen Sie nicht auch?

Meine Leute freuen sich auch immer darüber, dass ich so schnell lerne. Dabei macht mir das gar nichts aus, macht sogar Spaß. Und dann werde ich jeden Tag gekämmt, das finde ich eigentlich auch ganz ok, aber ich soll dann immer nicht so rumzappeln und ich zappel doch so gerne.

Vor meinem neuen Herrchen hatte ich ja erst ein bisschen Angst, denn Männer sind mir doch nicht geheuer, Frauen sind viel lieber, die haben mir auch noch nie was getan. Aber jetzt habe ich gemerkt, dass mein Herrchen auch ganz lieb ist, obwohl er ja ein Mann ist. Wenn ich mich im Bett an ihn kuschel, dann streichelt er mich immer ganz lieb. Und die anderen Männer, die hier so zu Besuch kommen, die sind auch gar nicht so schlimm. Aber trotzdem bleibe ich da mal lieber ein bisschen misstrauisch, denn es waren ja nicht immer alle nett zu mir.

Ich möchte von hier aus nochmal meine Geschwister grüßen, Rain und Lluvia. Rain hat es ja sogar nach Frankreich verschlagen. Da komme ich bestimmt auch noch mal hin, denn meine Leute fahren gerne nach Portugal in den Urlaub oder manchmal auch nach Spanien. Nur, wenn ich an die Autofahrt denke, hoffentlich haben die bis dahin was gegen die Übelkeit gefunden. Aber in diesem Jahr bleiben sie mit mir erstmal in Deutschland, haben sie gesagt. Ich soll demnächst mal zur Nordsee und da im Sand rumtoben. Ich weiß gar nicht, was die damit meinen, aber ich werd's ja sehen, wenn ich diese fürchterliche Autofahrt bis dahin überstehe.

Ich habe meinem Frauchen gesagt, sie soll Ihnen mal ein Foto von mir schicken, damit Sie sehen können, wir gut es mir hier geht. Aber sie meinte, weil ich immer so zappelig bin, würden die Bilder verwackeln. Vielleicht können Sie mich ja doch ganz gut erkennen darauf.

LG von Ruka
Ralf, Daniela und Ulrike Seifert
und von Farina




FotoAlma heisst Seele, und die Bedeutung liebe Seele hat wieder mehr Bedeutung erhalten.

Eingezogen ist Alma bei uns am 28. Juni 2008 und damit beginnt ein neues besseres Leben. Für uns sind unsere Hunde Kinder und es soll ihnen an nichts fehlen. So auch Alma.

Ihre neuen Freunde mit den vier Beinen sind alles ehemalige Tierschutznotfälle. Alle haben eine Geschichte mitgebracht. So auch Alma.

Bei jedem findet man die Geschichte der Vergangenheit auch äußerlich, die inneren Wunden heilen mit der Zeit. Bei Alma ist dies auch so. Alma hat ein Wesen, was niemand zerstören konnte. Selbst die Kreatur Mensch nicht. Sie haben ihren Körper zerstört, aber das Innere hat Alma sich bewahrt. Bewahrt für ein besseres Leben. Denn das gibt es wirklich: Das Gute im Leben.

Nach Jahren der Entbehrung soll es jetzt nur noch aufwärts gehen. Mit Alma Sonnenschein haben wir wieder einen Begleiter gefunden, der uns bereichert. Dankbar, ehrlich und so lieb, dass es wieder einmal bewundernswert ist. Wie diese Hunde einen Neuanfang angehen ist bewundernswert. Der Mensch wäre zu so etwas nicht im Stande und würde niemals verzeihen.

Der kleine Clown im Griffon Kostüm steckt alle mit ihrer guten Laune an. Der Hunger ist bärig, sie genießt gutes Essen. Sie schwimmt wie ein Fisch, ist flink wie ein Wiesel, sie ist einfach nur glücklich.

Ihr Schlafbereich ist ein Bett, das sie sich mit einer Beagleoma aus schlechter Haltung teilt. Direkt an der Küche, damit die langen Ohren auch ja das Öffnen der Kühlschranktüre mitbekommen.

Das Jagen hat man ihr eingedroschen, hier hat sie fürchterliche Angst vor Enten und Wild.

Alma Sonnenschein hat ihren Platz für’s Leben gefunden. Nie wieder Hunger, nie wieder Schmerzen, nie wieder Einsamkeit.

Willkommen auf der Sonnenseite des Lebens Alma!

Ihre Hundemutti




FotoHallo Frau Hübner,
endlich melde ich mich, ich bin ehemalig Kinderica, heute EMI. Jetzt haben meine Leute und ich mal Zeit meine Geschicht ins Internet zu setzen. Bitte nicht falsch verstehen, denn meine Leute verbringen jede freie Minute lieber mit mir!

So nun geht’s los, ich bin nun 12 Wochen im schönen, Witten das liegt im tiefsten Ruhrpott, man mag es nicht glauben, aber es gibt hier so viele Wälder und Seen wo ich richtig toben kann. Meine Geschichte fängt so an, ich kam in Kroatien zur Welt. Kaum da, schmiß man mich mit meinen Geschwistern einfach auf den Müll, wo wir sterben sollten.
Glücklicherweise wurden wir von Tierschützern entdeckt und gerettet. Von dort aus ging es ins nahegelegene Tierheim, wo wir aufgepeppelt wurden.

Der TIERSCHUTZ EUROPA brachte mich mit mehreren Hundeseelen nach Deutschland u. a. mein Vermittler JÜRGEN HEPNER (tausend Dank für den Einsatz). In Deutschland hatte ich ein geplantes Zuhause, wo ich auch hin kam.
Mich plagte zu diesem Zeitpunkt ein extremer Juckreiz und eine Krallenentzündung, was für mein Frauchen und mich Stress pur war. Frauchen kam damit nicht klar und dann sollte ich noch geschnappt haben??? Das Jucken habe ich mir ja schließlich nicht ausgesucht! So schnell wie möglich musste mich mein Vermittler abholen.

Glücklicherweise kam ich dann in eine nette Pflegefamilie, wo ich zum ersten mal schöne Dinge kennen lernen durfte.(DANKE) Nach drei Wochen bekam mein Vermittler einen Anruf aus Witten, da waren Alex und Steffi die sich nach einer Trauerzeit von 1.5 Jahren wieder eine Hundeseele ins Haus holen wollten.

Die beiden verliebten sich sofort in mein Photo. Nach einem Anruf bei Herrn Hepner, kamen Sie mich besuchen. Die Chemie stimmte sofort und sieben Tage später holten sie mich ab. Wir alle waren super nervös aber alles klappte super, mit ganz viel Geduld und LIEBE habe ich schon ganz viel erleben dürfen:

Ich war schon an der Nordsee, konnte schnell ohne Leine laufen (nicht an der Strasse ,die Gefahren erkenne ich noch nicht) Ich glaube hier bleib ich!!! Was mein Jucken angeht ,hat sich herausgestellt das ich allergisch auf Futtermilben bin, Frauchen und Herrchen haben das gut im Griff bekommen und mein Jucken bin ich endlich los. GESCHNAPPT habe ich bis heute noch nicht!!!!!!! VIELEN TAUSEND DANK,AN JÜRGEN HEPNER UND DEM TIERSCHUTZ EUROPA

ALEX STEFFI UND EMI




FotoMoin, Moin (das sagt man hier so, ich bin ja jetzt fast ein Bremer Jung),

hallo Kumpels, ich bin's der Nando (bis vor 1 Monat noch Knut). Heute genau vor einem Monat wurde ich in Hilden von meinem Frauchen Sabine u. meinem Herrchen Uwe abgeholt. Sie haben mich schon sehnsüchtig erwartet u. da ich so schön hell bin, im Transporter auch gleich entdeckt. Ich hatte das Gefühl, das es Liebe auf den 1. Blick war :o)) Ich war so froh erst einmal aus der Transportbox herauszukommen. Was ich noch nicht wusste, ich hatte noch 300 km Autofahrt vor mir, aber auch die habe ich noch gut überstanden. Mein Frauchen hat sich mit auf die Rückbank gesetzt und mich ordentlich mich Streicheleinheiten verwöhnt, das war soooo schön! Ich habe mich dann erstmal lang hingelegt und "Siesta" gemacht. Als ich dann irgendwann wieder aufwachte habe ich mich gleich auf Frauchens Schoß gesetzt u. das fand sie so süß! Zuhause angekommen erwartete mich schon mein neuer Kumpel "Felix" der Hauskater. Erst einmal hat er mich angegiftet aber ich durfte trotzdem reinkommen. Ich schnupperte erst einmal die Wohnung ab, begutachtete meinen neuen Schlafplatz (der war ganz für mich alleine), fand meinen Futterplatz u. untersuchte mein Spielzeug. Ich wurde mit Leckerlies u. Streicheleinheiten verwöhnt, das tat so gut. Irgendwann war dann Schlafenszeit. Aber da habe ich dann doch meine Brüder vermisst u. erst einmal ordentlich geweint! Frauchens Herz wurde schnell weich u. so schlief sie 3 Nächte auf einer Liege neben meinem Schlafplatz. Zum Glück hatte sie die 1. Woche Urlaub u. so konnten wir uns richtig gut kennen lernen. Ich hab schon Glück gehabt mit meinen neuen Besitzern. Sie waren auch gleich sehr stolz auf mich, denn ich habe nicht ein einziges Mal in die Wohnung gepullert o. ä., na ja, man will es sich ja auch nicht gleich verderben. Sitz machen u. Pfötchen geben habe ich dann auch schon gleich gekonnt (natürlich gegen Leckerlies). Das Weser-Wasser habe ich am Sonntag auch gleich getestet u. festgestellt, dass ich nicht wasserscheu bin. Wäre ja auch schlecht, denn im September fahren wir 2 Wochen an die Dänische Nordseeküste u. dann heißt es, Möwen jagen! Die 1. Woche im neuen Zuhause verging dann wie im Fluge u. es wurde ernst. Ich darf Frauchen jeden Tag ins Büro begleiten, d. h. jeden Tag früh aufstehen, Auto fahren (macht mir aber sehr viel Spaß) u. bis 13:30 Uhr die Zeit abliegen oder von den KollegInnen verwöhnen lassen. Sie haben mich sehr schnell ins Herz geschlossen (wer kann einem Spanier auch schon wiederstehen?) Tja, das ist doch ein tolles Hundeleben! Mittlerweile gehe ich auch zur Hundeschule was mir übrigens sehr viel Spaß macht. Mit dem Kater verstehe ich mich mittlerweile auch schon ganz gut, er gibt mir Köpfchen und ich darf ihn beschnuppern. Aber wenn ich dann meine 5 Minuten bekomme und ihn anbelle, faucht er mich doch wieder an. Irgendwie sprechen wir doch nicht die gleiche Sprache, aber wir sind ja lernfähig! Ich habe in dem einen Monat schon so viel kennen gelernt: Kühe, Pferde, Hühner, Radfahrer, Autofahrer, Jogger, Fahrstühle, Fußgängerzone, Flohmärkte, Restaurants u. Frauchen und Herrchen finden, dass ich mich sehr gut mache! Ist schon aufregend die neue Welt u. ich bon so froh, dass ich hier bin!!! Alleine bleiben kann ich mittlerweile auch schon ganz gut, zuerst hatte ich immer einen "Hundesitter", der erwachsene Sohn von Frauchen kam dann zu mir, also sozusagen mein großer Bruder :o)) Aber ich bin ja nun schon fast 5 1/2 Monate alt u. so langsam brauche ich keinen "Aufpasser" mehr. Mein Frauchen hat auch schon mit den Besitzern meiner beiden Brüder telefoniert u. erfahren, dass es den beiden Jungs auch sehr gut geht. Ich bin darüber so froh u. Frauchen hat mir versprochen, mit den Besitzern in Kontakt zu bleiben. Sind ja schließlich meine Brüder! So, das war's fürs erste. Ich möchte mich noch einmal ganz doll bei meinen Pflegepersonen in Spanien bedanken, Ihr habt euch super um mich und meine Brüder gekümmert. Ich werde Euch niemals vergessen u. falls ich mal nach Spanien kommen sollte, werde ich Euch einen Besuch abstatten. Ihr habt mich und meine neuen Besitzer sehr glücklich gemacht. Besonderen Dank auch an die vielen anderen Helfer, Fahrer u. besonders an Frau Hüber die entschieden hat, dass ich dieses Frauchen u. Herrchen bekommen habe.
Also ganz liebe Grüße aus dem hohen Norden, von dort wo die Bremer Stadtmusikanten herkommen.

Euer Nando mit Frauchen Sabine u. Herrchen Uwe.
Ich melde mich wieder, versprochen!

PS: Allen meinen Kumpels in Spanien wünsche ich auch so viel Glück wie ich es hatte! Kopf hoch, Jungs u. Mädels, nur Fledermäuse lassen sich hängen!




FotoHallo zusammen, ich bin’s Shiny (Zara) aus Kroatien

Wollte mich unbedingt mal melden und Euch allen erzählen wie es mir geht. Bin nun seit gut 3 Wochen in der Schweiz und es ist sooooo viel passiert.
Als ich in Zadar in die Transportbox kam, hatte ich schon so meine Bedenken. Wusste ja überhaupt nicht was mit mir passiert. Es wurde mir gesagt ich hätte ein schönes neues zu Hause in der Schweiz. Wo das auch immer sein sollte. Nun es blieb mir nichts anderes übrig und die lange Reise begann.
Irgendwann dann um Mitternacht vom 20./21.03. wurden alle meine Freunde und ich aus dem Transporter ausgeladen und in eine Reithalle gebracht. Rundherum waren viele Leute, aber das hat mich nicht sehr beeindruckt. Plötzlich wurden alle Transportboxen geöffnet und wir durften raus. Mensch war das toll. Ich musste sofort all meine Kumpels anrempeln und begrüssen. Die Menschen haben mich überhaupt nicht interessiert und ich bin einfach losgerannt und musste mich bewegen. Das hat so richtig Spass gemacht.
Nach so 20 Minuten rumtoben wurde ich von Frau Hüber festgehalten und sie hat mir so ein komisches Geschirr umgelegt. Was das wohl zu bedeuten hat? Hat mich nicht weiter gestört und nun wollte ich doch mal schauen gehen, was all die Menschen hinter der Rampe machen. Plötzlich hörte ich einen Menschen meinen Namen rufen und ich bin dann hingerannt um zu sehen was die von mir wollte. Habe schnell die Hand beschnuppert und dann musste ich bereits wieder hinter meinen Freunden her springen.
Bald wurde ich aber dann von Frau Hüber auf den Arm genommen und wurde meiner neuen Mama in Arm gelegt. Sie hat mich dann ganz liebevoll begrüsst und geknuddelt. Ach das war schön – hoffentlich bleibt das auch so.
Meine Mama sagte dann, so Shiny und jetzt geht’s ab nach Hause. Wieder hiess es in eine Transportbox. Habe zu Beginn noch ganz schnell einwenig geweint, aber dann gab’s schon einen Kauknochen und ich habe mich dem gewidmet.
Nach einiger Zeit, so gegen 02.30h sagte Mama plötzlich „wir sind da“ und holte mich zur Transportbox raus. Jetzt durfte ich zuerst noch die Gegend erkunden und dann waren wir beide so erschöpft, dass wir nur noch schlafen wollten.
Nach so 4 Stunden durfte ich bereits mit Mama auf einen langen Spaziergang. Das war so richtig toll. Ich merkte plötzlich, dass etwas nicht stimmte. Mama war sehr besorgt und hat telefoniert. Sofort hat sie mich ins Auto gebracht und mir erklärt, dass wir zum Tierarzt müssen. Habe meine Kastrationsnaht während dem Transport ausgebissen und dies musste wieder genäht werden. Was hatte ich für eine Angst beim Tierarzt. Der wollte doch, dass meine Mama mich einfach hierlässt und geht. Sie hat sich gewehrt und gesagt, sie bleibe bis ich schlafe. Habe mich gewehrt und wollte einfach nicht schlafen. Mama sollte doch bei mir bleiben. Plötzlich bin ich wieder aufgewacht und Mama war noch da. Mensch habe ich mich gefreut, obwohl wir uns ja erst ein paar Stunden kannten. Nun ging es wieder nach Hause und ich habe dann ca. 5 Stunden tief und fest geschlafen. Von Tag zu Tag ging es mir besser und ich wurde immer neugieriger.
Es ist einfach toll hier. Nach 2 Tagen war ich bereits stubenrein. Nur das spazieren gehen ohne Leine ist noch nicht so mein Ding. Alles was sich bewegt ist doch sehr interessant und ich würde gerne hinterher springen.

Ah ja, in der Hundeschule war ich auch schon und habe bereits viele neue Freunde gefunden. Mit denen darf ich dann auch so richtig springen. Natürlich muss ich da auch gehorchen und mache jetzt bereits schön Sitz und was warten heisst verstehe ich auch schon.
Mama nimmt mich überall mit und alle Menschen finden mich süss und streicheln mich. Das ist ein wahres Hundeleben und ich wünsche all meinen Freunden in Kroatien, dass sie auch bald ein neues schönes Zuhause bekommen.
Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei allen, die sich für mich eingesetzt haben. Ich werde euch nie vergessen und wünsche weiterhin viel Erfolg bei der Vermittlung meiner Freunde.

In Dankbarkeit und Liebe eure Shiny (Zara)




FotoHallo,
mein Name ist Leila und ich komme aus Kroatien. Ich wurde mit 3-4 Monaten dort ausgesetzt. Ich kam dann auf eine Pflegestelle.
Dort ging es mir ganz gut ich lernte ein paar Dinge und bekam genügend zu Essen. Es wurde mit mir geschmust und gespielt.
Dann hörte ich dass ich nach Deutschland kommen soll zu einer neuen Pflegestelle. Bin ja mal gespannt wie es dort ist nur werde ich mein altes zu Hause bestimmt vermissen.

Dann kam der große Tag ich wurde von den Leuten vom Tierschutzverein abgeholt. Ich kam dann in eine Transporterbox die in einen Transporter gestellt wurde. Ich war zum Glück nicht alleine in der Box und konnte mit einem anderen Hund schmusen. Von der Fahrt weiß ich nicht mehr so viel - nur das wir sehr lange an einem so genannten Zoll standen.
Ich habe dann einfach geschlafen so geht die Zeit bestimmt schneller rum.
Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte war das in Deutschland meine Pflegestelle mich leider nicht mehr nehmen konnte.
Es war eigentlich geplant das zwei Menschen mich nach Freiburg fahren sollten um mich dort abzugeben.
Doch was ist jetzt wo soll ich denn jetzt hin?
Die zwei Leute meinten dann zum Tierschutzverein sie würden mich über die Osterfeiertage zu sich nehmen.
Also wurde geplant dass ich erstmal dort hingehe.
Als ich wieder wach wurde fuhren wir gerade in einen Hof rein und die Tür vom Transporter ging auf.
Und wir wurden mit unserer Box in einen Stall rein gebracht. Jetzt wurde ich richtig nervös denn da standen so viele Menschen wer von denen nimmt mich denn jetzt mit?

Ich spielte erstmal mit den anderen und holte mir mal hier mal da ein paar Streicheleinheiten von den netten Leuten ab.
Dann nahm mich eine Frau auf den Arm und brachte mich zu zwei Leuten.
Ob sie das wohl sind?
Sie gab mich dann einer jungen Frau in den Arm ich schleckte gleich mal ihr Gesicht ab.
Dann wurde ich von ihr in ein Auto gebracht dort war noch ein anderer Hund, Nino heißt er.
Ich wollte aber nicht hinten sitzen und bin dann vor auf meiner neuen Mama ihren Schoß.
Ich durfte während der ganzen fahrt dort bleiben und das tollste war das sie mit mir geschmust hat.
Als wir endlich daheim angekommen waren hab ich erstmal alles beschnuppert und mit Nino gespielt, der bleibt für immer hier.
Am nächsten Tag ging es erstmal raus die neue Umgebung erforschen.
Daheim finde ich es ganz toll ich Spiele ganz viel mit Nino und das macht mir sehr viel Spaß. Ich und Nino werden dort ganz schön verwöhnt mit uns wird ganz viel geschmust und gespielt.
Mein Schlafplatz ist neben Mamas Bett, doch wenn Mama und Papa schlafen schleiche ich mich bei ihnen ins Bett.
Da ist es viel kuscheliger und schöner finde ich.

Nur schade dass ich wahrscheinlich wieder weg muss ich will doch so gerne hier bleiben. Aber die beiden reden auch schon darüber ob sie mich behalten. Ich hab sogar schon mein eigenes Geschirr und einen Fressnapf bekommen.
Und Mamas Eltern haben mich auch ganz lieb.
An einem Samstag war dann die Welpenschule die fand ich ganz toll und freue mich schon auf das nächste Mal.

Kurz danach wurde dann mein Papa angerufen von der Frau Hüber. Sie hat gesagt das sie ein Herrchen für mich hätte und fragte auch wie sich meine Mama und mein Papa jetzt entschieden haben.
Dann sagt mein Papa was ganz tolles und zwar dass ich bei ihnen bleiben darf und dass sie mich nie wieder hergeben möchten.
Ich hab mich so sehr gefreut ich darf hier bleiben für immer ich bin so glücklich.

Also liebe Leute das war jetzt mal meine Geschichte wie ich ein Zuhause gefunden habe.





FotoHallo Leute,

ich möchte Euch jetzt mal meine Geschichte erzählen.
Ich heiße Nino und wurde mit gerade mal 2 Monaten mit meinen 5 Geschwistern im Wald in Kroatien ausgesetzt.
Zum Glück wurden wir gefunden und ins Tierheim in Kroatien untergebracht.
Dort hieß es dann abwarten bis mich jemand zu sich nach Hause nehmen will.
Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte, dass in Deutschland zwei Menschen sich einen Hund wünschten. Sie fanden mich auf der Seite vom Tierschutzverein Europa und haben sich total in mich verkuckt.

Sie riefen bei der Frau Hübner an, Frau Hübner kam dann mal bei meinen möglichen neuen Herrchen vorbei. Sie wollte wissen ob es mir dort gut gehen würde. Es gefiel ihr dann gut bei den Zweien und sie sagte dass ich zu ihnen darf.
Jetzt ging die lange Zeit des Wartens los. Ich fragte mich ob es meinen neuen Zweibeinern wohl auch so lang vorkommt? Und werden sie lieb zu mir sein? Ich hoffe doch.

Dann kam endlich der lang ersehnte Tag ich wurde ganz früh von den lieben Menschen vom Tierschutzverein abgeholt. Dann kam ich in eine Transporterbox und wurde mit ihr ins Auto gebracht.
Das erste Mal Auto fahren - man war das aufregend und bald bin ich bei meinen neuen Leuten.
Leider ging es doch nicht so schnell: der Zoll machte Probleme und die Fahrt war doch sehr lang.

Nach langen Abwarten war es dann endlich soweit wir fuhren in einen Hof rein und es wurde angehalten.
Dann wurden wir in eine Reithalle getragen die Türe wurde zu gemacht und endlich ging meine Tür von der Box auf. Anfangs wollte ich gar nicht raus aber nach kurzer Zeit war ich so neugierig, dass ich mich doch raus traute.
Da standen dann ganz viele Menschen welche davon sind wohl meine?
Aber zuerst habe ich mal meine Kameraden beschnuppert.
Dann nahm Frau Hübner mich auf den Arm und brachte mich zu zwei Leuten. Dort gab sie mich einem jungen Mann in den Arm. Ich war so aufgeregt und hatte doch auch Angst sind die zwei denn wirklich lieb?
Dann wurde ich ins Auto gebracht. Ich war so müde, dass ich eingeschlafen bin. Erst als das Auto hielt und man mich raus nahm wurde ich wach.
Ich hatte immer noch ein bisschen Angst besonders vor dem Hausgang Papa trug mich dann in die Wohnung. Dann hab ich erstmal die Wohnung beschnuppert.
Zu meiner Freude war ich nicht allein sondern da war noch Leila. Sie ist auch aus Kroatien mitgekommen. Mit ihr hab ich gleich noch ein bisschen vorm schlafen gehen gespielt.
Ein paar Tage später kamen dann auch die Eltern meiner Mama zu uns zu Besuch, dass war ganz toll, die haben mit uns geschmust und gespielt. Freu mich schon auf das nächste Mal wenn sie wieder kommen, weil mir ein Schweineohr versprochen wurde. Klingt auf jeden Fall sehr lecker.

Schlafen darf ich im Schlafzimmer in meinem Körbchen da bin ich nachts nicht so alleine. Aber ich leg mich auch sehr gerne zu Leila auf die Decke. Nur die schlüpft manchmal dann ins Bett zu Mama und Papa. Ich war auch schon bei der Welpenschule dort lern ich mit meinen zwei Leuten noch ganz viel und sie auch.
So das war jetzt vor ein paar Tagen bei mir los und ich muss Euch sagen, dass es mir gut geht meine Mama und mein Papa sind ganz lieb zu mir und schmusen sehr viel mit mir und Leila wurde meine kleine Freundin.
Das war meine Geschichte.




FotoTinys Geschichte

Hallo, mein Name ist Tiny, eigentlich wurde ich unter dem Namen TinTin vermittelt, aber Frauchen meint, Tiny passt besser zu mir, und der Name gefällt mir auch sehr gut, ich höre nämlich auch drauf.
Hier ist meine Geschichte:
In Spanien wurde ich geboren, von meinen ersten Lebensjahren weiß ich nichts mehr (Hund vergisst auch mal was), eines Tages, ich irrte auf den Straßen in Infiesto rum und meine Pfote tat mir weh, fand mich eine tierliebe Person und nahm mich auf. Ich wurde zum Tierarzt gebracht, meine Pfote wurde wieder geheilt, dann lebte ich bei Anjo und Bob die viele Hunde vom Tierschutzverein-Europa betreuen bis zur Vermittlung.

Ich wurde ins Internet gestellt, damit ich ein neues Zuhause finde. Ich wartete und wartete und eines Tages war es soweit, ich wurde in eine Transportbox gepackt, war mir etwas unheimlich, denn ich wußte ja nicht, was nun mit mir geschieht.

Dann begann einen lange Reise, mit vielen anderen Hunden. Wir wussten alle nicht wohin die Reise geht, aber wir alle hofften, dass es ein schöneres Leben werden würde.
In Holland kam ich dann an (sagte man mir, ich hatte keine Ahnung wo ich war), da war dann eine liebe Frau Namens Erica die mich in Empfang nahm. Sie ließ mich erst mal lange pinkeln, ich hatte einen ganz schönen Druck auf der Blase, war ja eine lange Reise gewesen.

Dann kam ich wieder in ein Auto, diesmal ohne Box, und wir fuhren wieder wohin.
In Venlo ging ich dann mit Erica und ihren Hunden spazieren, dann fuhren wir zu einem Hotel, wo ich zum ersten Mal mein neues Frauchen kennen lernte.
Dann fuhr ich schon wieder mit dem Auto, diesmal alleine. Ich schlief einfach nur noch, denn ich war ganz schön erschöpft von der langen Reise.
Und dann war es soweit, ich war in meinem neuen Zuhause in Wiesbaden angekommen. Dann wartete ich mit Frauchens Freundin, die mich mit in Holland abholte, vor einem Haus, Frauchen ging rein und kam kurz danach mit einem Artgenossen raus. Ui, die ist groß dachte ich, und tat einen auf schüchtern. Aber toll, es ist ja ein Mädchen. Frauchen sagte, das ist Jeanny meine neue Rudelgenossin. Okay, dachte ich mir.

Tja und nun bin ich schon eine Woche hier. Es ist alles total aufregend. Ich bin ein echter Schoßhund, es gibt nichts Schöneres für mich als auf Frauchens Schoß zu krabbeln und geknuddelt zu werden, abends liegen wir gemeinsam auf der Couch, wow, was ein tolles Hundeleben.
Ich habe sogar ein eigenes großes Hundebett, da schlaf ich nachts drauf, ist super weich und ich schlafe richtig gut und träume.

Okay, es gibt hier wo wir immer spazieren gehen, ganz schön viele Hunde und ich bin noch sehr zurückhaltend, ich traue denen hier noch nicht so ganz, aber so langsam lerne ich sie nach und nach kennen und bisher hat mir noch keiner was getan. Aber ich traue mich noch nicht zu markieren, ist ja schon alles markiert, kann ja nicht einfach drüber machen. Die ersten 3 Tage landete immer ein Pfützchen in der Wohnung, aber Frauchen sagte da nichts zu, und macht es weg. Ich geb mir große Mühe, draußen zu pinkeln, und mittlerweile klappt das auch schon, ich markiere zwar noch nicht, aber ich mach ein großes Pippi und meine Stinker hab ich immer alle draußen gelegt.

Was auch super hier ist, ich hab einen eigenen Napf und es gibt hier regelmäßig gutes Futter, ich hüpfe wie ein Floh, wenn es Futter gibt.

Ich hab mich von Anfang an Frauchen gehängt, und am 2. Tag durfte ich schon ohne Leine laufen, und ich mach das ganz toll, pass immer auf, das Frauchen ja nicht verschwindet, wenn ich mal weiter weg bin, dann sagt Frauchen meinen Namen und ich komme angerannt, dann gibt es nämlich viel Lob und manchmal ein Leckerlie, überhaupt gibt es hier viele Leckerlies, voll toll.

Mein Lieblingsplatz, außer Frauchens Schoß, ist die Couch, da lieg ich tagsüber drauf und schlafe. Die ersten Tage hab ich Frauchen keine Sekunde aus den Augen gelassen, war wie ihr Schatten. Mittlerweile weiß ich, dass ich nicht die ganze Zeit auf sie aufpassen muss, sie darf sich jetzt schon alleine die Zähne putzen, anfangs hab ich sie immer beobachtet.

Am 2. Abend als, Frauchen im Bad war, war ich so neugierig was da alles so auf dem Wohnzimmertisch steht, das ich da mal draufgestiegen bin, irgendwie hat das Frauchen gehört und kam ins Wohnzimmer, und ich stand mitten auf dem Tisch, ui hab ich mich erschrocken, bin sofort runter vom Tisch, sämtliche Fernbedienungen mit mir. Das hab ich nicht mehr gemacht, weiß ja jetzt was da alles so drauf ist.

Ich bin noch sehr dünn, aber Frauchen hat mir gesagt, das sie mich langsam etwas dicker füttert, so vielleicht 2 Kilo mehr würden mir nicht schaden, aber wie gesagt, langsam, ich muss mich ja auch erst mal an das Futter hier gewöhnen.

Jeanny gibt mir eine gewisse Sicherheit, sie lebt ja schon ewig mit Frauchen zusammen (16 Jahre!) und weiß, wie das hier alles geht. Spielen tut sie zwar nicht mit mir, aber sie ist voll okay. Bin froh, dass sie da ist.

Am 6 Tag hab ich mal „die Sau rausgelassen“ und hab mal gezeigt, wie jung ich trotz meines Alters noch bin, ich habe gespielt, ich mache gerne Pappdinger kaputt, habe mit einer Socke „gekämpft“ und bin in der Wohnung rumgetobt.

Draußen finde ich manchmal andere Menschen sehr interessant, aber ich bin nicht aufdringlich, sondern schaue sie mir nur an, aber ich hab den „süßen Hundebonus“ und die meisten reden mit mir und streicheln mich, dann genieß ich das, und lauf dann schnell wieder zu meinem Frauchen.

Autofahren find ich noch nicht so dolle, aber ich hab gemerkt, wenn ich da einsteige, dann fahren wir an tolle Orte wo ich schön laufen kann. Ich denke, ich kann mich dran gewöhnen.

Ihr Lieben Menschen die das lest, und vielleicht am überlegen seit, ob Ihr einen Hund aus dem Ausland adoptieren sollt, lasst Euch von mir gesagt sein:
Wir sind tolle Hunde, auch wenn wir keine Welpen oder Junghunde mehr sind, wir sind klasse, wir gewöhnen uns auch noch im Alter an Neues, solange es einfach nur schön ist. Habt Anfangs ein bisschen Geduld mit uns, wir müssen uns ja an vieles gewöhnen, neues Land, Gerüche, Sprache, Hunde, Wohnung, alles eben. Aber wir geben uns große Mühe das alles schnell hinzubekommen. Wir sind dankbar, einfach nur dankbar für die Chance die Ihr uns gebt und das zeigen wir mit allem was wir können nämlich mit viel Hundeliebe.

An meine Hundefreunde die noch in Spanien warten, hey Kumpels, habt Geduld, auch Ihr findet ein neues wunderschönes Zuhause mit tollen Menschen die einfach alles für Euch tun werden.

Ich möchte mich hier noch ganz hundisch bei ein paar Menschen bedanken, nämlich ganz dolle bei Anjo und Bob die mir die Zeit des Wartens in Spanien sehr angenehm bereitet haben. Bei Tatjana die mich an mein Frauchen vermittelt hat, an Jürgen der die Vorkontrolle gemacht hat, und gemerkt hat, das es ein tolles Zuhause ist. Bei Erica, die so lieb war, und mich in Holland meinem Frauchen ein Stück entgegengebracht hat.

Euer Tiny




FotoHier kommt ein schönes Gedicht von Kerstin, die vor einem Jahr unseren Podenco Castaño (heute Joe) adoptiert hat. Zur Feier diesen Tages hat sie diese Verse geschaffen.

- Wenn man auf das Bild klickt, bekommt man auch die tollen Bilder zu sehen, die im neuen Zuhause entstanden sind...

Wir danken dir Kerstin

Ein Hund

Ein Hund geboren in der spanischen Gosse
Sollte sein des Jägers Genosse.
Bald merkte er die Welt ist schlecht
Und sein Schicksal gab Ihm Recht:
Geschlagen, getreten, Schwanz abgeschnitten,
Tat er doch nur um Liebe bitten.
Zu wenig zu Fressen, zum Schlafen kein Ort
Und niemals hörte der Hund ein nettes Wort
Jeden Tag nur harte Befehle
War es die Hölle für diese kleine Seele
Der Rest ist leider ziemlich schal,
Des Hundes Leben war eine Qual
So lag er weiter an den Ketten
Wie sollte er sein Leben retten?
Seinem Schicksal voll ergeben,
Tat er die Hoffnung und sich aufgeben.
Der Hund am Ende seiner Kraft
Hat sich nie wieder aufgerafft.
Der Jäger weiß: jetzt ist Schluss
Der Hund am Ende sterben muss
Der Hund ist ihm nun mal zu schwach,
er will ihn ertränken, vorm Haus, im Bach.
Doch der Hund er schwimmt und schwimmt,
ist er doch für das Leben bestimmt.
Der Jäger geht ins Haus bedrückt,
Ist ihm der Mord am Hund missglückt.
Der Mensch lebt weiter, unbekümmert,
doch des Hundes Seelchen ist zertrümmert.
Die neue Freiheit ist eine einzige Not,
Ohne Futter und Wasser ist der Hund bald tot.
Doch es finden ihn Menschen, denen ist klar,
Wie hoffnungslos seine Vergangenheit war.
Sie bringen ihn ins Tierheim im nächsten Ort,
Jetzt soll es ihm erstmal besser gehen, dort.
Der Hund, die ersten Streicheleinheiten genossen,
ist nun zu leben wild entschlossen.
Er hofft es wird dem Mensch gelingen
Ihn in ein gutes zu Hause zu bringen
So wartet er im Zwinger täglich,
denn auch das Leben im Tierheim ist kläglich.
Nach einem halben Jahr ist das Warten vorbei,
weil er zu Menschen nach Deutschland vermittelt sei.
Der Hund geht auf eine sehr lange Reise,
Er weint ein bisschen, doch nur ganz leise.
Er ist den ganzen langen Weg nervös,
und hofft die Neuen sind nicht bös.
Und nach zwei Tagen in Deutschland angekommen,
Wird er von „seinen Neuen“ gleich in den Arm genommen.
Doch so verängstigt vom Unbekannten am Anfang der Hund:
Von Türen, Treppen, Geräuschen, Allein sein und, und, und
Dann hört er gleich ein nettes Wort,
Und weiß, er will hier nicht mehr fort.
Er weiß, dass ihm nun nichts mehr fehle
Und Sicherheit bekommt seine Seele.
Der Hund wird jetzt gut behandelt,
Und er ist bald wie verwandelt.
Er spielt mit seinen Artgenossen,
Seine Ängste sind verflossen.
Er ist jetzt eigentlich immer heiter,
spielt im Garten und so weiter.
Doch manchmal noch, wenn es gewittert
Im Traum er doch sehr viel zittert
Im Traum der Jäger ziemlich grässlich;
Seine Vergangenheit ist unvergesslich.
Doch dann spürt er eine streichelnde Hand,
und all seine Ängste verlaufen im Sand.
Vertrauen wieder hergestellt,
der Hund weiß: Sie ist gut, die Welt.


Und denk ich in die Zukunft weit,
Wir sind zu zweit in Ewigkeit.

Der Mensch muss überspringen so manche Hürde,
um zu begreifen, des Hundes Würde.
Ich hab das Gedicht mit Herzblut geschrieben,
um euch zu sagen, die Hunde zu lieben.

Viele Liebe Grüße

Kerstin

[Copyright by Kerstin Rother]




FotoHallo ich heiße Kimi und nun möchte ich Euch meine Geschichte erzählen...

Ich bin eine süße kleine Mischlingshündin aus Zadar (Kroatien). Nach 36 Stunden kamen wir alle endlich in Lindau an. Hier durften wir uns erstmal alle richtig in einer Reithalle austoben. Doch ich hatte schreckliche Angst und konnte erst nach einiger Zeit wieder eingefangen werden. Dann drückte man mich einfach in die Arme einer Frau und ich machte mich ganz steif. Die Frau hatte noch ein jüngeres Mädchen dabei und zu ihr mußte ich dann auf die Rückbank. Nach einiger Zeit hab ich aber gemerkt, dass diese Menschen wirklich nett waren. Aber ich verhielt mich ganz brav und ruhig, man konnte ja nie wissen was passieren kann. Ich spürte aber auch, dass meine neuen Frauchen ebenso aufgeregt waren wie ich. Nach einer Stunde Autofahrt kam ich in meinem neuen Zuhause an. Und es dauerte keine 10 Minuten und ich war glücklich. Endlich bekam ich Streicheleinheiten, Futter und ganz viel Liebe. Frauchen hatte ein bißchen Angst, das ich nicht stubenrein bin, aber was soll ich sagen. Eine richtige Dame macht nicht in die Wohnung! Außerdem wäre sie sicher nicht böse mit mir gewesen. Ich hab auch schon ganz viele Freunde gefunden, mit denen ich richtg toben kann. Es dauerte zwar ein bißchen, bis ich Vertrauen bekommen habe, aber jetzt ist das kein Problem mehr. Das einzigste wovor ich noch Angst habe, sind Männer. Aber mein Frauchen hat einen ganz lieben Papa, vor dem hab ich keine Angst mehr. Der gibt mir vor allem, immer gaaanz leckere Sachen! :-))) Dort gehe ich auch gerne hin und die zwei (Mama und Papa von Frauchen) gehen auch oft mit mir spazieren. Ich höre auch ganz lieb auf meinen Namen und komme ganz brav her, wenn Frauchen mich ruft. Sogar alleine bleibe ich und verhalte mich ganz anständig, denn ich weiß ja, dass die Beiden immer zurück kommen und dann freu ich mich und springe durch die ganze Wohnung. So langsam vergesse ich die schlimme Zeit in dem Tierheim. Frauchen sagt immer, dass man ihr einen Engel geschickt hat und ihr nichts besseres passieren konnte, als mich zu sich zu nehmen. Ich spüre, dass die Beiden mich nie wieder hergeben werden und sie sagen es auch ganz oft, wenn wir alle zusammen auf dem Sofa liegen und kuscheln. Sie verstehen nicht, wie Menschen einen Schatz wie mich einfach weggeben! Und ich will hier auch nie wieder weg!!! Ach und Frauchen dachte am Anfang ich hab keine Stimmbänder und war ganz überrascht, als ich nach 4 Tagen zum ersten man gebellt habe. Naja, ich muß ja aufpassen, wer da klingelt und dann zu uns kommt. Nun hab ich Euch genug erzählt....ich genieße hier mein super tolles Hundeleben, Ich hab nur noch eine Bitte...es gibt so viele Hunde in diesen Tierheimen und Tötungsstationen. Habt einfach keine Angst uns zu nehmen, denn die Frau Hübner und die anderen Mitarbeiter beschreiben uns ganz genau und es stimmt wirklich was man über uns erzählt. Schaut euch unsere Bilder an und vielleicht ist auch für Euch der richtige Schatz dabei!


P.S.

Es gibt da einen ganz tollen Freund von mir in Zadar. Er heißt Blasko und sucht auch noch ein liebes Zuhause.
Er war mein Beschützer. Schaut ihn doch mal an und vielleicht könnt ihr dann mein Frauchen anschreiben, denn ich würde mich sicher freuen ihn widerzusehen!! Danke!




FotoHallo Ihr,

ich wollte mich nur mal bei euch melden. Mein Name ist Szary,glaub ich zumindest weil meine neue Mama und mein neuer Papa sagen auch ganz oft Mausi oder Süße, aber ich bin mir ziemlich sicher das ich Szary heiße.
Tja wo soll ich anfangen?
Am besten fang ich am Anfang an: es war am 12.August,ab da änderte sich mein Leben total. Es war ein sehr regnerischer Tag bis die Frau die uns versorgte mit so einem großen Mann kam- den hab ich vorher noch nie gesehen- und er mich aus dem Zwinger holte und mich auf dem Arm zu einem Auto trug
Dort angekommen sah ich noch zwei Kumpels im Kofferraum sitzen, Lissi und Franzi.
Meine Mama und mein Papa haben damals gesagt, dass wir jetzt nach Deutshland kommen. Dort wird es uns besser gehen.
Eigentlich wollten Mama und Papa noch eine Nacht in Ungarn bleiben, aber es hat ihnen dort gar nicht gefallen. Die waren ziemlich erschrocken von den schrecklichen Zuständen die da im Tierheim herrschten. Also entschlossen sie sich kurzer Hand gleich wieder zurück zufahren.
Da saßen wir drei Vierbeiner im Auto. Ich war schon total genervt von den zwei Jungspunde. Die haben mich erst ins Bein dann ins Ohr und dann auch noch in meinen Schwanz gebissen... Dann hats mir echt gereicht. Also wurden wir aufgeteilt. Ich durfte auf der Rücksitzbank liegen und Franzi und Lissi saßen im Kofferraum.
Uppps ... die zwei Kleinen haben das Autofahren wohl nicht so gut vertragen. Die haben den Kofferraum ganz schön versaut. Mir hats eigentlich ganz gut gefallen.
Nach 6 Std Fahrt sind wir dann in meinem neuen Zuhause angekommen. Oh Gott dachte ich mir was ist das für ein komisch rutschiger Boden. Das hat mir am Anfang gar nicht gefallen. Mama hat mir erklärt das das Laminat sei und der jetzt im ganzen Haus ist. Oh neee dachte ich mir. Also ließ ich mich die ersten Tage tragen ( war gar nicht schlecht der Service)
Ach ja meine zwei Kumpels haben noch eine Nacht bei uns verbracht und wurden dann am Montag übergeben.
Von da an hatte ich die komplette Aufmerksamkeit von Mama und Papa.
Allerdings war ich die ersten 2 Tage ganz schön müde von dem ganzen Streß. Aber ich hab mir ein schönes Plätzchen in dem riesen Garten gesucht und mich a bissle aufs Ohr gehaut. War das herrlich. Ich wurde ganz viel gestreichelt und gekrault. Am besten finde ich es wenn man mich am Bauch streichelt. Da leg ich mich extra auf den Rücken.... ist das schööööön!!!
Mama und Papa haben auch noch andere Vierbeiner. Also einmal ein Pferd, dann zwei Ziegen und zwei Katzen.
Hihihihi heute ( 21.08.07) hab ich den Ziegen das erste Mal gezeigt wer hier der neue Boss im Stall ist. Die wollen immer streiten und mich boxen, wenn ich aber Gas gebe und ich ihnen hinterher renne haben die zwei Schisser echt Angst. Ich bin aber trotzdem gaaaanz lieb weil ich ja eigentlich nur spielen will... vielleicht verstehen sie mich nicht, so gut sprech ich noch nicht deutsch.
Oh oh aber ich sags euch, da ist eine Katze Namens Dolley die hat gar keine Angst vor mir. Egal was ich mache, die knurrt lauter als ich. Naja die krieg ich auch noch rum.
Ansonsten gehts mir sau gut und ich liebe meine neuen Besitzer ganz arg. Sie tun alles für mich. Ich hab mir sogar schon einen Platz auf dem Sofa ergattert, obwohl das Mama eigentlich nicht wollte. Aber meinem Blick kann man nicht widerstehen... hihihi.Ich hab auch noch den besten bekommen. Naja jetzt muß Mama im Sitzen Fernseh schauen.
Ich hoffe, dass noch viele Vierbeiner so ein Zuhause finden. Das Leben kann soooo schön sein, ich sags euch. Menschen sind nicht alle so böse.
Ich habe hier mein Plätzchen gefunden und Papa und Mama haben mir hoch und heilig versprochen das ich mein Lebenlang hier bleiben darf egal was passiert.
Ich hab euch einfach lieb.

P.S. Vielen Dank an Ute, Tobias und die restliche Mannschaft dass ihr uns ermöglicht habt ein besseres Zuhause zufinden und dass ihr soviel für meine armen Kumpels in den Tierheimen tut. Dicken Schlapperer von mir......


Viele liebe Grüße von mir, Nicole und Andy




FotoHexe hat endlich ein richtiges Zuhause

Hallo Leute, ich bin die ängstliche, total verschüchterte „Hexe“. Man sagt, ich sei eine ca. siebenjährige Appenzeller Sennhund-Mischlingshündin. Ich will Euch heute von den letzten beiden bzw. drei Wochen meines Lebens berichten.

Am Samstag, den 21.07.2007 abends gegen 18.00 Uhr, betrat ich zum erstenmal die Wohnung meiner neuen Herrschaften. Ich hatte natürlich keine Ahnung, dass diese Beiden das werden sollten, denn wir hatten uns vorher noch nie gesehen. Ich war mit Sylvia und Stefan sowie dem kleinen Jungen Andreas mit dem Auto geradewegs von Ungarn nach Deutschland gebracht worden. Das waren mehr als 10 Stunden Fahrzeit und ich war sehr unruhig und nervös. Wie bereits erwähnt komme ich aus Ungarn von einer Pferderanch. Das war aber nur ein dreiviertel Jahr mein Zuhause. Zuvor wurde ich von einer deutschen Tierfreundin von der Straße weggeholt, auf der ich herumirrte und ständig Gefahr lief überfahren zu werden. Man nahm an, dass ich Schläge erhalten hatte und weggelaufen bin , oder ausgesetzt worden war. Trotz intensiver Suche, konnte mein ursprüngliches Heim nicht ausfindig gemacht werden. So behielt man mich auf der Pferderanch. BeiManuela, Hans und Alina, einem 8-jährigen Mädchen sowie mehreren Hunden und vielen anderen Tieren fand ich ein neues Zuhause. Doch mein Frauchen und Herrchen trennten sich und ich hatte ab März d.J. nur noch ein Herrchen. Als sich im Juni d.J. eine Tragödie auf dieser Ranch ereignete, verlor ich auch noch mein Herrchen. Nur gut, dass er so gute Freunde wie Sylvia und Stefan hatte, die sich von jetzt an unentgeltlich und uneigennützig um all die Tiere, einschließlich mich, kümmerten. Als mein Frauchen mich verlassen hatte, rief mein jetziges Frauchen Christine, die Frau Hübner vom Tierschutzverein Europa an und bat sie inständig um Hilfe für all die Tiere auf der Ranch und für Hans, der das alles allein und ohne Geld nicht mehr bewältigen konnte. Frau Hübner setzte sich sofort damals mit Hans und auch noch mit Manuela in Verbindung und fuhr kurz darauf auch auf die Ranch, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Inzwischen besteht reger Kontakt und auch immer wieder Hilfe vom genannten Tierschutzverein Europa. Mein jetziges Frauchen kannte all diese Leute und auch fast alle Tiere, nur mich nicht. Frau Hübner hatte immer wieder von mir erzählt, dass ich eine so liebevolle Hündin sei und immer nur Streicheleinheiten haben wolle. Ferner berichtete sie, dass ich meinen Namen „Hexe“ eigentlich gar nicht verdient habe, weil ich so brav bin, nicht beiße, nicht belle, überhaupt nicht aggressiv sei. Ich wolle nur meine Ruhe. Manche hatten mich als „hässlich“ beschrieben. Doch andere sagten wieder, dass ich süß sei. Aber das war meinem jetzigen Frauchen Christine eigentlich wurscht. Wenn sie mit Frau Hübner über die Tiere der Ranch sprach, erkundigte sie sich immer häufiger nach mir. Sie bauen gerade ein Haus und es wurde erwogen, noch einen Hund zu der 13-jährigen Zwergpudelhündin Cindy und dem Wellensittich Spatzi zu nehmen. Evtl. aus dem Tierheim. Nachdem jedoch die Zukunft der Tiere auf der Ranch so unsicher geworden ist, entschloß sich Christine nach Absprache mit ihrem Mann, meinem jetzigen Herrchen Ronald, mich sofort zu sich zu nehmen.

So geschah es dann auch. Ursprünglich sollte mich Ines aus Dresden, auch eine Tierschützerin, die auf eben jene Ranch fahren wollte, mich in Prag auf dem Rückweg von Ungarn nach Deutschland meinen neuen Herrschaften übergeben. Dann ergab es sich jedoch, dass Sylvia und Stefan in Deutschland etwas erledigen mussten, mich mitnahmen und bei meinen neuen Herrschaften abgeben sollten.

Meine neuen Herrschaften warteten schon voller Unruhe auf mich. Sie hatten alles schon vorbereitet. Sie hatten mir meine eigenen Näpfe mit Futter und Wasser hingestellt und eine eigene Schlafdecke sowie einige Spielzeuge und einen Kauknochen. Als ich zur Tür herein kam, begrüßte mich mein künftiges Frauchen liebevoll mit einer sanften, ruhigen Stimme und den ersten Streicheleinheiten. Ich ging aber zunächst meinen letzten Herrschaften Sylvia und Stefan nicht von der Seite. Cindy, die Pudelhündin war sehr überrascht und sprang erst mal in ihr Körbchen. Sie hatte wohl Angst, dass ich da reingehen könnte. Sylvia und Stefan hatten nicht viel Zeit. Sie übergaben den Impfpaß und die Entwurmungstabletten und verabschiedeten sich. Sie huschten dann ganz schnell hinaus, so dass ich keine Gelegenheit hatte, ihnen zu folgen. Ich blieb völlig verblüfft zurück. Ich lief in alle offenen Zimmer und schaute auch zum Balkon hinunter, und konnte es kaum glauben, sie waren ohne mich weggegangen. Sicher wäre ich verzweifelt, wären mein neues Frauchen und Herrchen nicht so liebevoll zu mir gewesen. Ich trank etwas Wasser und legte mich dann auf mein neues Schlafdeckchen und schlief völlig erschöpft ein. Meine Herrschaften gingen mit Cindy ins Schlafzimmer und ließen mich mit Spatzi, dem Wellensittich, mit einem kleinen Licht und offener Schlafzimmertür, zurück. Aber ich konnte sie ja atmen hören und wusste, dass ich nicht ganz allein war. Ich hatte nicht gewinselt und auch nicht gebellt.

Am nächsten Morgen, wurde ich wieder liebevoll begrüßt und gestreichelt. Ich hatte fest geschlafen und fraß erst jetzt meine volle Futterschüssel völlig leer. Dann legte mir mein neues Herrchen Halsband und Leine an und dann ging es mit Cindy Gassi. Ich habe von Anfang an mein Geschäft, ob groß oder klein, nur draußen gemacht. Das heißt, ich bin stubenrein. Auch mit Cindy vertrage ich mich gut. Nur anfangs haben wir uns ein bisschen angebrummelt. Aber Frauchen lässt es nicht zu, dass wir streiten. Ich steige die Treppen hinauf und hinab und laufe ganz gut an der Leine. Schon am 2. Tag durfte ich teilweise ohne Leine laufen, aber nur da, wo wenig Verkehr war. Da ich meinen Herrschaften nicht von der Seite gewichen bin, war das kein Problem. Ich werde jeden 2. Tag gebürstet, manchmal sogar jeden Tag und mein Fell ist richtig weich und schön geworden, nicht mehr so speckig. Ich springe manchmal allein, manchmal mit etwas Hilfestellung in die Autoheckklappe, wo ich eine hübsche, weiche Decke habe, wenn wir gemeinsam wegfahren. Ich war schon auf der Baustelle, in einem Cafe, Restaurant, bei der Oma und mittlerweile auch schon bei einer Geburtstagsfeier. Dort habe ich, genauso wie Cindy, mich unter den Tisch gelegt und geschlafen, bis wir gegangen sind.

Anfangs habe ich oft gezuckt, wenn mich jemand berühren wollte, und die Augen oft geschlossen. Jetzt weiß ich, dass meine Herrschaften mich nicht treten, sondern über mich hinwegsteigen und dass sie mich nur streicheln wollen, nicht schlagen. Ich klemme meinen Schwanz nicht mehr ein, sondern trage ihn stolz, wie es sich gehört. Ich kenne die Gewohnheit, dass wenn wir rausgehen das auch bedeutet, dass ich großes und kleines Geschäft machen soll. Das klappt wie am Schnürchen. Das habe ich mit Hilfe von Cindy schnell herausgefunden. Anfangs habe ich niemals gebellt. Mein Frauchen war total erstaunt, als ein kleiner Hund aus einem Garten herauskeifte und ich zweimal „wuff, wuff“ machte. Sie rief völlig erfreut: „Du kannst ja bellen!“ Ebenso wenn der Briefträger oder sonst wer klingelt, dann fängt Cindy an zu bellen (melden) und ich stimme mit ein. Aber wir bellen beide nicht lang. Anfangs habe ich draußen nicht mal geschnüffelt, jetzt muß mein Frauchen mich sogar ab und zu mal ermahnen, weiterzugehen. So gut riecht es draußen und es macht Spaß die Spuren und Duftmarken zu lesen. Nur markieren tue ich nicht. Das macht nur Cindy.

Ich vertrage jegliches Trocken- und sogar Naßfutter. Ja, ich liebe sogar Naßfutter. Aber Frauchen passt auf, dass ich von allem das richtige Maß bekomme.

Im Herbst d.J. wollen wir dann in unser Haus auf dem Land ziehen. Herrchen, Frauchen, Cindy, Spatzi und ich. Da haben wir dann viel Platz und ich kann auch mal raus in den Garten, wenn er angelegt ist. Oder auf die Terrasse. Mein Frauchen erzählt mir immer davon. Sie steckt mich richtig an mit ihrer Vorfreude. Aber am meisten freut mich, dass ich nun endlich wirklich ein Zuhause habe. Mein Frauchen sagt mir immer, dass ich nie wieder weg muß und dass sie mich liebt und ich zur Familie gehöre. Auch mein Herrchen ist ein toller Mensch. Schade, dass nicht alle so viel Glück haben, wie ich. Es hat zwar lange gedauert, aber es hat sich gelohnt. Ich bin glücklich und rundum zufrieden mit meinem Leben. Ich werde geliebt um meiner selbst willen, ohne wenn und aber.

Vom Frauchen:

Das ist ein bisschen sehr ausführlich geworden. Doch ich könnte noch so viel über unseren Familienzuwachs berichten. Hexe ist eine Bereicherung in unserem Leben. Sie wird nicht nur von uns geliebt, sondern auch andere Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Freunde loben Hexe für ihr unauffälliges Verhalten. Unser Nachbar sagte: „Wieder einmal Glück gehabt.“ Das sagt er, weil unsere Hündin Cindy ein ebenso braver, liebevoller, unauffälliger Hund ist, den wir überall mit hinnehmen können. Und Hexe ist ebenso. Ich hatte nur etwas Angst, dass Cindy und Hexe sich nicht verstehen könnten. Das ist Gott sei Dank nicht eingetroffen. Sollte jemand noch Bedenken haben, einen älteren Hund aufzunehmen, dann kann ich nur sagen, ich habe es keinen Augenblick bereut. Hexe hat alle Eigenschaften, die man an einem Tier schätzt. Anhänglichkeit, Liebe, Treuherzigkeit, Dankbarkeit, stubenrein, nicht aggressiv, gesellschaftsfähig, geht an der Leine, läuft ohne Leine nicht weg, winselt nicht, bellt selten und nur kurz, ist lernfähig auch mit 7 Jahren. Kurz und gut, ein absolut problemloser Hund. Sie hatte einfach schon einige Fertigkeiten, die man nur einmal aufpolieren musste. Durch ihr Alter auch ruhig und gesetzt. Im Wartezimmer beim Tierarzt war sie neben noch einem Hund die Einzige, die keinen unerträglichen Geräuschepegel von sich gegeben hat. Wir waren da übrigens nur zur allgemeinen Kontrolluntersuchung. Bis auf einen Zahn ist sie gesund.

Hexe verstand nur ein paar ungarische Befehle. In nur kurzer Zeit lernte sie bereits, einigen Befehlen in deutsch zu gehorchen. Sie kommt auf Pfiff. Sie hört auf „komm“ oder „hierher“, ab und zu auch auf „sitz“ und „platz“. Sie versteht „nein“. Und das ist erst der Anfang. Nach 2 ½ Wochen! Nicht zu vergessen, die Eingewöhnungszeit und so viele neue Eindrücke.

Hexe wird ihren Lebensabend bei uns verbringen und hoffentlich ihre bösen Erfahrungen in der Vergangenheit vergessen. Ich wünschte mir, dass jedes Tier ein solches „Happy End“ wie unsere Hexe haben sollte und kann nur jedem Tier- bzw. Hundefreund empfehlen, es auch mit älteren Hunden zu versuchen. Auch kann ich nur bestätigen, was Frau Hübner über speziell diesen, jetzt unseren, Hund gesagt hat. Jedes Wort davon entsprach der Wahrheit. Haben Sie Mut, und geben einem Hund oder einem anderen Tier ein liebevolles Zuhause. Es wird es Ihnen 1000-fach danken.




FotoHi Mädls,
Hi Jungs,

jetzt wird's mal Zeit das ich meine Geschichte berichte.
Schließlich bin ich jetzt schon ca. 6 Wochen in meinen neuen zu hause.
Die spanische Zeit liegt hinter mir, vermissen tu ich sie kein bisschen. Klar es ist nicht immer einfach in meinem neuen Zuhause, da gibt es Regeln, Tabus und so' n Zeugs und so eine arrogante Hundedame namens Isotta
läuft da auch noch rum.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich bei unseren ersten Treffen schon in sie verliebt. Naja, die krieg ich auch noch rum!
Jedenfalls wurde ich ein paar Tage nach meinem Einzug zum Tierarzt geschleift, die machten mich zum halben Mann, dies fand ich weniger lustig. Aber wenn die wüssten dass ich Power ohne Ende habe, soviel können
die mir gar nicht wegschneiden.
Nun, die mit den weißen Kitteln sind gerade nicht meine Freunde geworden, aber zum Schluss gibt's immer was zu futtern, da ist der eine oder andere Pikser schon drin und mein neues Frauchen ist immer dabei und tröstet mich.
Mit ihr habe ich auch schon die eine oder andere Auseinadersetzung gehabt, die will manchmal nicht so wie ich es für richtig halte und irgendwie setzt sie sich immer durch, könnte fast mein neuer Boss sein!?!?
Vor zwei Wochen war ich zum ersten Mal in der Hundeschule, ich habe festgestellt, dass ich mich mit meinen Benehmen ganz schön lächerlich gemacht habe. Eigentlich gefällt es mir dort ganz gut und Kumpels treffe ich dort auch viele. Meine Mitbewohnerin ist dort sehr angesehen, sie heizt den großen Jungs ganz schön ein, ich trau mich nicht mal in die Nähe von denen, toll was die alles kann.
Immerhin bedeutet Hundeschule immer gedünstetes Putenfleisch, hmmm ich sag's euch - ein Traum, da habe ich ja noch was vor mir. Jedenfalls strenge ich mich immer sehr an und Frauchen lobt mich immer ganz fest.
Gestern bin ich zum ersten Mal mit einen Fahrrad unterwegs gewesen, fun pur!!! Nach ca. 2 oder 3 km laufen, die Zunge hing mir bis zum Schwanzende, durfte ich mich ins Körbchen setzen - ein irres Gefühl, ausgepolstert mit einen Fell, damit ich mir nicht die Knochen wund reibe, die Sonne schien mir auf meinen Bauch und Frauchen kraulte mich mit einer Hand. Ich dachte, so sieht Hundeleben aus.
So, nun könnt ihr euch selbst ein Bild von meinem neuen Zuhause machen.
Ich jedenfalls, will da nie wieder weg, nein, nein, nicht mal für das weltbeste Leckerchen.

PS: unter uns Jungs: die Isotta werde ich noch erobern. Ein bisschen
Benimmregeln lernen, dann klappt' s auch mit ihr.

Viel Glück an all meine Kumpels

Benny
(ehemalig Jons)




FotoFrieda ist endlich so richtig glücklich...

So Leute, ich bin die forsche Frieda und jetzt möchte ich doch auch mal berichten, wie aufregend die letzten 2 Wochen für mich waren.

Am Freitag den 04. Mai haben mich meine Leute im Tierheim in Ungarn abends ins Auto gepackt und sind losgedüst. Es ging durch halb Europa. Natürlich waren noch ein paar von meinen Artgenossen dabei, so dass die Fahrt nicht allzu langweilig wurde. Gewundert über die lange Reise haben wir uns allerdings schon. Am Samstagmorgen sind wir dann alle in Lindau am Bodensee auf dem Hof von Frau Bentner angekommen. Was sollten wir denn jetzt hier?? Wir wurden erstmal in den Reitstall gebracht und durften uns dort richtig austoben.

Nachdem ich gespielt, mich gereckt und gestreckt und was zu Essen und Trinken bekommen habe, war ich echt relaxed und gut drauf. Und da kamen auch schon die ersten Leute in die Halle. Ahhh, kapiert, die wollen uns also vermitteln. Na hoffentlich bekomme ich auch ein ordentliches neues Zuhause, habe ich mir gedacht. Erstmal hinlaufen, schnuppern und die Lage abchecken, Hmm so’n komischer blonder Typ mit ner kleinen blonden Frau, da soll ich hin? Oohh, klasse, die haben ja Leckerchen dabei, da geh ich erstmal mit. Na ja, und dann ging’s wirklich schnell: Mein neues Herrchen und mein neues Frauchen haben sich noch kurz mit Frau Hübner und Herrn Ehrenbeck unterhalten. Da ging’s irgendwie um „Danke für die nette Organisation“ „Melden Sie sich mal“ „Viel Spaß mit Frieda“ usw. - ich verstehe Deutsch ja noch nicht so richtig gut. Jedenfalls, schwupps, war ich im Kofferraum und jetzt ging’s nochmal 5 Stunden quer durch Deutschland.

Im Auto hab ich mir gedacht, mein Gott sind die beiden nervös, zeig dich mal direkt von deiner besten Seite und leg dich ruhig hin und verschlafe die Fahrt, dann sind die neuen Herrchen auch entspannter. Also erstmal fast 5 Stunden gepennt. Am späten Nachmittag sind wir dann in Hattingen angekommen, ich glaube das liegt im Ruhrgebiet, echt nette Umgebung. Ich raus aus’m Auto und ab rein ins Haus, hier hab ich erstmal alles abgeschnuppert, das war ja alles so neu und aufregend. Jetzt, geb ich zu, war ich selber auch ein bißchen nervös. Schau mal einer an, da war ja noch jemand im Haus, so’n kleiner Hosenscheisser, Lorenz heisst der, noch kein Jahr alt, aber schon lauter als alle anderen. Aha, Badezimmer, Wohnzimmer, Garten, wow, ich hab sogar ein eigenes Körbchen und Leckerli gibt’s hier anscheinend auch ne Menge, obwohl da sollte ich mich vielleicht `n bissl zurückhalten, denn ich bin ganz schön in Futter. Ich war dann erstmal so geschafft von den neuen Eindrücken, dass ich mich aufs Ohr gehauen habe, mit fast 3 Jahren ist man ja auch nicht mehr die Jüngste. Die erste Nacht durfte ich dann mit ins Schlafzimmer und die haben sich total gefreut, dass ich so lieb geschlafen und nicht ins Haus gemacht habe – als ob ich nicht wüsste, dass man Pippi und Häufchen drausen macht.

Tja, was soll ich sagen, jetzt bin ich seit über 2 Wochen hier und es gefällt mir supergut! Ich verstehe mich prächtig mit den Dreien, ich darf sogar dem kleinen Lorenz ab und an ein Küßchen geben, weil ich ganz vorsichtig mit ihm umgehe. Mit dem Ball spiele ich im Garten auch ohne Leine und Herrchen leint mich sogar beim Gassigehen immer öfter und länger ab, weil ich so brav mit allen anderen Hunden bin und nicht weglaufe. Ich schlafe weiterhin ohne Probleme in meinem Körbchen, zwar nicht mehr im Schlafzimmer, aber dafür im Flur - ist eh besser, denn Herrchen schnarcht. Jetzt wo ich schon total aufgetaut bin, bin ich manchmal vielleicht ein bißchen zu stürmisch, aber da werden die sich auch noch dran gewöhnen. Ach ja, ich bin so perfekt, dass ich jetzt schon bis zu 5 Stunden problemlos alleine bleibe. Beim Tierarzt war ich übrigens auch nochmal, bin kerngesund, nur meine Sterilisationsnarbe, die war noch ein wenig wund, weil ganz frisch. Salbenpflaster drauf und gut is! Kurzum: Alles super und entspannt! Frauchen und Herrchen hatten am Anfang ja Bedenken, einen Hund übers Internet zu nehmen, den sie vorher nicht gesehen haben, aber jetzt wissen sie, dass sie sich auf die Beschreibung vom Tieschutzverein auch verlassen konnten.




FotoMili die Therapeutin

Die 10 Jahre alte Mili kam am 10.02.07 zu Pony und mir. Ich wusste von ihr, dass sie ebenfalls ein ganz ängstlicher Hund ist, der ebenfalls nur das Tierheim kannte . Also war ich darauf gefasst, dass sie erst einmal nur in der Transportbox bleiben würde. Ich hatte mich mal wieder geirrt. Kaum hatte ich die Tür geöffnet kam sie auch schon heraus und hat das neue Zuhause untersucht. Pony hat sie nicht gleich wieder erkannt aber das waren an diesem Tag auch zu viele Eindrücke auf einmal. Mit ihren Papieren hatte ich auch wieder einen Brief aus Spanien dabei und daher wusste ich, dass Mili sobald sie im Freigehege war sich nicht mehr einfangen lies obwohl sie ja dort die Leute kannte. Trotzdem kam sie schon am ersten Abend zu mir und lies sich von mir anlangen und streicheln, zwar noch vorsichtig aber ich durfte es. Wie Pony habe ich auch Mili ein Geschirr gekauft und dies durfte ich ihr ebenfalls gleich anlegen. Da ich aus dem Schreiben wusste, dass sie nie gelernt hatte an der Leine zu laufen, wollte ich doch einen etwas sichereren Halt haben als nur ein Halsband mit dem ich dann auch noch als fremde Person Gewalt direkt auf den Hals ausgeübt hätte. Natürlich waren die ersten Spaziergänge eine Katastrophe. Da ich nicht nach 2 Hunden schauen konnte, habe ich erst eine Runde mit Pony gedreht und dann Mili geholt. Sobald wir einen Menschen trafen auch wenn er noch 300 bis 400 Meter von uns entfernt war ist sie total durchgedreht an der Leine und ich war über das Geschirr richtig dankbar, denn sonst hätte sich garantiert aus dem Halsband befreit und ich hätte sie nicht mehr bekommen. Das ganze Theater ging aber nur 2 Tage lang, dann hatte sie begriffen, dass Gassi gehen toll ist und dass sie mir soweit vertrauen kann, dass ich ihr nichts böses will. Also ging ich ab dem dritten Tag mit Pony und ihr spazieren. Von ihm hat sie sich dann auch noch den Rest abgeschaut und wir hatten keine Probleme mehr. Und ihr werdet es nicht glauben, nach 14 Tagen war sie schon soweit, dass sie an der langen Leine gelaufen ist und nach 3 Wochen konnte ich sie ebenfalls frei laufen lassen. Mili ist ein sehr sensibler Hund, sie hat sehr schnell die Kommandos gelernt und führt diese auch sofort aus, sie ist wahnsinnig lernfreudig und hat eine super Nase. Sie ist einfach nur dankbar und es ist wunderschön zu sehen, wie sie draußen rumtollt und sich im Gras wälzt und mir ständig zeigt wie wohl sie sich fühlt und wie dieser Hund aufblüht. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass sie bei den Spaziergängen auch immer wieder nach Pony schaut, da er ja altersbedingt langsam blind wird. Wenn er irgendwo schnuppert und wir schon etwas weiter gelaufen sind, dann schaut Pony immer auf und sieht zwar einen Menschen laufen aber kann durch die Erblindung in diesem Moment ja nicht erkennen ob ich es bin. Dann läuft Mili zu ihm zurück, stuppst ihn an und er läuft dann ihr einfach hinterher. Am Anfang dachte ich, dass dies einfach normal ist, da die zwei ja zusammen wohnen. Nach 3 Wochen habe ich jedoch angefangen mich mit anderen Hundebesitzern zu verabreden, denn beide sollten lernen auch weiterhin mit anderen Hunden zu laufen und dass es ganz normal ist anderen Hunden zu begegnen. Also eigentlich wollte ich meinen Hunden etwas beibringen, doch die hatten es sowieso drauf sich über die Hundesprache mit anderen Hunden zu verständigen und dass plötzlich mehrere Menschen zusammen laufen haben sie auch beide schnell kapiert. Aber ich bekam plötzlich Rückmeldungen von den Hundebesitzern, dass ihr Hund sich verändert hätte. Unter anderem laufen wir mit einem 4 jährigen Pudel und die Besitzerin hatte in den 4 Jahren immer Probleme mit ihrem Hund aber seit er mit Mili läuft ist er ganz ruhig und ausgeglichen und hört plötzlich auf die Kommandos. Weiterhin treffen wir einen Junghund aus dem Tierheim, der direkt nach der Abgabe sehr schwer krank wurde und mit dem Tod gekämpft hat, dadurch direkt in der eigentlichen Lernphase seines Lebens überhaupt nichts gelernt hat. Auch hier wollte ich testen wie Mili auf junge Hunde reagiert, da sie ja immerhin diesen Mai ihren 10. Geburtstag feiert. Auch hier waren die Besitzer total überrascht, ihr Hund hat jeden angebellt ob mit oder ohne Hund eine Unterhaltung war nie möglich, da der Hund immer nur gebellt hat bis Mili kam. Irgendetwas strahlt sie aus das andere Hunde beruhigt. Für mich sieht sie nicht anders aus als sonst auch, sie springt durch die Gegend, schnuppert überall, wälzt sich im Gras und trotzdem macht sie irgendwas, dass andere Hunde bei ihr abschauen und die Besitzer dann keine Probleme mehr mit ihrem Hund haben. Somit haben wir nun eine Therapeutin und erleben alle drei eine ganz neue Welt, denn wir haben nun ständig Verabredungen mit Hundebesitzern und machen sehr viele Hundewanderungen. Ich bin einfach nur Stolz auf meine beiden grauen Schnauzen. Mehrere Personen haben mir schon gesagt, dass sie Mili auch nehmen würden aber das kommt auf keinen Fall in Frage. Diese beiden bleiben auf jeden Fall bei mir und sollen noch ein schönes restliches Leben haben. Wie schon Ponys Bericht erwähnt, für mich kommt immer nur eine graue Schnauze in Frage aber das schöne ist, dass ich nun auch Rückmeldung von Hundebesitzern bekomme, die ihren alten Hund verloren haben und sich dann einen Welpen wieder geholt haben und diese Besitzer beneiden mich, denn ich habe viel mehr Vorteile mit meinen grauen Schnauzen. Ich muss ihnen zwar das selbe beibringen wie einem Welpen auch aber sie sind weit aus ruhiger, gelassener und teilweise auch lernfreudiger als ein Welpe. Beide versuchen immer alles richtig zu machen, vermutlich da sie wissen, dass das Leben auch anders sein kann, denn diese lange, schlechte Erfahrung kann ja ein Welpe gar nicht haben. Und trotzdem habe ich die Bewegung, denn wir laufen 3 Stunden am Tag. Auch glauben mir die Menschen nie, dass die Hunde schon so alt sind. Also Leute, denkt an die Vorteile die man mit grauen Schnauzen hat und wie ihr oben lesen konntet auch ein Welpe kann schwer erkranken und früh sterben oder in Bezug auf Ponys Erblindung, er kommt mit seiner Behinderung gut zurecht und wir haben jetzt erst von einem 4 jährigen Hund erfahren, der wurde binnen 14 Tagen blind und musste dann eingeschläfert werden, da er mit der Erblindung nicht zurecht kam. Meine grauen Schnauzen sind aber trotz ihrem Alter fit.




FotoEmilios Märchen………

Und wie alle Märchen fängt auch meines an mit……..
Es war einmal eine Frau, die abends an ihren PC saß und sich auf verschiedenen Hundeseiten umschaute, dann kam sie auf die Seite www.couch-gesucht.de und blätterte dort die ganzen Bilder von meinen ehemaligen Leidensgenossen durch.
Schließlich kam sie auf die Seite www.spanische-hunde-in-not.de (heute www.tierschutzverein-europa.de ) und erblickte mich. Wie sie heute immer noch sagt war es Liebe auf den ersten Blick.
Als sie dann meine Biografie gelesen hatte, war für sie klar, dass sie mir ein Zuhause geben wollte, da ich 7 Jahre im Tierheim saß, dann 1 Jahr in Spanien vermittelt war und die Familie mich wieder zurückbrachte da sie ihr Haus verkauft hatten und mich nicht mehr brauchten.
Danach dachte ich das war es: 9 Jahre alt - mich will keiner, bis mein Frauchen mich sah und mir die Chance gab meinen Lebensabend in einer Familie zu verbringen.
Dann ging es am 22. 12. 07 los: ich wusste nicht wie mir geschah, da saß ich im Auto und wir fuhren zum Flughafen nach Madrid. Ich saß in einer Flugbox und ihr könnt euch vorstellen wie aufgeregt ich war.
Man setze mich in ein Flugzeug und in Palma de Mallorca musste ich erst mal noch die Maschine wechseln und von dort aus ging es mit dem nächsten Flieger nach Stuttgart. Ja auf meine alten Tage musste ich noch fliegen - ich kann euch sagen das war vielleicht gruselig, aber Frauchen sagt auch immer wie aufregend das für sie war auf mich zu warten…
Na schließlich sind wir dann gelandet, wir das heißt Pony und ich. Pony kam wie ich aus dem Tierheim in Segovia (Spanien) und er hat auch ein Zuhause gefunden.
Dann stand ich da in Stuttgart in meiner Box und jede Menge Gesichter um meine Box. Ich war total gestresst, das könnt ihr mir glauben. Danach sind wir noch ewig lang gefahren bis wir endlich im Saarland angekommen sind.
Als ich aus meiner Box kam, dachte ich oh mein Gott nur noch weg aber Frauchen hat ganz nett mit mir gesprochen und hat gesagt jetzt muss ich bestimmt Pipi und wir sind noch etwas spazieren gegangen. Für mich war aber der Stress zu groß und ich konnte mein Bläschen gar nicht entleeren, also sind wir wieder zurück ins Haus.
Frauchen dachte ich mache dann in den Garten aber da wollte ich mich nur verstecken, denn ich hatte echt Schiss :-).
Wieder hat sie mir gut zugeredet und ich bin mit ins Haus und dort habe ich erstmal geschlafen und mein Frauchen dachte dann halt, dass sie das dann halt alles putzen würde am Morgen.
Am nächsten Morgen war die Bude grins genau so sauber wie abends, denn ich bin trotz allem stubenrein.
So jetzt zu meinem neuem Zuhause: dort wohnt Frauchen, Herrchen und eine Hundedame namens Angel und Frauchen sagt immer sie ist ein echter Kampfhund, da sie mit Übergewicht, Hunger und Müdigkeit kämpft. Angel ist ganz Okay beim spazieren gehen, dann rennt sie immer um mich rum und will etwas, weiß aber bis heute nicht was…
Ein Kind lebt auch hier: ein Junge von 10 Jahren. Juhu den liebe ich so sehr wie Frauchen und na ja wie Angel auch.
Dann leben auch noch zwei Katzen und die habe ich zum Fressen gern. Aber irgendwie schaffen es die immer mit aus dem Weg zu gehen, Frauchen sagt auch immer wenn ich die Katzen sehe und mir das Wasser im Mund zusammen läuft und ich dann schmatze: Nein Emilio die Katzen gibt es weder geräuchert, gegrillt noch gekocht. - Okay man darf doch mal träumen . Aber sonst bin ich so happy hier, denn ich werde verwöhnt, gestreichelt alles was ein Hund sich wünschen kann. Ich hoffe dass andere Hunde in meinem Alter auch noch eine Chance bekommen wie ich sie hatte.
So jetzt will Frauchen noch was sagen also Bye Bye und Danke allen die mir die Ausreise aus Spanien ermöglicht haben. Euer Emilio

Ich kann gar nicht beschreiben wie glücklich wir mit unserem Emilio sind, denn er ist ein wahrer Schatz und auch von mir vielen Dank Eva Cavelius




FotoEin alter Hund feiert Weihnachten (im Jahr 2006)

Mein Name ist Pony und vielleicht kennt Ihr mich von der Seite. Ich bin 11 Jahre alt und wurde im Tierheim von den anderen gemoppt. Dann hat mich aber Frauchen auf der Seite entdeckt und sich sofort in mich verliebt. Viele Menschen sagten ihr, dass sie sich einen jüngeren Hund suchen soll, so ein alter Hund lernt doch nichts mehr, er lebt nicht so lange, er kann krank sein und dann noch einer der nur 11 Jahre ein Tierheim kennt. Aber Frauchen stand zu mir und erwiderte nur, dass man nie sagen kann wie lange man ein Tier hat, denn sie hat Ihren mit 5 Jahren bereits an Krebs verloren.

Also durfte ich am 22.12.06 in Stuttgart landen. Und sie konnte nicht glauben was sie sah, ein alter Hund der den Flug und die Autofahrt ganz gelassen über sich ergehen lies. Sie war ja darauf vorbereitet, dass ich im Tierheim sehr ängstlich war und mich immer in die letzte Ecke verkrochen habe, somit war sie darauf gefasst, dass ich die Flugbox auf keinen Fall verlassen werde. Seit 2 Tagen überrasche ich nun Frauchen ständig, denn die Tür ging auf und ich musste zuerst mal die ganze Wohnung untersuchen, danach ging es im Garten weiter, selbst die Katzen habe ich sofort alle akzeptiert. Nach 1 ½ Stunden lag ich bereits satt in meinem neuen Körbchen und erholte mich von dem anstrengenden Tag. Die erste Nacht verlief sehr ruhig und am nächsten Morgen hat sie mir gassi gehen gezeigt. Nur eine kleine Runde aber ich war trotzdem nicht gestresst.

Langsam traute ich mich auch immer mehr in ihre Nähe und ab und zu durfte sie mich auch streicheln. Die zweite Nacht habe ich dann schon verstanden gehabt, dass man im Garten machen kann und habe seit Samstagmorgen auch nicht mehr in die Wohnung gemacht. Das einzige was ich noch nicht kapiere ist, dass man dies auch auf Spaziergänge machen kann aber das lerne ich auch noch, bin ja erst 2 Tage in Deutschland. Ich habe allen Zweiflern in diesen 2 Tagen bereits gezeigt, dass sie sich geirrt haben. Ich habe fliegen, autofahren, leben in der Wohnung, stubenrein zu sein, Streicheleinheiten zu genießen und zuzulassen und noch vieles mehr gelernt.

Heute ist Weihnachten und wir hatten hier Besuch und trotzdem lag ich ganz entspannt in meinem Körbchen und habe es genossen von Frauchen gegrault zu werden. Ich habe inzwischen verstanden, dass streicheln sehr schön ist. Der Besuch hatte auch einen großen älteren Hund dabei, also haben wir uns erst auf dem Feld getroffen und sind zuerst vorsichtig hintereinander gelaufen. Menschen sind ja manchmal so dumm und haben so viele Bedenken. Dieser Rüde und ich haben uns sofort verstanden und er hat mir gezeigt, dass schnuppern etwas ganz tolles ist. Ich bin ihm doch tatsächlich ständig hinterher und überall wo er die Schnauze reinhängte hängte ich meine auch rein, also stellt euch vor es war Hundeschnauze an Hundeschnauze. Danach habe ich ihm sogar gestattet mit in die Wohnung zu kommen und habe mich dann einfach in mein Körbchen gelegt aber von ihm verlangte ich, dass er sich auf den Teppich legt. Die Besucher von meinem Frauchen waren total überrascht, denn sie haben mit allem gerechnet aber nicht mit einem so relaxten Hund. Tja Leute, ich muss nun leider Schluss machen, denn nun gibt es ja auch noch den Weihnachtsbraten aber ich verspreche euch - Fortsetzung folgt.

Kurze Anfügung von Frauchen: Ich gebe zu, dass ich auch Bedenken hatte ob ich es schaffen werde aber nach 2 Tagen kann ich nur sagen, dass es richtig war Pony aus dem Tierheim zu holen, allein dass so ein Hund noch nicht mal 2 Tage brauchte um das Vertrauen zu mir aufzubauen und sein Köpfchen immer wieder in meine Hand legt um gestreichelt zu werden. Es ist wunderschön zu sehen, dass er einfach nur gefallen will, jeder Blick mich fragt ob er dies nun richtig macht und er einfach nur dankbar ist. Hätte ich noch einmal die Wahl, ich würde mich wieder für so einen alten Hund entscheiden. Wie man sieht hat er sich im Tierheim total anders verhalten, wie in seinem neuen Zuhause. Alles was er gebraucht hat war Liebe und Aufmerksamkeit und man bekommt es tausendfach zurück.

Neuer Bericht von Pony: Fortsetzung von Pony's neuem Leben

So, nun lebe ich schon 2 ½ Wochen in Deutschland und ich lerne jeden Tag mehr. Inzwischen habe ich absolutes Vertrauen zu Frauchen, wenn wir anderen Hunden begegnen, dann laufen wir erst einmal vorbei und wenn ich merke, dass ich nicht dumm angemacht werde, dann laufe ich hinterher und wir lernen uns kennen. Beim autofahren haben Frauchen und ich noch ein paar Probleme, sie besteht immer darauf, dass sie während der Fahrt auf dem Fahrersitz alleine sitzt, dabei möchte ich doch so gerne auf Ihren Schoß, muss ich wohl akzeptieren, dass nun eine Frau am Steuer ist. Jetzt habe ich auch begriffen, dass man draußen pinkeln und ein Häufchen machen kann, hatte zwischendurch ein paar Probleme mit der Futterumstellung, doch dann hat Frau Hübner Frauchen den Tipp gegeben mir einfach das selbe zu geben, was sie isst, also Nudeln, Kartoffeln oder Reis und nun gewöhne ich mich auch langsam an die Konservierungsstoffe im deutschen Essen.

Inzwischen machen wir auch keine kleinen Runden mehr, sondern laufen immer einen anderen Weg und dies 3 mal am Tag. Am Wochenende waren wir mit einem anderen Rüden gassi und hier waren wir bei jeder Runde 1 ½ Stunden on tour. Hatte zwar die ersten Tage etwas Muskelkater aber es macht ja so Spaß die Welt zu entdecken und die riecht so gut. Frauchen geht nun schon die zweite Woche wieder arbeiten und selbst dies habe ich ohne Probleme akzeptiert, ich zerlege nicht die Wohnung oder mache sonstige Dummheiten. Warte in meinem Körbchen und wenn dann die Tür aufgeht, dann gehe ich zu ihr mit wedelndem Schwanz und dann gibt es erst mal ausführliche Streicheleinheiten und dann einen ganz großen Spaziergang. Sonst lege ich mich immer wieder brav in mein Körbchen und genieße einfach alles. Lasse mich noch etwas streicheln und werde euch weiterhin berichten was ich so alles mache also bis dem nächst und eine Bitte von mir altem Hund, denkt auch an meine Kollegen im Tierheim, die sollen auch noch so ein schönes Leben bekommen wie ich.

Pony's Frauchen: Tja, ihr könnt ja lesen, was Pony so von seinem neuen Leben zu berichten hat. Ich kann nur wieder sagen, ich bin so froh, dass ich ihn genommen habe. Es ist wunderschön zu sehen wie dankbar mein "Großer" ist und außerdem erinnere ich mich nun sehr häufig auch an die Anfangszeit von meinem ersten Hund zurück. Auch ihm musste ich ja vieles erst einmal beibringen, er musste ja auch erst lernen, bis er so war, wie er zum Schluss war. Er hat inzwischen gelernt, dass wir Besuch in der Wohnung empfangen und wir haben auch schon meine Eltern besucht, natürlich ist er da am Anfang noch gestresst aber nach 2 Stunden war er dann ziemlich relaxt. Ich gebe ihm einfach nur Zeit und überlege mir immer wie es wäre, wenn ich überhaupt nichts kennen würde und müsste dann alles mitmachen, was er mitmacht. Wenn ich in diesem Alter noch soviel lerne wie er, dann kann ich wirklich stolz auf mich sein. Es hat so gut geklappt, dass nun seine Freundin aus dem Tierheim im Februar auch kommen darf. Ich werde dann berichten, wie es mit 2 alten Hunden aus dem Tierheim weitergeht. Bis dahin wünsche ich euch und euren Hunden alles Gute.




Bitte senden sie uns Berichte über ihre Erfahrungen bei der Adoption von Hunden zu.



Ute Hübner (Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch)
Telefon: 0761 - 47 56 02
Handy: 0173 - 4679026
E-mail: