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Endlich daheim...
hier ist Cayetana, d. h. ich werde in meiner neuen Familie Leyla genannt. Irgendeine Streichelhand ist auch fast immer da und gespielt wird ebenfalls viel, vor allem mit den Kindern in dieser Familie! In dem großen Garten hat meine Familie ganz viel kleine Kaninchen mit denen ich auch nur zu gerne spielen würde, aber leider ist da so ein großes Gehege drum, so dass ich nicht zu ihnen kann. Na ja, was soll´s! Dann hat meine Familie mir so ein paar Wörter beigebracht wie „Sitz“, „Bleib“ und „Komm“, na ja, da mache ich ja noch mit, aber was die wollen, wenn sie \"Platz\" sagen, habe ich noch nicht so begriffen. Ich lege mich immer auf den Rücken und will gekrault werden, aber das scheint nicht das zu sein, was die wollen. Ich habe auch eine ganz tolle Freundin gefunden: Maya ist ein Husky und braucht noch mehr Auslauf als ich, so dass wir oft mit Fahrrädern unterwegs sind. Wenn ich dann nicht mehr kann, komme ich in eine Tasche auf dem Fahrrad und kann mir alles von dort angucken. Das finde ich auch klasse! Auch schwimmen im See finde ich ganz toll. Morgens geht mein ganzes Rudel nach dem ersten Spaziergang aus dem Haus, da schlafe ich dann und freue mich ganz doll, wenn der erste wiederkommt. Jedenfalls bin ich Ihnen und den anderen vom Tierschutz sehr dankbar, dass Sie sich dafür eingesetzt haben, dass ich in diese Familie darf und die sind wohl auch ganz glücklich, dass sie mich haben; jedenfalls sagen sie immer, dass sie mich nie mehr hergeben möchten. Aber warum sollten sie auch? Also im Moment bin ich rundum glücklich und zufrieden. Anbei schicke ich noch ein paar Fotos von mir. Viele liebe Grüße Leyla ich bin der kleine Guti und bin im September 2009 aus der Tötung als Welpe rausgekommen und zu meinem neuen Frauchen nach Deutschland mit eurer Hilfe gereist. Nach einer langen Reise in einem Transporter mit vielen anderen Hunden,die ihr aus Spanien nach Deutschland gebracht habt, kamen wir in Wiesbaden endlich an. Ich muss euch wirklich mit ganzem Herzen danken, dass ihr soviel für die Hunde in Spanien tut, wärt ihr und die Tierfreunde in Spanien nicht gewesen, wäre ich jetzt schon garantiert im Himmel. Macht weiter so und alle Leute, die das hier vielleicht lesen bitte ich so sehr, einen meiner vielen Freunde, die noch in Spanien sind, ein neues Zuhause zu geben. Ich würde mich darüber sehr freuen, wenns allen dann so gut geht wie mir, ist die Welt wieder in Ordnung. Ich umarme alle guten Menschen und alle Hunde auf der Welt EUER GUTI PS: der grosse Hund ,der neben mir auf dem Bild ist, ist Goldy,meine beste Freundin.
Mein Frauchen sagt, am 08.August bin ich auf den Tag genau vor 3 Monaten in Esslingen bei ihr und in meinem neuen Leben angekommen. Die ersten Tage war ich noch sehr müde von der Reise und auch noch scheu. Nach und nach habe ich mir jedoch mein neues Zuhause und die Herzen meiner Familie erobert. Inzwischen haben wir, Frauchen und ich, auch noch ein junges Hundemädchen von jetzt inzwischen 5 Monaten adoptiert. Ich bin anfangs immer nur mit ihr gemeinsam spazieren gegangen und habe mit der Kleinen gespielt. Irgendwann ist sie dann plötzlich mit uns heimgegangen; sie war den anderen wohl zu anstrengend. So bin ich also Adoptivmami für ein völlig verrücktes Hundemädchen geworden und muss sagen, ich finde es gar nicht so schlecht. Unser Frauchen sagt bloss immer, dass es ein Glück ist, dass ich nicht genauso „durchgeknallt“ bin wie Honey. Wir geben uns aber beide viel Mühe, sie zu erziehen. Ansonsten haben Frauchen und Jens zum großen Glück jeder 2 Hände, mit denen sie uns streicheln und richtig durchknuddeln können, und das nutzen wir auch ausgiebig. Morgens wenn der Wecker klingelt darf ich immer noch ein paar Minuten zu Frauchen auf den Bettrand klettern und „Guten Morgen“ sagen. Dann verteilt Frauchen die ersten Streicheleinheiten des Tages und ich dafür Küsschen. Abends gibt`s vor dem Schlafengehen immer noch ein Stückchen Käse für Honey und mich. Das ist richtig lecker. Wir machen täglich ausgiebige Spaziergänge, bei denen wir zuerst rumtoben dürfen, aber danach müssen wir auch arbeiten mit der 10m Schleppleine wie Sitz, Platz, Bleib und Hier und Bei Fuß. Wenn Autos oder Radfahrer kommen, müssen wir an den Rand sitzen und andere Hunde dürfen nicht verbellt werden. Das macht dann weniger Spass. Wenn wir alles gut machen, gibt`s eine Streicheleinheit und ein Leckerli, und das ist auch nicht zu verachten. Mein größtes Hobby ist nach wie vor beim Spaziergehen nach Mäusen zu buddeln. Ich habe auch schon welche gefangen, das findet Frauchen dann meistens nicht so toll und ich muss sie \"aus\" geben. In die Hundeschule gehe ich mit Honey zusammen auch. Ist eigentlich gar nicht so schlecht. Meine dichte Unterwolle hat Frauchen rausgebrüstet, damit mir nicht so warm ist. Ihr würdet mich nicht wiedererkennen, so eine schlanke Maus bin ich dadurch geworden. Liebe Alexandra, lieber Jürgen, ich danke euch allen von ganzem Herzen, dass ihr euch für mich eingesetzt habt. Ich bin hier sehr glücklich und wünsche allen anderen, die ihr noch betreut, genau so viel Glück wie ich hatte.
mit Corina, Jens und Honey
Ich bin’s, Edo !! Ihr kennt mich unter dem Namen Eduardo und mir geht es richtig gut!! Angefangen hat ja alles mit dem Transport aus Spanien nach Deutschland, Freiburg, wo mich mein neues Frauchen in Empfang nehmen durfte.... damals war ich vier Monate alt und noch gar nicht sooo groß, aber größer als Frauchen wohl dachte, denn als sie mir ihr mitgebrachtes Geschirr umlegen wollte und mich an die Leine nahm, zog und zerrte ich kräftig daran – es war ja alles so aufregend und angsteinflößend – schwupps, war die Leine auch schon aus dem Karabinerhaken gerissen.... Frauchen war auch aufgeregt und packte mich dann in den Kofferraum des Autos in eine faltbare Box. Alles stiegen ein und das Auto fuhr los. Ich dachte nur „was soll das denn? Das geht ja gar nicht, jetzt war ich endlich nach der langen Fahrt aus Spanien aus der Box raus und jetzt soll ich schon wieder in eine Box??“ Ich hatte furchtbare Angst und wollte nur raus aus diesem Ding.... da biss ich mich kurzerhand durch das Netz vorne raus und saß im Kofferraum... ich wollte unbedingt nach vorne auf die Rückbank, wo die zwei Kinder von Frauchen saßen..... Nach großer Aufregung saß ich dann schließlich zwischen den Kindern auf der Rückbank und bekam auch gleich mein erstes Leckerchen, einen kleinen Kauknochen zur Beruhigung.. bis wir endlich in meinem neuen Zuhause angekommen waren – am Bodensee... es ist herrlich hier!! In meinem Zuhause angekommen, hab ich gleich alles erkundet.... am schönsten war der große, dicke, flauschige Wohnzimmer-Teppich, den ich gleich in Beschlag nahm und bis heute mein allerliebstes Plätzchen ist.... Frauchen sagt, den Teppich hab ich innerhalb von wenigen Tagen / Wochen geschafft, soll wohl heißen, ich hab ihn kaputt-gekaut.... es macht aber auch so einen Spaß, Franse für Franse herauszuziehen..... upps... Ich habe hier im Haus natürlich auch meine eigenen Plätzchen.... Körbchen, Kissen, Decken, alles, was das Herz begehrt und im Garten darf ich in der Sonne liegen und dösen und spielen... ein Kaninchen gibt es im Garten auch, Krümel, das ist meine Freundin, wir beschnuppern und begrüßen uns jeden Tag. Gelernt habe ich hier gaaaanz viel. Gleich in den ersten Tagen wurde ich trotz meiner Blasenentzündung, die ich leider aus Spanien mitgebracht habe und die fast drei Monate brauchte, um auszuheilen, stubenrein. Ich konnte auch schnell „Sitz“ und „Platz“ und „Bleib“ und „Fuß laufen“ funktioniert mittels Leckerchen auch gut.... Bis vor kurzem durfte ich immer an einer 10-Meter-langen Leine laufen... sie nennen das Schleppleine.... da hatte ich ja eigentlich auch genug Auslauf. Aber neuerdings darf ich OHNE Leine laufen !!! Das macht Spaß, da kann ich schnüffeln, graben, rennen nach Herzenslust... und meine Menschen freuen sich immer wie die Weltmeister, wenn ich schnell angelaufen komme, wenn sie nach mir rufen oder pfeifen.... Ja, klar, ich bin ja ein schlaues Kerlchen und ich weiß ja, dass dann auf mich ein feines Leckerchen wartet.... In der Welpenschule war ich auch schon und jetzt darf ich mit Frauchen ein Mal in der Woche zum Erziehungskurs. Das ist anstrengend und nicht so lustig, wie das Toben mit den anderen kleinen Hunden. Aber schließlich bin ich ja jetzt schon ein „Halbstarker“, inzwischen acht Monate alt - wie Frauchen immer sagt – da muss man auch was lernen.... .überhaupt, manchmal hab ich Flausen im Kopf und renne den Störchen, die hier leben oder den Krähen hinterher..... Aber ich weiss ja, wohin ich jetzt gehöre und wäre ganz schön dumm, wenn ich von meinen Menschen und meinem schönen Zuhause wieder weglaufen würde, oder??? Also liebe Marion und Monika in Spanien.... Mir geht es gut und hier will ich bleiben für immer!!! Danke für Eure Mühe.... manchmal denke ich noch an meine Schwestern Pili und Vilma und meinen Bruder Max... da wird mir ganz weh ums Herz und ich hoffe, dass auch sie einen so wunderbaren Platz gefunden haben wie ich.... Liebe Grüße Edo P.S. Anbei noch ein paar Fotos, damit Ihr sehen könnt, wie ich mich entwickelt habe...
Nun aber zu mir: Da ist noch eine Kleinigkeit - bin ich wirklich ein \\\"Perro de Agua Español Mestizio\\\" ? - wohl eher ein Mestizio. So, genug von mir erzählt, ich muss wieder meine Kumpels mit meinem Quietschi nerven.
Bis bald, Eure Bettelschnauze Roody wollte mich gerne nochmals bei Ihnen melden und ein wenig über Flypy berichten, der jetzt Lucky heißt. Mein kleiner Sohn hat ihn so genannt, da er der Meinung ist, dass der kleine Kerl ein ganz besonders glücklicher und fröhlicher Hundemann ist. Die Übergabe in Baden-Baden klappte prima und auch unsere Hündin zeigte sich von Anfang an interessiert an dem hübschen Rüden. Lucky saß und lag die Fahrt nach München ganz brav neben mir in einem kuscheligen Körbchen. Zuhause angekommen inspizierte er erst einmal alles und sauste durch Wohnung und Garten und der ganze Hund war ununterbrochen am wedeln. Meinen Mann fand er auch prima und nachdem er alles markiert und seine Mahlzeit hinter sich hatte, nahm er auch sogleich eines der Sofas in Besitz. Die erste Nacht schlief er friedlich in einem der vielen in der ganzen Wohnung verteilten Hundekissen – schnarchend, auf dem Rücken liegend und ganz im Glück. Am Sonntag nahmen wir den kleinen Knopf gleich mit in den Reitstall und auch dort verlief alles sehr unkompliziert. Die Pferde erschreckten ihn nicht und im vorhandenen Hunderudel wurde er sofort akzeptiert und zum spielen animiert. Konnte ihn dort auch problemlos ohne Leine laufen lassen, da der Reiterhof weit ab von Schuss liegt. Auch unsere Reiterfreunde wickelte er spielend um den Finger und alle fanden ihn einfach nur süß und lustig. Er ist ein echter Zirkushund und kann auf zwei Füßen stehen, laufen und sich im Kreis drehen. Mittlerweile hört er auch schon auf seinen Namen und hat einige interessante Ausflüge unternommen. Habe ein paar Bilder von unseren ersten Ausflügen mit Lucky an das E-Mail angehängt. Auch dem Tierarzt haben wir bereits einen Besuch abgestattet, da Lucky sich sehr viel kratzte und am Bauch ein paar entzündete Stellen hatte. Flohkot konnten wir zwar keinen entdecken, aber so wie es aussieht, hat er Milben und so bekam er dann ein Mittel, um ihn von den lästigen Mitbewohnern zu befreien. Für seine Haut gibt es zusätzlich auch ein paar Tropfen Nachtkerzenöl übers Futter. Auch die Augen tränen ein wenig, aber nichts Schlimmes. Die Tierärztin hat ihn übrigens auf zwei bis zweieinhalb Jahre geschätzt. Gerade liegt der müde kleine Lucky zu meinen Füßen und eigentlich ist er mein ständiger Schatten oder der meines Sohnes Max (dreieinhalb), den er ganz besonders liebt. Es ist so nett, den beiden beim Spielen zuzuschauen. Und auch mit unserer Hündin Paula versteht sich Lucky bestens. Die beiden spielen ganz viel und Paula ruft ihn auch immer mal wieder zur Ordnung, wenn er gar zu viel bettelt. Die Bettlerei am Tisch ist etwas nervig (wird aber schon besser) und er klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Am Sonntag hat er ein Stück Bio-Rinderfilet verschleppt, was eigentlich für den Grill gedacht war. Es stand abgedeckt auf einer hohen Küchenablage, aber Lucky kann hüpfen wie ein Flummy und so haben wir dann halt Würstchen für uns gegrillt… Sie sehen also, unsere ganze Familie ist sehr glücklich über unseren Familienzuwachs und das Kerlchen passt auch einfach wunderbar zu uns. Ich bin sicher, wir werden viel Spaß miteinander haben. Möchte mich auch ganz besonders noch einmal für die unkomplizierte Abwicklung der Adoption und die nette Betreuung bedanken. Ich wünsche Ihnen und natürlich in erster Linie den Hunden in Spanien (und auch sonst überall, wo sie auf ein eigenes Heim warten) sehr, dass Sie viele schöne Plätze für die treuen Seelen finden und werde auch fleißig Werbung für Sie machen. Man ändert nicht die Welt, wenn man einen Hund aus Spanien adoptiert – aber für diesen Hund ändert sich die Welt. Viele liebe Grüße aus München, Marion Creyaufmuellerflyp jetzt möchte ich - Tim - einmal mitteilen, wie es meinem Kumpel Conan - na ja der gutmütige Tollpatsch heisst jetzt Aiko - und mir so in der Zwischenzeit ergangen ist. Also bei Ankunft in Gustavsburg war ich ja ziemlich aufgeregt und als ich dann mit diesem Riesen von Husky zusammen zu meinen neuen Gastgebern ins Auto verfrachtet wurde , habe ich mich erst einmal auf den Knien von Mathilde ganz klein gemacht . Der Große hat gleich Tuchfühlung mit Reinhard aufgenommen, den Beifahrersitz in Beschlag genommen und mit ihm rumgekuschelt, als hätten sie schon zusammen im Sandkasten gespielt. Na dann, die Chemie stimmte schon mal, wobei der Große das mit der Chemie und dem Wohlgefühl wortwörtlich nahm, hatte er uns doch auf der gesamten Heimfahrt sein Wohlgefühl durch \"Dampf ablassen\" zur Kenntnis gebracht. Man, das hättet ihr sehen sollen: Wow, unseren neuen Gastgebern sind die Gesichtszüge in mir bis dahin noch nicht gekannte Formen entglitten..........; trotz Regen die ganze Strecke mit offenen Schiebedach gefahren, pfffffff. Als wir in unserem neuen zu Hause angekommen waren, sind wir erst einmal durch alle Zimmer - die Hütte musste ja erst einmal inspiziert werden - , dann der herrliche Garten mit Rasen, Kies und Hecken und einem Baum zum Beinchen heben , das passte! Die weiteren Mitbewohner - zwei große Mädels von 17 und 19 begrüßten uns mit : \"Oh wie süß und dem üblichen Geschmuse und Gedrücke aufs allerherzlichste\". Schönen Dackel und Sonntagsblick aufgesetzt , schon flogen uns die ersten Hundeleckerlis zu. Aha, so einfach geht das, die \"Herrschaften\" herzum zu bekommen. Dann habe ich mich mal auf die Socken gemacht um ein paar Schuhe und Socken anzuknabbern; ihr wisst ja , uns Welpen juckt das Zahnfleisch und ein paar Birkenstock und adidas eignen sich einfach ganz toll zum abreagieren. Die Auflage der Gartenliege und unseren neuen Hundekorb habe ich auch schon mal die Zähne gezeigt; na ab damit in den Sperrmüll. Jeden Tag machen wir mehrere ausgedehnte Spaziergänge - der große Wald hier um die Ecke ist echt klasse - , tausend verschiedene Düfte ; der Große hält an beinahe jeden zweiten Baum und ich an jedem Strauch an. Wir treffen viele Artgenossen auf unseren Spaziergängen und wenn dem Aiko mal einer blöd kommt, dann wird ordentlich abgeklefft , natürlich bin ich dann immer mit im Boot. Also, alles in allem ein wirklich prima Hundeleben hier. Wir sind mit unserem neuen zu Hause sehr glücklich und zufrieden und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind unsere Gastgeber dies auch. Der Aiko und ich sind einfach unzertrennliche Kumpel geworden oder wie die Bayern sagen: \"Passt scho\". Hallo Fr. Wissel, ich möchte heute endlich mal erzählen wie es mir in der letzten Zeit ergangen ist. Ich bleib auch schon alleine, bin von Anfang an Stubenrein und hab auch noch nix kaputt gemacht. Meine Family findet das ganz toll und kann’s manchmal nicht ganz fassen, wie schnell ich lerne...es macht mir ganz einfach alles sehr viel Spaß. Jeder der mich sieht ist begeistert wie hübsch ich doch bin. Nur bei fremden Leuten und kleinen Kindern habe ich noch etwas Angst und gehe denen lieber aus dem Weg, da ich nicht weiß was mich erwartet...aber wir arbeiten daran und die sagen alle, das wird schon, ich bräuchte einfach mehr Zeit. Ich lebe übrigens noch mit zwei Katzen, einigen Hühnern, Meerschweinchen in einem Haus mit Garten und Scheune auf dem Land. Das mit den Katzen hat auch super geklappt, die streichen mir immer um die Beine. Nur wenn ich mit ihnen spielen will und ich sie durch den Garten und Scheune jage, das finden sie nicht so toll. Aber welcher Hund kann da schon widerstehen. Also meine Familie meint ich wäre ein Traumhund (was auch immer das ist) und sind mich immer am knutschen und kraulen. Ich fühl mich wohl und danke Euch, dass ihr mich gerettet habt und mir mein neues Leben ermöglicht habt. Viele Grüße natürlich auch an Fali und Alberto. GRACIAS Saludos und bis dann P.S. Ein paar Bilder hab ich auch mitgeschickt
im November haben wir von Maria die Galgohündin „Fabi“ übernommen, die zuvor von Tina aus der Tötung von Linares geholt wurde, und danach noch einige Zeit in Luxemburg verbrachte. Dafür möchten wir uns recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Fabi heißt nun Adi – nicht weil der Name nicht schön ist, sondern weil unser Sohn Fabian heißt und es schnell zu Verwechslungen kommen kann. Entweder kommen Beide oder Keiner. Adi fühlt sich bei uns sehr wohl; sie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Sie mag ihre Streicheleinheiten und wir haben ihr im ganzen Haus Kuschelplätze eingerichtet. Anfangs war es hier noch recht kalt und sie ging nur mit Mantel nach Draußen. Sie geht leidenschaftlich gerne spazieren und hat schon viele vierbeinigen Freunde gefunden, die sie gerne besuchen und mit ihr spielen. Ihr liebstes Spielzeug sind alte Arbeitshandschuhe. Damit sie einen dauernden Spielkameraden hat - der sie auch ein bisschen aus der Reserve lockt – haben wir uns entschlossen, noch einer Galgohündin ein schönes Leben zu ermöglichen. Vor zwei Wochen war es dann soweit, Queen ist bei uns eingezogen. Ein armes Geschöpf, mit Bisswunden übersät, Schwanz gebrochen und einige Kilo zu wenig auf den Rippen. Anscheinend hat sie in Spanien auf der Straße gelebt und musste für sich selbst sorgen. Queen ist extrem futterneidisch, sogar das Wasser wird sofort ausgetrunken – man weiß ja nicht wenn man wieder was bekommt. Wir füttern nun getrennt. Queen ist nach wenigen Tagen schon ruhiger geworden. Mittlerweile ist sie auch stubenrein. Das Zusammenleben wird von Tag zu Tag besser, die Wunden verheilen und das mit der Erziehung (Queen klaut wie ein Rabe) kriegen wir auch noch hin. Wir üben weiter und halten uns an die Tipps von Maria und Bettina Weinacht. Vielen Dank dafür. Bis bald Hallo liebe Ute und liebes TSV-Europa-Team (plus natürlich alle Tierschützer vor Ort)! Ich bin es, die Lira. Meine Frauchen haben mich aber an unserem ersten Abend probeweise Gina gerufen. Ich hatte ja das Glück, dass ich schon hier in Deutschland in Pflegefamilien gelebt habe, da war der Reisestress schon nicht Ich liebe andere Hunde und freue mich immer schon wahnsinnig auf meine Gruppenhundestunde. Extra für Hunde mit so kurzen Beinchen wie ich sie habe. Von meinen Frauchen soll ich auch viele liebe Grüsse an alle bestellen und sagen, dass sie mich nie mehr hergeben und niemals gedacht hätten, was ich von Anfang an für ein toller, lieber, intelligenter,... Hund bin/war. Es grüsst Euch lieb Eure Gina heute möchten wir uns nochmals herzlich bedanken, das mit Ihrer Hilfe unsere kleine Emmy (vorher Xonchil) bei uns einziehen durfte. Drei Wochen ist sie nun hier und sie fühlt sich wohl , als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Auch unsere zwei alten Beardedcollie-Mädchen, sowie unsere zwei Kater haben sie voll akzeptiert. Obwohl sie sehr selbstbewußt ist und öfter mal die \" große Lippe \" riskiert, ist sie absolut lieb und verschmust !! Sie wirbelt durch unseren Garten , liebt die Spaziergänge und freut sich Ihres Lebens und wir lieben sie. Ein Leben ohne sie könnten wir uns nicht mehr vorstellen. Da sie ja erst für eine andere Familie vorreserviert war, ist es jetzt doppelt schön, Ich habe ein paar Bilder aus ihrem neuen Zuhause beigefügt , unter anderem vor dem Besuch beim Hundefriseur und nachher, da sie sehr verfilzt war. Aber sie sieht jetzt sehr niedlich aus, noch frecher , mit ihren großen Kulleraugen! Wir hoffen ,das sie weiterhin viel Erfolg haben im TSV Europa, denn was sie als Tierschützer alle leisten, Hut ab kann man da nur sagen. Bis bald mal wieder , alles Liebe , tausend Dank ganz liebe Grüße aus dem Saarland , Monika u. Norbert Altmeyer
Es gefällt mir sehr gut hier und auch meine neue Freundin Chili (Fotos) ist von meiner Anwesenheit sehr begeistert. Heute bin ich das erste Mal ohne Leine spazieren gegangen und wir konnten uns so richtig austoben auf dem Feld. Morgen darf ich das zweite Mal in die Hundeschule , mal sehen was ich neues lernen kann. Hoffentlich wird das Wetter endlich gut, damit ich mich besser akklimatisieren, und meinen Mantel zu Hause lassen kann. Nun ziehe ich mich in mein warmes Bett zurück und sende ein paar Fotos vorab.
ich wollte mich mal bei euch melden und mich bedanken, dass ihr euch um mich gekümmert habt! Nachdem ich am 6. Juni im Westerwald zu meiner neuen Familie gekommen bin, habe ich sofort einen neuen Namen bekommen: Ich heiße jetzt \"Joe Cool\", weil ich so cool bin (auf einem Foto kann man sehen, dass ich auch so aussehen kann!). Nach einer Woche sind wir dann alle schon wieder losgefahren - in Urlaub auf eine Berghütte in Kärnten. Da war´s toll; wir sind viel gewandert und als es heiß war, zum Schwimmen gegangen. Kurz nachdem es heiß gewesen ist, hat es dann zur Abwechslung geschneit; ich habe also ganz schön viel erlebt in der ersten Zeit nach meinem Umzug! Im Urlaub musste ich beim Wandern noch meistens an der Leine laufen, weil ich ständig irgendwelche Murmeltierspuren in der Nase hatte und noch nicht sooo gut gehört habe (ich konnte ja zuerst auch nur Spanisch!). Aber seit wir wieder zuhause sind, darf ich wie meine beiden Hundekumpels fast überall frei laufen. Meine Leute sagen, dass ich ein ganz lieber und toller Hund bin und inzwischen schon super-gut höre und man mich überall mit hinnehmen kann. Ich werde auch ganz viel geknuddelt, und die beiden Hunde, die hier schon von klein auf gewohnt haben (Schäferhundmädchen Daisy, 12 und der kleine Terrier Willi, 16) mögen mich auch. Hier gibt es einen ganz großen Garten und auch ganz viel Wandergegend und Seen usw., und wir unternehmen einiges - also langer Rede kurzer Sinn: Hier bleibe ich! Beigefügt schicke ich euch ein paar Fotos von meinem Urlaub, damit ihr sehen könnt, wie es war. Ganz liebe Grüße an alle, die mich betreut haben von Joe Cool und seiner Familie nun bin ich seit fast 5 Monaten bei meiner neuen Familie und fühle mich sehr wohl. Die anfängliche Zeit waren mir viele Dinge wie Bäume, Bachläufe oder Autos fremd, doch mittlerweile bin ich darin ein alter Hase Ich habe schon sehr viele Hundekumpels kennen gelernt, die ich beim Gassi gehen oft treffe. Die erste Woche in meinem neuen Zuhause habe ich nichts gefuttert und wollte auch nicht im Garten meine Geschäfte erledigen. In der Zwischenzeit muss alles essbare vor mir gesichert werden, und der Garten gehört zu meinem Zuhause wie meine Kuschelecken. Ich bin sehr anhänglich und verschmust, das mag mein Mitbewohner, Kater Milo, gar nicht so gerne. Ich versuche immer jedes Tier, dem ich begegne, zum Spielen aufzufordern und kann es überhaupt nicht verstehen, warum Kühe und Pferde so träge sind, und warum Katzen immer vor mir verschwinden. Kinder haben bei mir Narrenfreiheit, Erwachsenen gegenüber bin ich extrem skeptisch. Aber auch das hat sich in den vergangenen Monaten erheblich gebessert. Meine Familie und viele andere Menschen sind von mir absolut begeistert. Solch einen witzig-hübschen Hund gibt es ja schließlich auch nur ein mal in meiner Gegend. Wir bedanken uns aufs ♥-lichste bei dir und würden uns riesig freuen, wenn du mal auf ein Gassi gehen bei uns vorbeischaust. Liebe Grüße von LOTTA (ehemals Teri)
tja, nun wird es wohl langsam Zeit, dass ich mich mal melde, ich bin nun schließlich schon 8 Wochen hier in meinem neuen Zuhause und um es gleich zu sagen: mir geht´s ganz super!!! Nachdem ich 9 Monate in Spanien im Tierheim vergeblich auf einen Menschen gewartet hatte, der mich vielleicht adoptiert hätte, kam doch tatsächlich eines Tages ein Angebot von meinem jetzigen Frauchen, die gerne einem kleinen Rüden einen Pflegeplatz anbieten wollte. Sie schaute sich alle Hunde auf der HP an und ich tat ihr so furchtbar leid, weil ich in Spanien ja bisher nur angekettet an einer Tankstelle gelebt hatte…also kurz gesagt, sie entschied sich, tatsächlich mich als Pflegehund zu nehmen!!!! Na, das war schon mal der erste Fehler, denn wer mein Frauchen kennt, der weiß, dass sie sowieso ganz schnell ihr Herz an Hunde verliert, aber ganz besonders dann, wenn man sie ihr in den Arm legt…. Ich hab das natürlich alles mitgekriegt und was soll ich sagen: kaum waren wir ins Auto gestiegen ( mein Frauchen saß mit mir auf der Rückbank ) kuschelte ich mich ganz, ganz dicht an Frauchen, ich zeigte überhaupt keine Angst, es war aber auch zu herrlich, denn Frauchen streichelte mich die ganzen 100 Kilometer bis Weinheim und redete ganz leise und beruhigend mit mir. Und das war genau die Stunde, in der mein Frauchen und ich beide gleichzeitig entschieden haben: das mit der Pflegestelle wird nichts mehr, wir werden auf jeden Fall zusammen bleiben!!!!!!!!! Was waren wir beide glücklich!!!!!! Wichtig war natürlich auch, dass meine künftigen „ Halbgeschwister“ mit mir einverstanden waren ( Felix, ein riiiesiger Schweizer Sennenhund und Mia, eine kleine, spanische Straßenhündin.) Mia war am Anfang ein bisschen eifersüchtig, aber das hat sich nach ein paar Tagen gelegt, als sie merkte, dass ich ihr nichts wegnehme und Felix war von Anfang an ein toller, gutmütiger Kumpel. Alle sagen von mir, dass ich ein wunderschöner Hund bin, mein Fell ist jetzt ganz seidig und glänzt, ich habe einen Riesenappetit, laufe wunderbar jeden Tag meine Runden im Wald und Schlosspark, war von Anfang an stubenrein…kurz: ich bin ein absoluter Traumhund, sagt meine Familie. Ja, so verbringe ich meine Tage, einfach mit Nichtstun, mit Spazieren gehen mit Genießen, ich räkel mich für mein Leben gern auf weichen Teppichen oder liege in einem der vielen weichen Körbchen, die so im Haus herumstehen und auf mich warten( manchmal lieg ich sogar mit Mia zusammen im Korb vom großen Felix, aber er hat überhaupt nichts dagegen.) Frauchen muss immer lachen, denn jedes Mal, wenn jemand von der Familie in meiner Nähe ist, lasse ich mich auf den Rücken plumpsen und wedele mit den Pfoten: das heißt: Bitte ganz dringend Bäuchlein streicheln!!!!!( ich schließe dann sogar beim Streicheln oft die Augen, mein kleiner Körper entspannt sich total und dann schlafe ich tatsächlich ein und fange an zu schnarchen… und das Schöne dabei ist, meine Familie liebt es auch genauso so sehr, mich zu streicheln, wie ich gestreichelt werde ) Die Zeit, als ich an der Kette hing, hab ich schon völlig vergessen, ich hoffe nur ganz doll, dass mein Kumpel Carlo, der leider immer noch im spanischen Tierheim ist, auch bald solches Glück hat wie ich, ich drücke ihm ganz fest die Pfoten, er ist doch auch so ein toller, lieber Hund und braucht eine Familie!!! So, und damit ihr auch ein bisschen seht, wie´s mir geht, schicke ich euch ein paar Bilder mit. Ganz viele liebe Grüße und Danke an alle, die mitgeholfen haben, dass ich endlich meine Familie gefunden habe, die mich soooo lieb hat und mich NIE WIEDER hergibt!!! Euer Mario
Ab Samstag beginnt für San dann der Ernst des Hundelebens, die Hundeschule beginnt. Wir sind uns aber sicher, dass er das auch wieder super hinbekommt und ihm das großen Spaß macht. Wir möchten ihn auf jeden Fall nicht mehr missen und sind sehr froh und dankbar diesem tollem Hund ein neues zu Hause geben zu dürfen und ich glaube auch San will hier gar nicht mehr weg. Er fühlt sich hier richtig wohl und genießt die Kuschelstunden. Andere Hunde die ihn mit unseren Freunden bei uns besuchen findet er ganz toll, draußen wird getobt wie verrückt und im Haus sind sie auch gern gesehen, solange sie nicht in sein Körbchen wollen oder zu seinem Kater, dann muß er etwas brummeln, tut aber nichts. Dies ist ja aber sein gutes Recht, da das sein zu Hause ist. Spielen mit Spielzeug will er leider noch nicht wirklich, das kennt er anscheinend nicht, außer kleinen Bällen läuft er manchmal nach, dies kommt aber sicherlich auch noch. heute gibt es erst einmal einen Bericht samt Fotos von Nuno. Als wir am 08.08.2009 mit unserem Nuno nach Hause kamen, schnüffelte er einmal kurz durch alle Räume, inspizierte sein neues Körbchen samt Spielzeug und haute sich dann erstmal den Bauch voll. Dann wollte er nur noch schlafen nach der ganzen Aufregung. Auch die ersten drei Wochen hat Nuno nicht einmal gebellt, wir dachten schon dass er keine Stimmbänder hätte. Mittlerweile hat sich das geändert. Nuno hat sich wunderbar eingelebt, selbst wenn ich am Vormitta arbeiten bin, verhält er sich völlig ruhig im Haus. Er hat von Anfang an nichts kaputt gemacht oder irgendwo ins Haus gemacht. Nuno liebt es draußen herum zu tollen am liebsten im Wald oder auf freien Feldern wo er alles umbuddeln kann, auch liebt er es durch die Maisfelder zu laufen. Wir konnten Nuno bereits nach zwei Wochen schon ohne Leine laufen lassen weil er sehr schnell gelernt hat zu hören auch ohne Hundeschule. Zudem hat er schon viele Hundekumpels gefunden. Die Zeit die er dann im Haus ist nutzt er dazu mit uns zu toben oder fordert seine Kuscheleinheiten ein. Wir sind froh das Nuno bei uns ist, wir haben schon viel gelacht mit ihm, und möchten ihn nicht mehr missen. Viele Grüße Anfang Dezember kam Duna zu uns, und ich kann nur sagen einen besseren Fang hätten wir gar nicht machen können. Die Beschreibung von Dunas Charakter war zutreffend „schmusige Zuckermaus“ . Sie hat sich unterdessen bei uns eingelebt wird jeden Tag fröhlicher und vor allem selbstbewusster. Hat gelernt mit dem hier geltenden Tagesablauf zurecht zukommen und meistert ihn nach so kurzer Zeit, als hätte sie nie woanders gelebt. Duna durfte vom ersten Tag an ohne Leine laufen, sie folgt einen überall hin, lässt sich durch nichts ablenken, Jagdtrieb ist ihr fremd, aber die Nase muss immer unten sein (etwas vom Jagdhund muss ja da sein)Habe schon mehrmals versucht mich vor ihr zu verstecken -weil ich dachte sie ist unaufmerksam- keine Chance, dann kommt der typische Blick ;man ist der Mensch doch blöd, so kann sie wirklich gucken ich glaub sie grinst sogar. Für Bälle oder anderes Spielzeug kann man Duna momentan noch nicht begeistern, was unsere zwei Katzen wiederum toll finden und es einfach für sich beanspruchen, aber Fangi auf der Wiese ist toll. Apropo Katzen : Duna liebt sie so wie jedes andere Familienmitglied auch, da macht sie keinen grossen Unterschied, was man von denen zwei noch nicht sagen kann, aber die Freundschaft wächst und wächst und die Vorteile wie verjag mal die „böse Nachbarkatze“ oder sag Frauchen ich steh am Fenster und will rein werden mit Wohlwollen entgegen genommen. Duna hat bewiesen das sie als Suchhund in allen Bereichen tauglich ist, des nachts vermisste Katzen – Duna stöbert sie auf, Socken die herum fahren – Duna findet sie, abgestelltes Essen – Duna entdeckts und einiges mehr was die allgemeine Belustigung so fördert. Das Erlernen des Hunde 1x1 wie Sitz, Platz usw. ist nicht so interessant aber ausbaufähig, wenn man sie im richtigen Moment erwischt kann es ihr sogar Spass machen. Jedoch „Hier“ klappt so gut wie immer, des ist ja auch das wichtigste und Steh oder Stop ist auch schon fast verinnerlicht. Duna hat halt so ihre Prioritäten. Kurz und Gut für uns ist sie perfekt, unsere Herzen wurden im Sturm erobert einfach gesagt: wir sind wieder glückliche Hundebesitzer. Wer sich für ein Tier aus dem Tierheim interessiert, kann ich den TSV-Europa nur empfehlen. Alle Angaben waren zutreffend und Frau Ute Hübners Hinweis bei der Vorkontrolle, „des ist die richtige Rasse für mich“, hat die damals noch letzten Zweifel ausgeräumt, vielen Dank. Macht weiter so! Viele Grüße Fam. Burkart erkennst du mich noch?? Ich bins, die kleine Julia! Wo soll ich nur anfangen??? Aber dann hat Sie mich entdeckt, ganz oben in einer Ecke saß ich, ich war ganz verschlafen und hab die ganze Aufregung gar nicht verstanden....warum machen die denn so ein Lärm? Als dann einer von den Männern, die uns den ganzen Weg nach Deutschland gefahren haben, mich aus meiner Box geholt hat und meiner Mami in den Arm gelegt hat, wusste ich immer noch nicht so recht was eigentlich los ist. Ich hab dann erst mal ein bisschen getrunken, aber die Leckerli wollte ich nicht. Ich bin doch müde und hab kein Hunger! Als wir uns dann auf den Heimweg gemacht haben hab ich im Auto auch gleich weiter geschlafen...war doch noch sooo früh am Morgen. Ja und dann war es soweit!Ich bin erst mal durch mein neues zuhause geflitzt und hab alle begrüsst, und dann hatte ich erst mal Hunger. Ich hab auch ganz schön rein gehauen, ich esse aber auch für mein Leben gern! Nur viel zu schnell, ich bekomm dann immer Schluckauf, und meine Mami sagt immer, ich brauch keine Angst haben, es nimmt mir keiner was weg. Aber sicher ist sicher! Ich hab jetzt eine neue Freundin, die Tochter von meiner Mami, die ist so toll! Ich freue mich immer ganz arg wenn Sie von der Schule kommt, und am liebsten verstecke ich ihre Socken...nur wenn ich mit ihren Barbies spielen will findet Sie das gar nicht lustig, dabei kann man denen so gut an den Haaren rumkauen. Aber egal, dafür hab ich nämlich ganz viel Spielzeug von der Loki, das ist meine neue Hunde-Freundin und ein bisschen auch meine grosse Schwester ( meine Mami sagt immer von der soll ich mir mal ne Scheibe abschneiden, wenn ich mal wieder beim Spazieren gehen keine Lust hab zu hören ) ...mit der spiel ich immer ganz viel, aber manchmal hat Sie keine Lust. Ich kann sogar schon Sitz auf Kommando, und wenn ich mich ganz fest anstrenge, bin ich auch mal so schlau wie die Loki, die kann nämlich ganz viele tolle Sachen. Aber das ist noch alles so langweilig, hier gibt es nämlich so viel zu entdecken was ich gar nicht kenne, da hab ich doch gar keine Zeit für Sitz und Fuss und Komm :) Stell dir mal vor, gestern zum Beispiel sind so komische, weisse, weiche Flocken vom Himmel gefallen! Und die sind so kalt, das Zeug liegt jetzt überall auf den Wiesen rum, da will ich gar nicht drauf stehen. Meine Mami nennt das \\\"Schnee\\\", und Sie sagt im nächsten Winter, wenn ich dann auch mein Winterfell bekomme, find ich das bestimmt toll. Loki wälzt sich auch immer in dem kalten Schnee...brrrrr. Aber dafür ist es zuhause ganz warm und kuschelig, ich hab mein eigenes Kissen, und da kuschel ich mich immer rein und ruh mich aus, und überleg, was ich als nächstes anstellen könnte. Hier wohnt nämlich noch eine Katze, die ärger ich auch so gern, wenn Sie mir nicht grad die Krallen zeigt. So Ute, muss jetz mal schauen was meine Familie macht, lass die nämlich nicht lange aus den Augen, ich hab nämlich alle ganz furchtbar lieb, vielleicht kuscheln Sie gleich mit mir! Danke für alles, wir freuen uns schon auf deinen nächsten Besuch. Julie Lala hat sich super eingelebt. Sie platzt vor Lebenslust. Am Anfang haben wir gedacht, Lala wäre vielleicht vertauscht worden, denn sie hatte überhaupt keine Angst vor uns, das war unheimlich. Wir waren ja auf einen kleinen Angsthasen eingestellt. Ein fremdes, kaltes Land, zwei wildfremde Menschen, die eine andere Sprache sprechen und ein kleiner fremder Hund, als Mitbewohner. Keine Anzeichen von Angst!! Unsere Sunny hat hundertmal mehr Angst, wenn Lala in ihrem Überschwang mal wieder über Sunnys Körbchen springt, oder sie ihr mal wieder durch Gesicht leckt und mit Bellen zum Spielen auffordert, knurrt Sunny manchmal ganz leise, es wird ihr dann zuviel. Aber die beiden nähern sich immer mehr an, Sunny kennt jetzt ihr Herumwirbeln und macht sich kaum noch was daraus. Heute kam meine Freundin zu Besuch. Zum ersten Mal zeigte Lala - Unbehagen. Die Lala hat denke ich geglaubt, sie wird abgeholt, oder sowas. Ich denke wir haben einen Traumhund dazu bekommen, den wir nicht mehr hergeben. Lieben Dank nochmal für alles es grüßt Berna Komberg wie versprochen möchten wir dir über die ersten Stunden berichten die wir bis jetzt mit unserem so lieben, super tollen, kleinen, gehorsamen und gelehrigen Spatzel erleben durften! Der Transporter kommt an ( 9.35 Uhr ) es war ein wenig chaotisch der Transporter war voll bis unters Dach und alle Hunde wollten auf einmal raus doch das ging leider nicht. Viele Hände halfen die Boxen nach draußen zu befördern. In einer der Boxen war auch Kin wir wussten gleich daß er es ist, denn er hatte sein kleines zerkautes ;) Namensschild um sein Hals trug aber der kleine Spatz wusste genau das er zu uns gehörte denn er hörte nicht mehr auf zu bellen und machte sich bemerkbar sofort aus seinem Käfig, den er noch mit 3 anderen Welpen teilte herraus zukommen. Der Heimweg war lustig, da er trotz der langen Autofahrt noch Lust hatte mit uns im Auto nach Hause zu fahren. Von müde keine Spur. Er war sehr neugierig und flirtete auf der Rückbank mit anderen Autofahrern die sichtlich ihren Spaß an ihm hatten. Er fühlte sich schon jetzt sehr wohl. Zu Hause angekommen steuerte er zuerst auf seinen Schlafplatz zu und untersuchte ihn. Wir hatten ihm Spielzeug besorgten, das er freudig entgegen nahm und auf einen bestimmten Platzt trug denn so tolle Sachen bekommt man nicht alle Tage. Wir freuten uns und waren sehr stolz so einen tollen Hund zu haben. Seine Schritte waren sehr vorsichtig, er beobachtete uns und ließ uns nicht aus den Augen. Verließen wir nur kurz die Küche bellte Rico herzzerreißend los, das hat er sich aber zum Glück bald abgewöhnt. Er hat Vertrauen gefunden und weiß das wir wieder zu ihm zurück kommen, da unsere Leckerlis auch sooo toll schmecken. Er rührt nur sehr sperrlich sein Trockenfutter an da die Möglichkeit besteht evtl. doch noch diese tollen Leckerbissen zu bekommen. Am Sonntag durfte Ricko nach Spanischen-Rosenduft mit Bübchen baden. Er fand es einfach nur toll. Am meisten interessiert er sich für den Föhn der so schöne warme Luft wie in Spanien erzeugt. Bis bald und ganz Liebe Grüße Marion und Jessica Meine Familie und ich möchten uns gerne auf diesem Weg bei Euch allen bedanken für diesen ungeheuer lieben, gutmütigen, verspielten und gehorsamen Hund Mickey. Mein Mann und meine kleine Tochter Annika wollten schon seit längerer Zeit einen Hund und haben mich quasi überredet, nach einem Hund Ausschau zu halten. Auf Euerer Internetseite sind wir dann auf Mickey gestoßen. Wir haben erst die Berichte gelesen um uns anschließend mit Euch in Verbindung zu setzen. Wir haben es wirklich nicht bereut. Eure Beschreibung über Mickey war total zutreffend, das kann ich jetzt im Nachhinein wirklich beurteilen. Er ist ein so liebevoller und verspielter Hund. Hätte ehrlich nicht gedacht, daß ein Hund aus dem Tierheim so wenig Schwierigkeiten macht. Wir hatten quasi überhaupt keine. Er lernt brutal schnell und geht auch begeistert mit meiner Tochter in die Agility Schule. Das Alter von 5 Jahren ist ihm nicht anzusehen. Ich kann Euere Unterstützung, Hilfe und natürlich das Tierheim (woher so tolle Hunde kommen )nur empfehlen !!!! Wünsche Euch allen eine schöne besinnliche Zeit und weiterhin viel Erfolg. In Liebe und viele Grüsse Familie Valtl
tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir hab hören lassen, aber ich mußte erstmal in meinem neuen Zuhause ankommen und alles ordentlich beschnuppern. Am Anfang war das ganz schön schwer und ich war sehr schüchtern, aber alle waren ganz ganz lieb zu mir und haben sich immer um mich gekümmert. Ich habe auch gleich mein eigenes Bettchen bekommen, und da liege ich auch verdammt gerne drin, wenn ich nicht gerade kuscheln will. Ich habe auch schon sehr viele neue Freunde gefunden und alle sagen, ich wäre sehr lieb und umgänglich und alle kommen mit mir klar. Mit meinen neuen Hunden- und Menschenfreunden bin ich am liebsten draußen und erkunde die Gegend und tobe rum. Du merkst, ich fühle mich hier sehr wohl und jeden Tag habe ich mehr Vertrauen in meine neuen Freunde und werde immer frecher ;-) Ich darf zwar nicht ins Bett, aber ich probier es trotzdem manchmal und ab und zu darf ich dann liegen bleiben. Was mich etwas stört ist, wenn ich alleine bleiben muß. Ich rufe dann öfter mal laut und bin ganz arg traurig, aber langsam gewöhne ich mich daran. Aber sobald ich nicht mehr alleine bin, ist wieder alles prima und ich freu mich total. Danke Ute, dass Du so ein schönes neues Zuhause für mich gefunden hast, aber ich vermisse Dich natürlich trotzdem und hoffe, wir sehn uns bald wieder. Liebe Grüße
Seit drei Wochen gehen wir mit Tara in die Hundeschule, d.h. Claus macht den Kurs mit ihr. Erst sind Balou und ich dran (Auffrischung schadet nie *g*) und danach Tara und Claus in einem Anfängerkurs. Die beiden machen das toll – heute waren wir mit der Hundeschule und beiden Kursen unterwegs, es hat sehr viel Spaß gemacht. Die anfängliche Aufregung bei Tara hat sich schnell gelegt und sie hat bei allen Übungen klasse mit gemacht. Ist eben eine tolle Maus….. Am liebsten hat sie es, wenn ihr „Rudel“ beieinander ist – dann fühlt sie sich am wohlsten, wie Balou auch. Tara orientiert sich stark an Balou – „wo Du hingehst, da will auch ich hingehen“. J Wir sind beinahe jeden Tag mit einer Bekannten und ihren beiden Golden Retrievern unterwegs. Zwischen den Hunden klappt alles ganz hervorragend, es gibt keinerlei Reibereien. Dem Rüden hat sie gleich gezeigt, dass sie es nicht schätzt, wenn man ihr am Hinterteil herum schnuppert und gut war es – Balou darf schnuppern – andere nicht! Nach wie vor schnappt Tara beinahe über, wenn sie Wasser sieht – typisch Retriever, Hauptsache nass!!! Wir sind sehr glücklich, dass Tara bei uns ist, sie hat ein ganz liebes Wesen und es ist wirklich super-schön, wenn sie voller Lebensfreude und Vertrauen auf einen „zugehüpft“ kommt – ein toller Hund. Ganz liebe Grüße aus Bayern, Jutta, Claus, Miriam + Balou und Tara Mein Name ist Prinz und ich lebe jetzt seit fast 6 Monaten bei meiner neuen Familie in Deutschland. Ich wog nur noch knapp 16kg und sah aus wie ein abgemagertes Skelett. Dabei bin ich eigentlich ein recht stattlicher Bursche (sagt jedenfalls meine Mama), und mittlerweile wiege ich auch wieder stolze 25kg und man sieht keine einzige Rippe mehr durch mein wunderschönes glänzendes Fell! Ich kam also nach einer langen Fahrt endlich im neuen zu Hause an, wo mich meine zwei neuen Hunde-Schwestern gleich mal beschnupperten. Anfangs hab ich Mama ganz verrückt gemacht, weil ich ihr die ersten Wochen immer nachgelaufen bin. Egal wo sie hin ist, ich war direkt hinter ihr. Schließlich wollte ich sie ja nicht gleich wieder verlieren, jetzt wo ich endlich meine eigenen Menschen ganz für mich hatte! Ist doch verständlich, oder?! Übrigens war ich von Anfang an stubenrein, was meine Familie sehr positiv überrascht hat - schließlich hatte ich vorher nie mit Menschen zusammen in einem Haus gelebt. Meine Krankheit merkt man mir natürlich schon an. Vor allem im Gesicht sieht man die typischen weiß umrandeten Augen - aber Mama sagt, sie findet mich trotzdem wunderschön! Mein Allgemeinzustand verändert sich wellenartig von 2 Wochen lang wirklich gut, dann ein paar Tage mittelmäßig, dann 2 Wochen lang super, dann wieder ein paar Tage nicht so gut. Ihr müsst nicht denken, dass es mir dann schlecht geht, aber Mama sagt, dass man den Unterschied merkt, wenn man mich kennt. Ich mag dann fast nichts fressen (außer Mama erbarmt sich und gibt mir Wienerle ins Futter, damit ich überhaupt was fresse), manchmal hab ich dann auch Durchfall, manchmal mit Blut im Stuhl. Dreimal hatte ich im letzten halben Jahr sogar kurz Nasenbluten, aber das ging schnell vorbei. So, jetzt hab ich glaub alles Wichtige erzählt. Ihr seht ja selbst - auch ein sehr sehr kranker Hund, der kein kleiner süßer Welpe mehr ist, noch nie in einer Familie/im Haus (mit)gelebt und statt dessen viele Jahre auf der Strasse und im Tierheim gelebt hat, kann sich noch toll in ein normales Alltagsleben in Deutschland einfinden. Und er kann einem UNGLAUBLICH VIEL FREUDE BEREITEN UND UNENDLICH VIEL LIEBE zurück geben. Mein Kumpel Perdud im Tierheim in Spanien hat die gleiche Krankheit wie ich und er würde sich sicher auch RIESIG über eine Chance auf ein zu Hause freuen. Zum Schluss will ich euch noch ein paar Videos zeigen, die Mama gemacht hat, als wir im Urlaub bzw. zu Hause spazieren waren. http://www.youtube.com/watch?v=Vm9kKg9mVow http://www.youtube.com/watch?v=5EHdy1ZCA04 http://www.youtube.com/watch?v=ZPIVupRDAyU Also, dann haltet mal die Ohren steif! Und an alle Helfer vom TSV Europa, die so viel Gutes für mich & meine Hundekumpels tun! (DANKE!) Euer Prinz
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schlafplatz – ich mag keine weichen Unterlagen – schlafe ich nun gern auf einer Decke neben Frauchens Bett und auch meine Körbchen nehme ich nun dankbar an. Zunächst taugten sie nur zum Spielen, aber mittlerweile ruhe ich mich dort auch gerne aus. Am meisten mag ich das neben den Schuhen von meinem Frauchen an der Wohnungstür, dann kann sie wenigstens nicht unbemerkt abhauen. Das mag ich nämlich gar nicht. Aber ich warte immer lieb an der Tür und mache ein Nickerchen, bis sie wiederkommt und mache nichts kaputt. Ich war auch schon mit zum Unterricht in der Heilpraktikerschule und habe zum Einstand erst einmal auf den Teppich gepinkelt. Es hat aber zum Glück keiner geschimpft. Alle haben sich gefreut und keiner konnte sich richtig konzentrieren. Dafür weiß ich jetzt alles über Sichelzellenanämie und Eisenmangelanämie usw. Auch zur Arbeit von Frauchen bin ich schon mehrmals mitgegangen. Da gab es viel zu entdecken. Und einen riesigen Garten zum Toben, da wollte ich gar nicht mehr weg. Die behinderten Bewohner mochten mich sehr und Frauchen sagt, so entspannt hat sie die meisten auffälligen Bewohner schon lange nicht mehr gesehen. Ein autistischer Mann hat – was eher untypisch für ihn ist - sehr viel gegrinst und mich gestreichelt und mit mir gesprochen. Er hat mich Fiffi-Puh getauft und alle haben gelacht. Hier auf dem Psychiatriegelände bin ich viel im Park unterwegs und treffe viele Patienten. Alle bleiben stehen und ich hüpfe begeistert auf sie zu. Jeder will mich mitnehmen, aber das kommt gar nicht in Frage! Ich hab ja jetzt mein neues Zuhause und ich glaube, Frauchen gibt mich auch nicht mehr her. Mein Frauchen sagt, ich trage meinen Namen zu Recht, denn wenn ich anderen mit meinem fröhlichen Wesen begegne, geht in den Herzen und Gesichtern der Menschen die Sonne auf. hier meldet sich Ozzi und ich habe eine Menge zu erzählen. Nach einer langen Reise aus Spanien war ich erst einmal total fertig mit meiner Hundewelt. In Wiesbaden lernte ich dann mein neues Frauchen und Herrchen kennen. Mit denen ging es ab in den hohen Norden. Nochmals Auto fahren………..! Jetzt wohne ich am Plöner See und heiße Arthos. Ich bin ganz verliebt in meine neuen Eltern und ich zeige es Ihnen auch. Das macht die beiden ganz glücklich. Meinem Herrchen gebe ich täglich zu verstehen, wie man mit einem jungen Hund zu kämpfen hat. Er ist ganz begabt. Ich habe einen großen Garten und darin fege ich herum. Den Eichhörnchen bringe ich das Fürchten bei und den Hasen das Laufen. Aus dem Teich versuchte ich die Fische zu fangen, bin dabei ins Wasser gefallen und so lernte ich schwimmen. Mein Herrchen und mein Frauchen machen immer ganz tolle Spaziergänge mit mir. Nachdem ich nun schwimmen kann, gehe ich täglich in den See. Du siehst, ich führe ein recht gesundes Leben. Dafür bin ich überaus intelligent und da sind sich Herrchen und Frauchen einig. Ich gehe auch schon ohne Leine Gassi. Meine Eltern müssen mich nur gut im Auge behalten, ich bin halt ein Jagdhund und keine Spur geht an mir vorbei. Dabei habe ich mein Herrchen schon ganz schön zum schwitzen gebracht, ich habe nämlich eine hervorragende Nase. Du musst wissen, ich lebe in einem Naturschutzgebiet. Aber jetzt gehen wir in einen Fährtenkurs. Da kann ich nach Herzenslust schnüffeln. Einen Menschenbruder und eine Menschenschwester habe ich auch bekommen. Die kommen ab und an auf Besuch und dann wird es so richtig lustig. Für so einen super Platz liebe Ute, gebe ich Dir einen richtigen Hundeschmatz - darin bin ich gut!! Er ist zwar ein wenig feucht (ich sappere nämlich) Dein Arthos Heute ist es nun schon über eine Woche her, dass ich Cáceres verlassen habe und ich möchte mich bei Euch melden, um mal ein kurzes Fazit zu ziehen. Am Freitag, den 03. 07. 09,gegen 23.30 Uhr hatte ich es endlich geschafft und wir kamen in Wittenberg in meinem neuen zu Hause an. Anschließend ging es zur Nachtruhe und ich konnte mich richtig ausschlafen. Am nächsten Morgen ging die Erkundungstour natürlich weiter und ich habe die Katzen meiner neuen Familie kennen gelernt. Kannst Du Dir vorstellen, dass die gar keine Angst vor mir haben? Lass ich sie halt in Ruhe macht ja auch keinen Spaß wenn die kaum wegrennen. Außerdem habe ich ja meinen neuen Hundekumpel, mit dem ich viel besser spielen kann. Mit Spielen, Schlafen und Essen ( und ich habe einen gesegneten Appetit) verging dann der Sonntag. Der Garten in meinem neuen zu Hause ist ganz toll. Weil ich gern bade haben mir Herrchen und Frauchen einen Pool gekauft, damit ich nicht mehr im Gartenteich bade und die Koi `s in Ruhe lasse ( klappt auch). Schlafen darf ich mit im Schlafzimmer meiner Leute. Ich trau mich jetzt nämlich die Treppe hoch. Jonny geht mit ins Bett, aber dass traue ich mich noch nicht ( obwohl keiner was dagegen hätte). Auch die Nachbarhunde habe ich schon kennen gelernt. Die sind auch ok und spielen mit mir. Das Essen schmeckt mir hier super .Die Näpfe sind immer voll, aber im Moment reichen auch die Leckerchen die es hier im Überfluss gibt (Frauchen hat schon gesagt, dass sich das langsam ändern muss - schade).Mit Jonny und Familie war ich auch schon spazieren und durfte sogar ohne Leine laufen. Na, ich höre ja auch schon recht gut (ich muss ja auch erst richtig deutsch lernen). Aber wenn man hier kleine Regeln befolgt, gibt es hier keine Regeln. Dann darf ich einfach Hund sein. So liebe Bianca, dass soll es erst mal gewesen sein. Eine Bitte habe ich noch. Wenn Du mit Isabell Kontakt hast, bestell bitte ganz liebe Grüße. Sag ihr, dass ich mich für alles bedanke, was sie für mich getan hat. Sag ihr auch, dass ich sie nie vergessen werde aber sie braucht sich keine Sorgen machen. Ich habe ein bombiges zu Hause gefunden und ich bleibe jetzt hier (meine Familie würde mich auch gar nicht mehr hergeben - sagen die immerzu zu mir). Ich führe hier ein sorgenfreies Leben und man gewöhnt sich sehr schnell daran. Im August fahre ich ja mit meiner Gang in den Urlaub. Heute kam die endgültige Zusage - und ich darf mit!!!!!!!! Also liebe Bianca. Ich melde mich wieder bei Euch. Versprochen! EURE SOMBRA Tavi ist ein gaaanz toller Hund. Er hat ein wunderbar feinsinniges Wesen, das uns immer wieder erfreut, belustigt und erstaunt. Ein Beispiel für sein feines Gespür: Als er aus dem Schwarzwald zu uns nach Hamburg kam, waren wir natürlich alle (Tavi, mein Mann und ich) ganz aufgeregt und unsicher, und trotzdem merkte Tavi gleich, dass er jetzt einen festen Platz bei uns hat. Obwohl er sehr schnell die wichtigsten Kommandos wie \"Sitz\", \"Platz\" und \"Aus\" gelernt hat, befolgt er diese oft, aber nicht immer. Wenn die Befehle ihm unsinnig erscheinen, ignoriert er sie. Bei näherer Betrachtung waren sie dann meistens auch unsinnig ... Frauchen und Herrchen müssen eben auch noch viel lernen. Deshalb gehen wir jetzt alle drei in die Hundeschule. Durch Leckerlis lässt sich Tavi kaum beschwatzen. Was er braucht, ist ganz viel Liebe, Einfühlungsvermögen und klare, freundliche Ansagen. Kuscheln ist das größte für ihn! Wie gut, dass er so ein hübscher Kerl ist, denn dadurch kriegt er seine geliebten Streicheleinheiten auch von unseren Freunden, Verwandten und diversen Passanten beim Spazierengehen. Leider hat er einen starken Jagdtrieb, weshalb wir ihn noch nicht frei laufen lassen können. Wir haben in der Nähe aber einen eingezäunten, öffentlichen \"Hundetummelplatz\", wo er ohne Leine rennen und spielen kann. Wir suchten und fanden Ringo über die Homepage vom Tierschutzverein Europa, im Tierheim in Kroatien. Ein wahrhaft bunter Hund, der einfach nur nett aussah. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging alles ganz schnell, am 28.02.09 konnten wir ihn in Empfang nehmen. Der Transport kam abends gegen 18.40 Uhr in Wiesbaden (Endstation) an. Da hatten wir schon mal Glück, mussten nur noch ein paar hundert Meter bis nach Hause fahren. Als erstes stellten wir fest, dass er kräftig nach Schmutz stank und sich auch so anfasste. Und dass man jede Rippe fühlen konnte. Unser „kroatischer Rauhaar-Königsbeagle“ hatte es sehr eilig, aus der Box zu kommen: Er musste dringend pinkeln! Wir hatten den Eindruck, dass er die ganzen Stunden über nichts gemacht hatte. Natürlich war er sehr ängstlich. Man konnte ihm ja nicht erklären, dass das alles zum Beginn seines neuen, schöneren Lebens gehört. In den Kofferraum des Autos mussten wir ihn hinein- und dann auch wieder herausheben, bei dem Leichtgewicht (24 kg waren es) kein Problem. Aber Leckerli hat er dankbar angenommen – schließlich hatte es den ganzen Tag über auch nichts zu fressen gegeben. Zu Hause angekommen, stellten wir fest, dass er anscheinend keine Häuser von innen und schon gar keine Treppen kannte: Wir mussten ihn mit Gewalt ins Haus und die Treppe nach oben schieben und ziehen (hinunter war es dann genauso). Auch seinem eigenen Spiegelbild stand er recht skeptisch gegenüber. Die Wohnung hat er dann erst mal allein in Ruhe besichtigt (das fanden wir toll) und sich ein Plätzchen auf einem roten Teppich gesucht. Nach Fressen und Saufen haben wir ihn dann in die Badewanne gesteckt und zu zweit zweimal mit viel Shampoo lange abgeduscht. Da kam schon beim ersten Wasserstrahl eine schrecklich schmutzige Brühe runter! Das ging dann viele Minuten so weiter. Aber er hat es genossen!! (und danach immer noch ein bisschen weiter gestunken...) Im Wohnzimmer lief der Fernseher, das hat ihn erschreckt, auf dem roten Teppich nebenan war´s gemütlicher zum Entspannen... Bis wir dann Abendbrot essen wollten: Als ein Brötchen auf dem Tisch lag, stand er plötzlich da und wollte gleich die Tüte stibitzen. Wir haben ihm das Brötchen spendiert, es war dann im Handumdrehen auf dem roten Teppich verzehrt und Hund und Frauchen fanden das toll. Wir sind dann abends noch mal gassi gegangen. Er wollte den Schutz der Wohnung nicht gern verlassen („was wird denn jetzt wieder auf mich zu kommen?“). An der Leine lief er gleich super gut, ohne Ziehen, und er hat ausgiebig überall geschnüffelt. Die erste und alle weiteren Nächte waren absolut störungsfrei, er ist ruhig und stubenrein bis heute. Das hatten wir nicht erwartet! Gleich am ersten Tag haben wir ihn auf der großen Hundewiese am Main mit anderen Hunden bekannt gemacht, ihn auch gleich frei laufen lassen, er kam dann auf unser Rufen hin gleich zurück und hat sich anleinen lassen. Andere Hunde waren von Anfang an ebenso wenig ein Problem für ihn wie Katzen. Natürlich hatte er auch einige unschöne Dinge aus Kroatien mitgebracht. So fanden wir einige Wunden, insbesondere an einem Ohr, an der Brust und unter den Achselhöhlen. Ein Auge war ziemlich rot, die Haut machte keinen guten Eindruck, das Fell war stumpf und klebrig und er kratzte sich auch ziemlich oft und heftig. Unser Tierarzt hat da schnell helfen können, und wir haben erst mal das Futter etwas umgestellt (erst mal kein getreidehaltiges Futter vorgesetzt). Aber das hat sich jetzt auch gebessert, wir füttern jetzt auch einfaches Trockenfutter zu. Menschen gegenüber ist er – mit Ausnahme von uns, die wir ihn aus dem Tierheim holten, als ob er das wüsste – noch immer sehr scheu. Vor allem gegenüber Männern, aber auch zu Frauen hält er noch jetzt großen Abstand. Da gab es wohl einige schlechte Erfahrungen. Stöcke sind auch so etwas ganz schlimmes, auch vorüberfahrende Autos erschrecken ihn. Aber die Neugierde ist geblieben, man muss schon aufpassen, dass er nicht selbstständig auf Entdeckungsreise geht... Das Nachbargrundstück hat er schon ausgiebig inspiziert. Zumal er auch ganz hoch und sehr weit springen kann! Und wenn man schon im Freien nichts untersuchen kann, dann kann man auf die Eckbank und dann mit den Pfoten auf die Fensterbank springen und über der Gardine weg aus dem Fenster gucken. Ringo ist ein ganz toller Hund. Er ist nun 2 Monate bei uns und hat sich eigentlich sofort eingelebt. Es gab überhaupt keine Eingewöhnungsschwierigkeiten. Er tobt mit seinen Artgenossen begeistert durchs Gelände, und auch ein Bad im Main wird nicht abgelehnt. Das Gewicht ist um etwa 3 kg gestiegen, das Fell glänzt, der Hund im Spiegel wird akzeptiert, und die körperlichen Wunden sind verheilt – die seelischen werden noch etwas brauchen. Und dass er noch nicht lange allein bleiben möchte, kann man verstehen nach dem, was er schon erlebt hat in seinem nicht mal 5jährigen Leben. Wir haben unsere Entscheidung für ihn noch keine Minute bereut. Gerne möchte ich berichten wie es Tripode geht. Tripode hat sich nach kürzester Zeit schon supergut eingelebt. Sie passt so gut zum Rudel und gestern habe ich den ersten Versuch gestartet sie mit der Schleppleine frei laufen zu lassen. Heute ist sie schon ohne Leine gelaufen :-) Sie rennt, stöbert und gräbt nach Mäusen, läuft wie ein Blitz im Bächlein und hat überhaupt keine Probleme grössere Strecken zu laufen. Wenn sie frei läuft kann sie sich bewegen und ausbalancieren wie sie will und ermüdet so kaum. Tripode ist so gelehrig und führig! Sie kommt sofort wenn man sie ruft! Lediglich wenn ein Mauseloch inspiziert wird, dauert es ein klitzeklein wenig länger .-)) Sie sitzt dann vor und schaut einen mit ihren grossen, glänzenden Auglein erwartungsvoll an :-) um sich meine selbstgemachten \"Wildchips\" abzuholen. Tripode, jaaaa, Tripode steht für geballte Energie, Lebensfreude und pure Liebenswürdigkeit. Jetzt ist sie bei uns und wir sind übeglücklich darüber! Im Garten habe ich ein Hundeliegebett mit weicher Auflage für sie hingestellt, damit ihrem Beinchen bzw. der Haut nichts passiert. Sie hat das Bettchen gleich angenommen und liegt wie eine kleine Königin da und beobachtet mit Maika zusammen was sich vor und ums Haus tut ;-) Auch im Haus hat sie schon einige Plätzchen für sich annektiert ... Liebe Tripode, es ist so schön dich bei uns zu haben :-)))) Anbei ein paar Fotos von Tripode (die jetzt unter den Bildern zu finden sind) Herzliche Grüsse Desh Neumann-Vogel samt Rudel
Da die Familie ganz toll dokumentiert, möchten wir Ihnen diese Webseite nicht vorenthalten: http://www.joergmohnke.de/neele.html ich schicke dir ein paar Bilder von meinem ersten Urlaub mit meinen Menschen. An Karfreitag waren mein Frauchen und Herrchen ganz aufgeregt. Irgendwie haben die beiden gemeint: Ob unsere Motte - so nennen die mich manchmal - die weite Reise gut übersteht. Mal sehen dachte ich. Abwarten. Vielleicht legen die mir was Leckeres ins Auto. Wir haben ein tolles Auto wori ich ganz viel Platz habe und mein Frauchen sagt ich sei eine tolle Beifahrerin. Jedenfalls haben die Koffer und Taschen gepackt und nur für mich einen Rucksack mit ganz tollen leckeren Sachen. Hhmmmm freute ich mich schon darauf. Ich hatte also meine eigenen Reiserucksack. Mensch, sind die klasse. Sie legten mir eine kuschelige Decke ins Auto, mein Spielzeug und ab ging die Fahrt. Nach Holland. Ich schaute ein bisschen aus dem Fenster - man war das langweilig. Lauter fahrende Autos und keine Spielwiese weit und breit zu sehen. Also legte ich mich hin und schlief. Wir haben einen Zwischenstopp in Herne gemacht, wo mein Herrchen seine Familie besuchte. Dort schliefen wir in einem Hotel. Man war das aufregend. Ich habe aufgepasst, dass bloss keiner meinen Menschen etwas antut. Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter Richtung Breda/Holland. So jedenfalls habe ich das verstanden. Ende der Fahrt war dann ein ganz verträumtes Örtchen \"Schijf\". Man war es hier toll. Lauter Wiesen, Pferde und ganz viele tolle Dinge die ich noch nicht kannte. Sogar einen Ausflug ans Meer haben wir gemacht. Am Meer habe ich riesigen Spass gehabt, bin im Sand rumgetollt, habe die Wellen gefangen - doch sind die vor mir weggelaufen. Und dann sind die Wellen mir nachgerannt. Das war lustig. Jedenfalls haben wir ein paar schöne Urlaubstage verbracht und meine beiden Menschen waren so glücklich, dass es mir gut ging. Ich wäre besonders lieb gewesen. Naja, war ja auch niemand da zum Ärgern. Kann ich ja dann nachholen. Mal sehen. Ich glaube die beiden lieben mich ganz doll. Herrchen nimmt mich immer in den Arm und hält mich ganz doll lieb. Frauchen passt immer gut auf mich auf, damit mir nicht passiert - aber auch das ich keinen Unfug anstelle. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mal zu Besuch kommen würdest. Da muss mir aber mein Frauchen sagen, dass du in das Haus darfst...... Ich pass nämlich auf! Grüße deine Ashley
Am 20. Dezember 2008 kam ich mit dem Tiertransport in Deutschland an. Jeder sagt, ich habe großes Glück gehabt, dass mich mein Frauchen aus dem Tierheim in Nordkroatien Zuerst war ich noch ziemlich schüchtern und verängstigt. Doch jetzt habe ich mich gut in meinem neuen Zuhause eingelebt und kann selbstbewusst auftreten und manchmal bin ich sogar ganz schön frech. Mein Herrchen, der Waldi, war bisher kein Hundefreund, aber den habe ich schnell um den kleinen Finger gewickelt und jetzt sind wir schon gute Freunde. Mit meinem Kumpel, dem Balu, kann ich den ganzen Tag rumtoben und wenn wir müde sind, halten wir einfach ein kleines Nickerchen. Ich bin schlau und ich lerne gerne und wenn ich zur Belohnung ein Leckerlie und ein paar Streicheleinheiten bekomme, ist das das Größte. Mein Frauchen freut sich jeden Tag auf mich und möchte sich auf diesem Wege bei Frau Tatjana Fischer für das entgegen gebrachte Vertrauen und die unkomplizierte Vermittlung bedanken. Ich hoffe, dass ich noch viele glückliche Hundejahre mit Silvi, Waldi, Balu und meinen Anderen Freunden verbringen kann. Eure Amy. hier meldet sich Laika - aus der Bohmterheide! Sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe, aber ich hatte einfach noch keine Zeit! Hier gibt es so viel Neues zu entdecken und kennen zu lernen, z.B. meine neuen Kumpels - Shetty Beppo und Pony Rondo. Mein neues Zuhause hat fast 1ha Grundstück und das kann man alles umgraben. Mein Frauchen sagt, das ich das alles bewachen soll. Das zeigt mir aber alles nur mein großer Freund Jake (Hund von Freunden), der hat sogar einen Kanal im Garten (wie gesagt, wenn man die Sache von weiter weg betrachtet!\\\"). Sonntags gehe ich sogar zur Hundschule bei Charly. Brauche ich das? O.K. ich interessiere mich jetzt nicht so für jeden Befehl auf Zuruf, aber es gibt manchmal Spannenderes als \\\"Komm hierher, Laiiikaa!\\\"Jaa, Supi, das isser ja, Spitze, Feiiin, FreuFreuFreu Und wie sich Herrchen jeden Morgen pünktlich erstmal freut! Wenn Frauchen mich lassen würde, würde dem sein Morgen auch auf so 2 Std. vorverlegt. Jetzt muss ich aber wieder raus - Die Wildnis ruft! Herzliche Grüße, ein lautes Wuff und vielen Dank für eine total \\\"süsse Maus\\\", sagen Herrchen und Frauchen (Uwe & Silke)! Anbei ein paar Bilder von Laika und Kumpels
Wow, und was für eines... hier hat es zwei Menschen, einen Hundekumpel, 5 (!) Katzen (eine davon ist obertoll!) und dann kommt immer mal wieder ein Hund in die Ferien, mit dem ich herumtollen kann. Stellt Euch vor, sogar zum Ausreiten darf ich mit. Das Pferd ist ganz ein liebes und kommt sogar mit mir zurecht, wenn ich ganz ungestüm an ihm hochspringe. Mittlerweile habe ich sogar gelernt, dass ich sitzen kann und gar nicht mehr hochspringen muss. Meistens kommt dann eine Belohnung von oben. Ist doch nicht schlecht...Das Futter, das ich hier erhalte ist einfach der Hammer. Erst wusste ich überhaupt nicht, was ich damit anfangen soll. Nun liebe ich es aber über alles: Es gibt frischen Pansen, Rindfleisch mit Knochen, Hühnerflügel und noch einiges mehr. Ich glaube, die nennen das BARF, mir egal, es schmeckt einfach himmlisch! Ich habe schon einige zweibeinige Freunde meiner Menschen kennengelernt. Die meisten haben auch Vierbeiner und dann sind wir oft stundenlang unterwegs am rummrennen. Zuhause habe ich ein tolles Plätzchen bekommen. Ich kann natürlich liegen, wo ich will, aber der Sessel ist halt schon toll! Schlafen tun mein Hundefreund und ich nicht mit den Menschen zusammen, die sind einen Stock höher. Erst haben die da so Sachen unten auf die Treppe gestellt, die mich davon abhalten sollten, einfach in den ersten Stock zu folgen. Habe ich natürlich niiiiee vorgehabt, aber es sah immer lustig aus, wenn sie selber da rüberklettern mussten. Mittlerweile haben sie begriffen, dass es das gar nicht braucht, da ich ein gaaanz Lieber bin. Wenn meine Menschen arbeiten, bringen sie mich an einen andern Ort. Dort verbringe ich zwei Tage die Woche. Fand ich anfänglich so ziemlich daneben - aber nicht lange, denn auch diese Menschen sind sehr lieb zu mir und dort hat es noch andere Hunde und diese spielen den ganzen Tag mit mir. Bin danach so ziemlich k.o., das könnt Ihr mir glauben. Manchmal gehen meine Menschen ohne uns Hunde fort. Finde ich nicht sehr toll, habe ihnen aber beigebracht, dass sie mir jeweils ein Knabberding geben, damit ich das ganz gut hinkriege. Sie begreifen sowieso sehr schnell: Sie wollen mir das eine oder andere beibringen. Habe ihnen klargemacht, dass ohne Belohnung nicht viel geht bei mir. Nun haben sie so ein clickendes Ding angeschafft und wenn immer dieses clickt, gibt es was zu Knabbern. Dann mach ich eben mal ein Sitz, ein Platz oder was sie auch immer wollen und schon clickts und es gibt was Feines. Ich schmuse für mein Leben gern und bekomme immer wieder mal meine Schmuseinheiten. Ich glaube, meine Menschen geniessen das genauso wie ich. Was meine Menschen so an mir lieben, ist mein recht ruhiges Wesen und meinen Charme - denke ich. Habe damit schon einiges erreicht. Irgendwie sind die aber trotzdem ziemlich konsequent mit mir. Mein Hundekumpel Yaris ist eben schon 9 Jahre alt und ein absoluter Profi. Er versteht so vieles, was die Menschen sagen und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie das von mir auch erwarten...nicht sofort, aber immer etwas mehr. Wenn sie weiter so lieb zu mir sind, überlege ich mir sogar, ihnen diesen Gefallen zu tun. Ich fühle mich einfach www.hundum-wohl.ch hier mein Bericht für eure Seite \"Endlich daheim\":
Vor einigen Wochen begann ich ganz \\\"zufällig\\\" im Internet auf Seiten zu stöbern, auf denen Hunde vorgestellt werden, die ein Zuhause suchen. Als ich Fotos, Video und die Geschichte von Shari sah und las, dachte ich sofort: das ist der Hund, der zu uns passt. Am 7.Februar war es endlich soweit, der Transporter kam am späten Abend nach seiner langen Tour endlich in Wiesbaden an. Aufgeregte Menschen warteten dort auf \\\"ihren\\\" Hund, von denen einer nach dem andern aus seiner Transportbox befreit und seinen neuen Frauchen und Herrchen übergeben wurde. Die Hunde waren tatsächlich ziemlich ruhig und gelassen uns so traten wir die letzten 200 km einer sehr langen Reise für Shari auch noch an. Shari ist nun seit 3 Wochen bei uns und nicht mehr wegzudenken. Mit unserem alten Dackelrüden Arko gab es auch keinerlei Probleme. Wir füttern die beiden gleichzeitig und wenn die Näpfe leer sind, tauschen die Hunde den Platz und schauen mal nach, ob beim anderen nicht doch noch ein Restchen zu finden ist. Beim Spazierengehen hört Shari mittlerweile so gut, dass wir sie ohne Leine laufen lassen können. Sie schaut immer nach uns und bleibt ganz in der Nähe. Nur im Wald nehme ich sie an die Leine, an der sie vollkommen problemlos und ohne zu ziehen geht!! (Hätte ich nie geglaubt!) Selbst als wir letztens ein Reh gesehen haben, hat sie keinerlei Jagdambitionen gezeigt, sondern nur wie gebannt danach geschaut. Auf unseren ausgedehnten Spaziergängen treffen wir regelmäßig viele Hunde; Shari ist immer freundlich und hatte noch niemals Stress mit einem anderen Hund. Im Haus mit Arko alleine zu bleiben ist für Shari auch kein Problem. Sie freut sich sehr, wenn wir wiederkommen, aber sie hat noch nie irgendwelchen Unsinn gemacht, wenn wir weg waren. Sie hat auch noch nie ein Pfützchen oder mehr ins Haus gemacht! Ich schreibe diese ganzen positiven Erfahrungen so ausführlich und gerne auf, weil ich anderen Menschen Mut machen möchte, sich einen erwachsenen Hund aus einem Tierheim zu holen. Welpen lassen sich besser vermitteln, aber ein älterer Hund ist vielleicht in mancher Hinsicht problemloser und dankbarer! Wir sind den engagierten Tierschützern hier in Deutschland und in Spanien sehr dankbar, dass sie uns zu diesem tollen Hund verholfen haben! Herzliche Grüße von der Mosel, Henrike Kammerer endlich schaffe ich es dir zu schreiben und Bilder zu schicken. Als erstes mal ein ganz dickes Danke für die tolle Menschen, die du für mich ausgesucht hast.... Nach der langen Fahrt in bin ich von meinen Frauchen und Herrchen in Empfang genommen worden. Nie mehr wollte ich Auto fahren und hatte mir schon überlegt, Randale auf der Heimfahrt zu machen. Doch hatte Frauchen eine Hundebox mit einer kuscheligen Decke und einem Topf mit meiner Lieblingswurst \"Kalbsleberwust\" als Empfang vorbereitet. Gemein... Dies war eindeutig Bestechung.... Zuhause angekommen wurde ich von einer alten Hundedame freudig empfangen - ich hab mal geknurrt - doch Frauchen sagte, dass sich das nicht gehört und man hier bitte anständig sein soll. Hab ich dann halt gemacht. Mittlerweile ist sie gestorben. Meine Menschen und ich waren sehr traurig. Frauchen hat mir erklärt, dass Leica, so hieß sie, schon ganz alt war und das ganz normal sei. Außerdem gibt es noch einen Hund namens Lucky - der ist riesig groß - und schon 9 Jahre. Manchmal ist er von mir ganz schön genervt. Ich spiele dann ganz doll mit ihm, doch er will nach einer Weile seine Ruhe haben. Am liebsten spielen wir beide draußen fangen. Wo ich wohne weißt du ja. Da gibt es einen Teich, da habe ich schon ganz viel Spaß gehabt. Als es so kalt war konnte ich drüber laufen... doch jetzt - iiiihh bekomme ich nasse Füsse - aber da komme ich aus noch dahinter. Außerdem schwimmt da irgendwas drin herum... Sieht nicht so aus wie ich. Die können nicht bellen und geben mir keine Antwort..... Ich fühle mich hier sehr wohl und bin auch ganz artig - bis auf meine dollen 5 Minuten habe (so sagen die dazu, wenn ich durch das Haus, den Hof und überall rum tolle und nur Unfug im Kopf hab). Bis auf gaaaaaaanz wenige Ausnahmen - bin ich sauber. Da ist mein Frauchen ganz stolz. Wir fahren immer auf die Hundewiese, wo ich ganz viele spanische Hunde kennenlernen. Da bin ich mittags ziemlich geschafft und schlafe erstmal ein paar Stunden, bis ich mir neue Flegeleien ausgedacht habe. Ich muss jetzt auch in die Welpenstunde. Frauchen erklärte mir, dass auch ich einiges lernen muss wie z. B. Sitz, Platz, Komm, Fuss und wie ich mich benehme. Alle Hundekinder mussen wir Menschenkinder in die Schule. Ach ja, bei meinen Menschen gibt es noch einen kleinen Jungen - den ärgere ich gerne. Die anderen Menschen, die großen Kinder von Frauchen sind super und finden mich klasse. Jeder sagt ich werde bestimmt mal ein ganz toller schlauer und intelligenter Hund werden, weil ich aufpasse, dass niemand ins Haus kommt, der nicht zu meiner Familie gehört. Frauchen sagt mir dann wer rein darf und wer nicht. Außerdem sagen sie, ich bin das Topmodel unter den Hundemädchen.
Wenn du mal Zeit hast, kannst du mich mal besuchen kommen... außer Mittwoch, da muss ich in die Schule und lernen...... Eure Ashley Endlich schaffe ich es dir zu schreiben und Bilder zu schicken. Mir geht es sehr gut! Am vormittag helfe ich meiner Menschin bei der Arbeit. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Da bin ich mittags ziemlich geschafft und schlafe erstmal ein paar Stunden. Dann muss ich auch schon wieder los und die Gegend erkunden. Wir haben es in 6 Wochen nicht geschafft einmal den selben Weg zu laufen. Am meisten geniesse ich es durch den Schnee zu stöbern und dort lang zu laufen, wo vorher noch keiner einen Abdruck hinterlassen hat. Hinterher sehe ich immer aus wie ein Schaf. Meine Menschin ist ganz ok. Sie sagt ich sei etwas hässlich, aber für sie sei ich der schönste Hund der Welt! Dann gibt es noch die Vermieter, bei denen ich manchmal sein darf. Die zwei sind sehr nett zu mir, sagen mir immer schöne Sachen und sie haben endlos Zeit mich zu streicheln. Bei dir war es auch ganz schön, aber ich bin jetzt froh, dass ich angekommen bin. Etwas Angst habe ich schon, dass ich wieder abgegeben oder geschlagen werde. Deshalb habe ich anfangs den Macho raushängen lassen. Das habe ich aber schnell abgelegt. Jetzt bin ich sehr eifersüchtig auf alles und jeden. Mit der Zeit begreife ich auch noch, dass ich von meinen Menschen heiss und innig geliebt werde und nicht austauschbar bin. Dann können wir auch einen Pflegehund aufnehmen. Ich bin sehr froh, dass ich den besten Platz der Welt gefunden habe. Und allen, die einen Welpen haben möchten, will ich sagen, dass ich bisher –trotz meiner 10 Jahre- noch jedes Wettrennen mit jedem Junghund gewonnen habe! Lieben Gruss aus der extrem verschneiten Schweiz Bender (Wuschel)
Hier der Bericht von seiner Adoptivmami: Seit ich im September Balto zu mir geholt habe, schaue ich immer mal wieder auf der Webseite nach um zu sehen, ob Tripode (sie ist zusammen mit Balto ins Tierheim gekommen) auch ein Zuhause gefunden hat. Leider sehe ich jedes mal, daß Tripode immer noch bei den zu vermittelnden Hündinnen steht. Wenn ich nur Balto hätte, würde ich Tripode sofort zu mir nehmen, aber leider habe ich noch einen anderen Hund. Scheinbar scheint sich niemand für Tripode zu interessieren. Ich denke, das liegt daran, daß sie nur 3 Beine hat und viele Leute davon abgeschreckt werden. Ich kann jetzt aus Erfahrung sagen, es ist absolut kein Problem einen gehandicapten Hund zu haben. Ganz im Gegenteil. Balto ist super anhänglich und hat eine ganz innige Beziehung zu mir aufgebaut. Wenn ich mit Balto spazieren gehen, kann ich ihn auch im Wald problemlos von der Leine lassen. Balto war auch nicht daran gewohnt an der Leine zu gehen, aber das war eine Sache von ein paar Tagen. Inzwischen geht er super brav an der Leine und zieht kein bischen. Balto ist ein ängstlicher Hund und man merkt ihm an, daß er in seinem Leben sehr viel mitmachen mußte. Mir gibt es sehr viel, wenn ich sehe wie gut Balto sich entwickelt und er Freude hat an seinem Leben. Ich kann die Welt nicht verbessern, aber wenigstens konnte ich Baltos Welt verbessern. Er ist in Sicherheit und ihm wird kein Mensch mehr ein Leid zufügen. Natürlich ist auch Tripode im Tierheim in Sicherheit, aber schöner wäre es für sie wenn sie auch einen Mensch für sich hätte. Und ich würde mich freuen, wenn mein kleiner Bericht dazu beitragen könnte, daß Tripode diesen Mensch findet. Viele Grüße
Ich hatte zuerst ernsthafte Bedenken, ob Sie die Schüchternheit je ablegen wird. Aber binnen 14 Tagen gewöhnte sie sich an die ganze Familie. Zuerst schloss sie mich in ihr Herz, dann meine Kinder und bei meinem Mann dauerte es doch über einen guten Monat. Natürlich wird unsere Kleine nie ein Draufgänger, bei Besuch von Fremden findet man die Süße nur unter dem Tisch. Das mit der Stubenreinheit dauerte ca. 2 Wochen, ging aber auch ohne Druck und Schimpfen. Ich ignorierte sie, wenn Sie wieder ein Häufchen vor den Fernseher gesetzt hatte. Stand abrupt auf, machte sauber und brachte Lili wortlos nach draußen. Mein Hund ist enorm sensibel. Ich brauch nichts zu sagen – sie scheint es zu riechen, wenn ich verärgert bin. Lili weicht mir dann aus - was im Freien eher ungünstig ist. Sie lässt sich dann nämlich durch Nichts dazu bewegen herzukommen und sich anhängen zu lassen. Ich denke, dass sie in Spanien wohl eher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Gut, vielleicht ist mein Hund etwas ängstlich, aber es liegt an mir, ihr die nötige Sicherheit zu geben und mir ihr Vertrauen immer wieder neu zu erarbeiten. Irgendwann wird Lili mir blind vertrauen. Bis dahin ist vielleicht noch viel zu tun, aber ich habe Zeit. Lili besucht mit mir einen Welpenkurs. Ich muss sagen, sowohl Lili auch mir gefällt dieses Treffen von Hundebesitzern und ihren Schützlingen. Der Besuch des Kurses ist für uns beide ein Fixpunkt in der Woche. Im Haus ist mein Windhund-Bordermix total ruhig. Sie spielt zwar ausgelassen mit meinen beiden Kindern (8 u. 5), liegt aber dann auch wieder stundenlang in ihrem Eck. Kaum haben wir allerdings das Haus verlassen, ist der Teufel los. Lili kennt kein Halten mehr und prescht mit einem Affenzahn über die Felder. Da sie sehr viel Bewegung braucht, lade ich auch oft Bekannte mit anderen Windhunden ein. Da macht das Sprinten dann doppelt Spaß. Da ich sie bei Spaziergängen kaum müde bekomme, toben und üben wir mehr auf unseren Feldern. Wir spielen Ball, Rodeln usw. Das gefällt meiner Kleinen. Sitz, Platz und kurze Strecken „Bei Fuß“ gelingt ihr gut. Man merkt wirklich, dass der Hund gerne lernt und beschäftigt werden will. Lili bellt übrigens kaum. Eher jammert sie oder winselt. Mit meinen beiden Katzen kommt sie sehr gut zurecht. Die Begeisterung der Katzen hält sich allerdings in Grenzen. Lili ist eben gar nicht mehr so klein und wächst noch immer. Inzwischen ist sie zu einem recht großen Hund herangewachsen (Schulterhöhe ca.50 cm). Lili ist einfach ein Schatz. Ich kann nur jedem raten: Wer sich schon lange einen Hund wünscht und wem der Aufwand der ersten Monate nicht zu viel ist, sollte nicht länger warten. Ein Hund ist toll und eine Bereicherung für die ganze Familie. Aber sicher nichts für Stubenhocker! Wer es nicht ganz so arbeitsintensiv mag, sollte sich einen bereits erwachsenen Vierbeiner aussuchen. Ein junger Hund ist viel Arbeit und man benötigt viel Zeit und Geduld. Obwohl ich mich immer mit Hunden beschäftig habe, ein eigener ist trotzdem ganz etwas anderes. Ich habe zwar jetzt meinen Traumhund, besuche aber immer noch regelmäßig diese Homepage. Ich bin immer wieder überrascht, was es für hübsche Kerlchen gibt, die es verdient haben, ein gutes Zuhause zu finden. Im Moment reicht mir (aber vor allem meinem Mann) erst einmal meine Lili.
auch wir möchten einen kleinen Beitrag für die Berichte Endlich daheim ... schreiben. Nun ist Ivy (ehemals Betty) schon drei Monate bei uns, das kann man schon etwas berichten und ein paar Fotos schicken! :-) Wir wünschen einen Guten Start ins Neue Jahr und weiterhin viele erfolgreiche Vermittlungen! Steffi und Martin mit Kimba und IVY Hier der Bericht: Ivy (früher Betty) Tierheim Andujar Als erstes möchten wir Julia Fromm für den herzlichen Kontakt bei der Vermittlung danken. Seit Anfang Oktober ist der Wirbelwind Ivy (Betty), diese kleine Podencodame mit einem ordentlichen Schuss Terriereinschlag bei uns und erobert mit viel Willensstärke unsere Herzen. Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit konnte sie unsere Kimba, ebenfalls eine Podenca aus Spanien für ein erstes zartes Spielchen gewinnen. Nach und nach gewöhnen sich die beiden sich aneinander, als sie das erste mal friedlich beieinander lagen ist uns ein Stein vom Herzen gefallen. Auf unseren Spaziergängen laufen sie zusammen wie Mutter und Tochter, was wir auf Grund ihres ähnlichen aussehen auch fast immer gefragt werden. Ivy ist ein aufgeweckter und neugieriger Hund, so manches mal wächst sie noch über sich hinaus und vergisst dabei, dass sie doch nur eine mal gerade 40cm große und 8kg leichte Hündin ist, eben eine junge Wilde. Sie ist sehr aufmerksam und lernwillig, das merkt man auch in der Hundeschule, am Wochenende kommt sie mit zu Kimbas Agilitytraining und darf sich alles anschauen und kennenlernen. Langsam wachsen wir zusammen. Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Was nun folgt, ist eine 5-Tage-Blitz-Familien- Sonntag: wir telefonieren mit Ute vom TSV Europa, erklären, dass wir die kleine Hündin gerne hätten und selber in Kroatien holen möchten Bitte schaut doch auf der TSV-Europa-Webseite unter Junghunde:
Hallo Jürgen,
Jetzt bin ich schon seit fast 8 Wochen bei meiner neuen großen Familie, und fühle mich pudelwohl:-) Ich habe von Anfang an mein Kuscheleck gefunden, und es gleich bei meiner Ankunft markiert (sehr zur Freude meiner Familie) Ich wiege jetzt ungefähr 10 kg und bin 63cm lang und 40 cm hoch, also ganz schön gewachsen seit meiner Ankunft;) Nach längerem Zögern, habe ich mich endlich getraut im nahew liegenden Fluss zu schwimmen. Es macht mir einen Höllenspaß und ich bin kaum noch raus zu bekommen. Ich bin schon ganz aufgeregt, da ich in 2 Wochen mit meiner Familie das erst mal in den Urlaub fahre. Zum Schluss hab ich noch eine wichtige Frage, kann man es irgendwie in die Wege leiten dass ich vielleicht einen von meinen Geschwisterchen treffen kann:) das wäre soooooooooooooooo....toll und ich würde mich riesig freuen!!! Bis dahin verbleibe ich mit einem wau wau... Hier schreibt Ihnen Kim aus der Schweiz, jetzt als Lee bekannt. Für den Anfang will ich mich beim Tierschutzverein Europa bedanken für alles was sie für mich und meine Geschwistern gemacht haben und dass sie für mich ein so schönes zuhause gefunden haben. Bei mir läuft alles wunderbar. Mein neues zuhause gefällt mir richtig gut und meine Herrchen sind sehr gut und aufmerksam zu mir. Ich habe die Welpenschule hinter mir, und es hat mir richtig Spass gemacht. Jetzt besuche ich schon die Hundeschule wo ich sogar eine Freundin gefunden habe. Wir haben uns verlobt… Mein Leben besteht aus fressen, trinken, schlafen, spielen und alles ins Maul nehmen was mir zwischen die Pfoten kommt. Habe von 5 auf 15 kg zugenommen und wachse sehr schnell. Alle haben mich lieb und ich war schon nach ein paar Tagen der Star im Dorf…. Inzwischen ist meine Fan-Gemeinde gewachsen, was meine Besitzer fast zum verzweifeln bringt da sie mit mir doppelt so lange für den weg brauchen weil mich alle streicheln wollen. Sagen Sie es nicht weiter aber ich glaube dass sie auf mich stolz sind…. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ist mein Schweizerdeutsch schon recht gut und meine Familie versteht mich. Was mich nicht abhält in Schwierigkeiten zu geraten wenn ich zum Beispiel Ihre paar Schuhe in 4 verwandle, oder mehr… Ich versuche mich in der Magie Geschäft und lassen schon recht gut Ihre Sachen verschwinden. Ich liebe Wasser und Grass und kann stundenlang darin spielen. Mit Plüschtieren und Kissen habe ich so meine Probleme und zeige das dann auch indem ich sie kaputt mache, wie das Foto beweist. Ansonsten entwickle ich mich sehr gut und bin mir sicher dass mich eine glückliche Zukunft erwartet. Meine Familie und ich wünschen alles Gute und verbleiben mit herzlichen Hundegrüssen aus der Schweiz. Wau Wau
Hallo Frau Thalmann Die Zeit ist wie im Flug durch's Land gezogen und ich bin jetzt seit knapp 8 Wochen in der Schweiz bei meinen Adoptiv-Eltern. Es fehlt mir hier an nichts, ein eigenes Körbchen wo ich mich saumässig drin wohlfühle, viel „Knabber"-Spielzeug. (Anstelle von Mami's+ Papi's Schuhen!) Bereits nach der ersten Woche in der Schweiz habe ich Freunde gefunden. Mami ist mit mir an eine Treffen gegangen wo es noch mehr so kleine Racker gegeben hat wie mich. Ich habe mich in zwischen gut eingelebt und fühle mich hier sehr wohl. Mama sagt manchmal zu wohl!! So, muss wider. Mami + Papi müssen noch etwas an die frische Luft. Denn beiden tut das gut…… jaaaa, mir auch ☺ Also Tschüss Frau Thalmann Werde mich bestimmt wider mal melden. PS: Eine Frage hätte ich noch.Ich würde sooo gerne wissen wo Kim mein Bruder ist.Können / dürfen Sie mir sagen wo er ist. Adresse oder e-Mail.
Eingezogen ist Alma bei uns am 28. Juni 2008 und damit beginnt ein neues besseres Leben. Für uns sind unsere Hunde Kinder und es soll ihnen an nichts fehlen. So auch Alma. Ihre neuen Freunde mit den vier Beinen sind alles ehemalige Tierschutznotfälle. Alle haben eine Geschichte mitgebracht. So auch Alma. Bei jedem findet man die Geschichte der Vergangenheit auch äußerlich, die inneren Wunden heilen mit der Zeit. Bei Alma ist dies auch so. Alma hat ein Wesen, was niemand zerstören konnte. Selbst die Kreatur Mensch nicht. Sie haben ihren Körper zerstört, aber das Innere hat Alma sich bewahrt. Bewahrt für ein besseres Leben. Denn das gibt es wirklich: Das Gute im Leben. Nach Jahren der Entbehrung soll es jetzt nur noch aufwärts gehen. Mit Alma Sonnenschein haben wir wieder einen Begleiter gefunden, der uns bereichert. Dankbar, ehrlich und so lieb, dass es wieder einmal bewundernswert ist. Wie diese Hunde einen Neuanfang angehen ist bewundernswert. Der Mensch wäre zu so etwas nicht im Stande und würde niemals verzeihen. Der kleine Clown im Griffon Kostüm steckt alle mit ihrer guten Laune an. Der Hunger ist bärig, sie genießt gutes Essen. Sie schwimmt wie ein Fisch, ist flink wie ein Wiesel, sie ist einfach nur glücklich. Ihr Schlafbereich ist ein Bett, das sie sich mit einer Beagleoma aus schlechter Haltung teilt. Direkt an der Küche, damit die langen Ohren auch ja das Öffnen der Kühlschranktüre mitbekommen. Das Jagen hat man ihr eingedroschen, hier hat sie fürchterliche Angst vor Enten und Wild. Alma Sonnenschein hat ihren Platz für’s Leben gefunden. Nie wieder Hunger, nie wieder Schmerzen, nie wieder Einsamkeit. Willkommen auf der Sonnenseite des Lebens Alma! Ihre Hundemutti
So nun geht’s los, ich bin nun 12 Wochen im schönen, Witten das liegt im tiefsten Ruhrpott, man mag es nicht glauben, aber es gibt hier so viele Wälder und Seen wo ich richtig toben kann. Meine Geschichte fängt so an, ich kam in Kroatien zur Welt. Kaum da, schmiß man mich mit meinen Geschwistern einfach auf den Müll, wo wir sterben sollten. Der TIERSCHUTZ EUROPA brachte mich mit mehreren Hundeseelen nach Deutschland u. a. mein Vermittler JÜRGEN HEPNER (tausend Dank für den Einsatz). In Deutschland hatte ich ein geplantes Zuhause, wo ich auch hin kam. Die beiden verliebten sich sofort in mein Photo. Nach einem Anruf bei Herrn Hepner, kamen Sie mich besuchen. Die Chemie stimmte sofort und sieben Tage später holten sie mich ab. Wir alle waren super nervös aber alles klappte super, mit ganz viel Geduld und LIEBE habe ich schon ganz viel erleben dürfen: ALEX STEFFI UND EMI
Euer Nando mit Frauchen Sabine u. Herrchen Uwe. PS: Allen meinen Kumpels in Spanien wünsche ich auch so viel Glück wie ich es hatte! Kopf hoch, Jungs u. Mädels, nur Fledermäuse lassen sich hängen!
Wollte mich unbedingt mal melden und Euch allen erzählen wie es mir geht. Bin nun seit gut 3 Wochen in der Schweiz und es ist sooooo viel passiert. Ah ja, in der Hundeschule war ich auch schon und habe bereits viele neue Freunde gefunden. Mit denen darf ich dann auch so richtig springen. Natürlich muss ich da auch gehorchen und mache jetzt bereits schön Sitz und was warten heisst verstehe ich auch schon. In Dankbarkeit und Liebe eure Shiny (Zara)
Dann kam der große Tag ich wurde von den Leuten vom Tierschutzverein abgeholt. Ich kam dann in eine Transporterbox die in einen Transporter gestellt wurde. Ich war zum Glück nicht alleine in der Box und konnte mit einem anderen Hund schmusen. Von der Fahrt weiß ich nicht mehr so viel - nur das wir sehr lange an einem so genannten Zoll standen. Ich spielte erstmal mit den anderen und holte mir mal hier mal da ein paar Streicheleinheiten von den netten Leuten ab. Nur schade dass ich wahrscheinlich wieder weg muss ich will doch so gerne hier bleiben. Aber die beiden reden auch schon darüber ob sie mich behalten. Ich hab sogar schon mein eigenes Geschirr und einen Fressnapf bekommen. Kurz danach wurde dann mein Papa angerufen von der Frau Hüber. Sie hat gesagt das sie ein Herrchen für mich hätte und fragte auch wie sich meine Mama und mein Papa jetzt entschieden haben. Also liebe Leute das war jetzt mal meine Geschichte wie ich ein Zuhause gefunden habe. ich möchte Euch jetzt mal meine Geschichte erzählen. Sie riefen bei der Frau Hübner an, Frau Hübner kam dann mal bei meinen möglichen neuen Herrchen vorbei. Sie wollte wissen ob es mir dort gut gehen würde. Es gefiel ihr dann gut bei den Zweien und sie sagte dass ich zu ihnen darf. Dann kam endlich der lang ersehnte Tag ich wurde ganz früh von den lieben Menschen vom Tierschutzverein abgeholt. Dann kam ich in eine Transporterbox und wurde mit ihr ins Auto gebracht. Nach langen Abwarten war es dann endlich soweit wir fuhren in einen Hof rein und es wurde angehalten. Schlafen darf ich im Schlafzimmer in meinem Körbchen da bin ich nachts nicht so alleine. Aber ich leg mich auch sehr gerne zu Leila auf die Decke. Nur die schlüpft manchmal dann ins Bett zu Mama und Papa. Ich war auch schon bei der Welpenschule dort lern ich mit meinen zwei Leuten noch ganz viel und sie auch.
- Wenn man auf das Bild klickt, bekommt man auch die tollen Bilder zu sehen, die im neuen Zuhause entstanden sind... Wir danken dir Kerstin Ein Hund [Copyright by Kerstin Rother]
Ich bin eine süße kleine Mischlingshündin aus Zadar (Kroatien). Nach 36 Stunden kamen wir alle endlich in Lindau an. Hier durften wir uns erstmal alle richtig in einer Reithalle austoben. Doch ich hatte schreckliche Angst und konnte erst nach einiger Zeit wieder eingefangen werden. Dann drückte man mich einfach in die Arme einer Frau und ich machte mich ganz steif. Die Frau hatte noch ein jüngeres Mädchen dabei und zu ihr mußte ich dann auf die Rückbank. Nach einiger Zeit hab ich aber gemerkt, dass diese Menschen wirklich nett waren. Aber ich verhielt mich ganz brav und ruhig, man konnte ja nie wissen was passieren kann. Ich spürte aber auch, dass meine neuen Frauchen ebenso aufgeregt waren wie ich. Nach einer Stunde Autofahrt kam ich in meinem neuen Zuhause an. Und es dauerte keine 10 Minuten und ich war glücklich. Endlich bekam ich Streicheleinheiten, Futter und ganz viel Liebe. Frauchen hatte ein bißchen Angst, das ich nicht stubenrein bin, aber was soll ich sagen. Eine richtige Dame macht nicht in die Wohnung! Außerdem wäre sie sicher nicht böse mit mir gewesen. Ich hab auch schon ganz viele Freunde gefunden, mit denen ich richtg toben kann. Es dauerte zwar ein bißchen, bis ich Vertrauen bekommen habe, aber jetzt ist das kein Problem mehr. Das einzigste wovor ich noch Angst habe, sind Männer. Aber mein Frauchen hat einen ganz lieben Papa, vor dem hab ich keine Angst mehr. Der gibt mir vor allem, immer gaaanz leckere Sachen! :-))) Dort gehe ich auch gerne hin und die zwei (Mama und Papa von Frauchen) gehen auch oft mit mir spazieren. Ich höre auch ganz lieb auf meinen Namen und komme ganz brav her, wenn Frauchen mich ruft. Sogar alleine bleibe ich und verhalte mich ganz anständig, denn ich weiß ja, dass die Beiden immer zurück kommen und dann freu ich mich und springe durch die ganze Wohnung. So langsam vergesse ich die schlimme Zeit in dem Tierheim. Frauchen sagt immer, dass man ihr einen Engel geschickt hat und ihr nichts besseres passieren konnte, als mich zu sich zu nehmen. Ich spüre, dass die Beiden mich nie wieder hergeben werden und sie sagen es auch ganz oft, wenn wir alle zusammen auf dem Sofa liegen und kuscheln. Sie verstehen nicht, wie Menschen einen Schatz wie mich einfach weggeben! Und ich will hier auch nie wieder weg!!! Ach und Frauchen dachte am Anfang ich hab keine Stimmbänder und war ganz überrascht, als ich nach 4 Tagen zum ersten man gebellt habe. Naja, ich muß ja aufpassen, wer da klingelt und dann zu uns kommt. Nun hab ich Euch genug erzählt....ich genieße hier mein super tolles Hundeleben, Ich hab nur noch eine Bitte...es gibt so viele Hunde in diesen Tierheimen und Tötungsstationen. Habt einfach keine Angst uns zu nehmen, denn die Frau Hübner und die anderen Mitarbeiter beschreiben uns ganz genau und es stimmt wirklich was man über uns erzählt. Schaut euch unsere Bilder an und vielleicht ist auch für Euch der richtige Schatz dabei!
Es gibt da einen ganz tollen Freund von mir in Zadar. Er heißt Blasko und sucht auch noch ein liebes Zuhause. ich wollte mich nur mal bei euch melden. Mein Name ist Szary,glaub ich zumindest weil meine neue Mama und mein neuer Papa sagen auch ganz oft Mausi oder Süße, aber ich bin mir ziemlich sicher das ich Szary heiße. P.S. Vielen Dank an Ute, Tobias und die restliche Mannschaft dass ihr uns ermöglicht habt ein besseres Zuhause zufinden und dass ihr soviel für meine armen Kumpels in den Tierheimen tut. Dicken Schlapperer von mir......
Hallo Leute, ich bin die ängstliche, total verschüchterte „Hexe“. Man sagt, ich sei eine ca. siebenjährige Appenzeller Sennhund-Mischlingshündin. Ich will Euch heute von den letzten beiden bzw. drei Wochen meines Lebens berichten. Am Samstag, den 21.07.2007 abends gegen 18.00 Uhr, betrat ich zum erstenmal die Wohnung meiner neuen Herrschaften. Ich hatte natürlich keine Ahnung, dass diese Beiden das werden sollten, denn wir hatten uns vorher noch nie gesehen. Ich war mit Sylvia und Stefan sowie dem kleinen Jungen Andreas mit dem Auto geradewegs von Ungarn nach Deutschland gebracht worden. Das waren mehr als 10 Stunden Fahrzeit und ich war sehr unruhig und nervös. Wie bereits erwähnt komme ich aus Ungarn von einer Pferderanch. Das war aber nur ein dreiviertel Jahr mein Zuhause. Zuvor wurde ich von einer deutschen Tierfreundin von der Straße weggeholt, auf der ich herumirrte und ständig Gefahr lief überfahren zu werden. Man nahm an, dass ich Schläge erhalten hatte und weggelaufen bin , oder ausgesetzt worden war. Trotz intensiver Suche, konnte mein ursprüngliches Heim nicht ausfindig gemacht werden. So behielt man mich auf der Pferderanch. BeiManuela, Hans und Alina, einem 8-jährigen Mädchen sowie mehreren Hunden und vielen anderen Tieren fand ich ein neues Zuhause. Doch mein Frauchen und Herrchen trennten sich und ich hatte ab März d.J. nur noch ein Herrchen. Als sich im Juni d.J. eine Tragödie auf dieser Ranch ereignete, verlor ich auch noch mein Herrchen. Nur gut, dass er so gute Freunde wie Sylvia und Stefan hatte, die sich von jetzt an unentgeltlich und uneigennützig um all die Tiere, einschließlich mich, kümmerten. Als mein Frauchen mich verlassen hatte, rief mein jetziges Frauchen Christine, die Frau Hübner vom Tierschutzverein Europa an und bat sie inständig um Hilfe für all die Tiere auf der Ranch und für Hans, der das alles allein und ohne Geld nicht mehr bewältigen konnte. Frau Hübner setzte sich sofort damals mit Hans und auch noch mit Manuela in Verbindung und fuhr kurz darauf auch auf die Ranch, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Inzwischen besteht reger Kontakt und auch immer wieder Hilfe vom genannten Tierschutzverein Europa. Mein jetziges Frauchen kannte all diese Leute und auch fast alle Tiere, nur mich nicht. Frau Hübner hatte immer wieder von mir erzählt, dass ich eine so liebevolle Hündin sei und immer nur Streicheleinheiten haben wolle. Ferner berichtete sie, dass ich meinen Namen „Hexe“ eigentlich gar nicht verdient habe, weil ich so brav bin, nicht beiße, nicht belle, überhaupt nicht aggressiv sei. Ich wolle nur meine Ruhe. Manche hatten mich als „hässlich“ beschrieben. Doch andere sagten wieder, dass ich süß sei. Aber das war meinem jetzigen Frauchen Christine eigentlich wurscht. Wenn sie mit Frau Hübner über die Tiere der Ranch sprach, erkundigte sie sich immer häufiger nach mir. Sie bauen gerade ein Haus und es wurde erwogen, noch einen Hund zu der 13-jährigen Zwergpudelhündin Cindy und dem Wellensittich Spatzi zu nehmen. Evtl. aus dem Tierheim. Nachdem jedoch die Zukunft der Tiere auf der Ranch so unsicher geworden ist, entschloß sich Christine nach Absprache mit ihrem Mann, meinem jetzigen Herrchen Ronald, mich sofort zu sich zu nehmen. So geschah es dann auch. Ursprünglich sollte mich Ines aus Dresden, auch eine Tierschützerin, die auf eben jene Ranch fahren wollte, mich in Prag auf dem Rückweg von Ungarn nach Deutschland meinen neuen Herrschaften übergeben. Dann ergab es sich jedoch, dass Sylvia und Stefan in Deutschland etwas erledigen mussten, mich mitnahmen und bei meinen neuen Herrschaften abgeben sollten. Meine neuen Herrschaften warteten schon voller Unruhe auf mich. Sie hatten alles schon vorbereitet. Sie hatten mir meine eigenen Näpfe mit Futter und Wasser hingestellt und eine eigene Schlafdecke sowie einige Spielzeuge und einen Kauknochen. Als ich zur Tür herein kam, begrüßte mich mein künftiges Frauchen liebevoll mit einer sanften, ruhigen Stimme und den ersten Streicheleinheiten. Ich ging aber zunächst meinen letzten Herrschaften Sylvia und Stefan nicht von der Seite. Cindy, die Pudelhündin war sehr überrascht und sprang erst mal in ihr Körbchen. Sie hatte wohl Angst, dass ich da reingehen könnte. Sylvia und Stefan hatten nicht viel Zeit. Sie übergaben den Impfpaß und die Entwurmungstabletten und verabschiedeten sich. Sie huschten dann ganz schnell hinaus, so dass ich keine Gelegenheit hatte, ihnen zu folgen. Ich blieb völlig verblüfft zurück. Ich lief in alle offenen Zimmer und schaute auch zum Balkon hinunter, und konnte es kaum glauben, sie waren ohne mich weggegangen. Sicher wäre ich verzweifelt, wären mein neues Frauchen und Herrchen nicht so liebevoll zu mir gewesen. Ich trank etwas Wasser und legte mich dann auf mein neues Schlafdeckchen und schlief völlig erschöpft ein. Meine Herrschaften gingen mit Cindy ins Schlafzimmer und ließen mich mit Spatzi, dem Wellensittich, mit einem kleinen Licht und offener Schlafzimmertür, zurück. Aber ich konnte sie ja atmen hören und wusste, dass ich nicht ganz allein war. Ich hatte nicht gewinselt und auch nicht gebellt. Am nächsten Morgen, wurde ich wieder liebevoll begrüßt und gestreichelt. Ich hatte fest geschlafen und fraß erst jetzt meine volle Futterschüssel völlig leer. Dann legte mir mein neues Herrchen Halsband und Leine an und dann ging es mit Cindy Gassi. Ich habe von Anfang an mein Geschäft, ob groß oder klein, nur draußen gemacht. Das heißt, ich bin stubenrein. Auch mit Cindy vertrage ich mich gut. Nur anfangs haben wir uns ein bisschen angebrummelt. Aber Frauchen lässt es nicht zu, dass wir streiten. Ich steige die Treppen hinauf und hinab und laufe ganz gut an der Leine. Schon am 2. Tag durfte ich teilweise ohne Leine laufen, aber nur da, wo wenig Verkehr war. Da ich meinen Herrschaften nicht von der Seite gewichen bin, war das kein Problem. Ich werde jeden 2. Tag gebürstet, manchmal sogar jeden Tag und mein Fell ist richtig weich und schön geworden, nicht mehr so speckig. Ich springe manchmal allein, manchmal mit etwas Hilfestellung in die Autoheckklappe, wo ich eine hübsche, weiche Decke habe, wenn wir gemeinsam wegfahren. Ich war schon auf der Baustelle, in einem Cafe, Restaurant, bei der Oma und mittlerweile auch schon bei einer Geburtstagsfeier. Dort habe ich, genauso wie Cindy, mich unter den Tisch gelegt und geschlafen, bis wir gegangen sind. Anfangs habe ich oft gezuckt, wenn mich jemand berühren wollte, und die Augen oft geschlossen. Jetzt weiß ich, dass meine Herrschaften mich nicht treten, sondern über mich hinwegsteigen und dass sie mich nur streicheln wollen, nicht schlagen. Ich klemme meinen Schwanz nicht mehr ein, sondern trage ihn stolz, wie es sich gehört. Ich kenne die Gewohnheit, dass wenn wir rausgehen das auch bedeutet, dass ich großes und kleines Geschäft machen soll. Das klappt wie am Schnürchen. Das habe ich mit Hilfe von Cindy schnell herausgefunden. Anfangs habe ich niemals gebellt. Mein Frauchen war total erstaunt, als ein kleiner Hund aus einem Garten herauskeifte und ich zweimal „wuff, wuff“ machte. Sie rief völlig erfreut: „Du kannst ja bellen!“ Ebenso wenn der Briefträger oder sonst wer klingelt, dann fängt Cindy an zu bellen (melden) und ich stimme mit ein. Aber wir bellen beide nicht lang. Anfangs habe ich draußen nicht mal geschnüffelt, jetzt muß mein Frauchen mich sogar ab und zu mal ermahnen, weiterzugehen. So gut riecht es draußen und es macht Spaß die Spuren und Duftmarken zu lesen. Nur markieren tue ich nicht. Das macht nur Cindy. Ich vertrage jegliches Trocken- und sogar Naßfutter. Ja, ich liebe sogar Naßfutter. Aber Frauchen passt auf, dass ich von allem das richtige Maß bekomme. Im Herbst d.J. wollen wir dann in unser Haus auf dem Land ziehen. Herrchen, Frauchen, Cindy, Spatzi und ich. Da haben wir dann viel Platz und ich kann auch mal raus in den Garten, wenn er angelegt ist. Oder auf die Terrasse. Mein Frauchen erzählt mir immer davon. Sie steckt mich richtig an mit ihrer Vorfreude. Aber am meisten freut mich, dass ich nun endlich wirklich ein Zuhause habe. Mein Frauchen sagt mir immer, dass ich nie wieder weg muß und dass sie mich liebt und ich zur Familie gehöre. Auch mein Herrchen ist ein toller Mensch. Schade, dass nicht alle so viel Glück haben, wie ich. Es hat zwar lange gedauert, aber es hat sich gelohnt. Ich bin glücklich und rundum zufrieden mit meinem Leben. Ich werde geliebt um meiner selbst willen, ohne wenn und aber. Vom Frauchen: Das ist ein bisschen sehr ausführlich geworden. Doch ich könnte noch so viel über unseren Familienzuwachs berichten. Hexe ist eine Bereicherung in unserem Leben. Sie wird nicht nur von uns geliebt, sondern auch andere Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Freunde loben Hexe für ihr unauffälliges Verhalten. Unser Nachbar sagte: „Wieder einmal Glück gehabt.“ Das sagt er, weil unsere Hündin Cindy ein ebenso braver, liebevoller, unauffälliger Hund ist, den wir überall mit hinnehmen können. Und Hexe ist ebenso. Ich hatte nur etwas Angst, dass Cindy und Hexe sich nicht verstehen könnten. Das ist Gott sei Dank nicht eingetroffen. Sollte jemand noch Bedenken haben, einen älteren Hund aufzunehmen, dann kann ich nur sagen, ich habe es keinen Augenblick bereut. Hexe hat alle Eigenschaften, die man an einem Tier schätzt. Anhänglichkeit, Liebe, Treuherzigkeit, Dankbarkeit, stubenrein, nicht aggressiv, gesellschaftsfähig, geht an der Leine, läuft ohne Leine nicht weg, winselt nicht, bellt selten und nur kurz, ist lernfähig auch mit 7 Jahren. Kurz und gut, ein absolut problemloser Hund. Sie hatte einfach schon einige Fertigkeiten, die man nur einmal aufpolieren musste. Durch ihr Alter auch ruhig und gesetzt. Im Wartezimmer beim Tierarzt war sie neben noch einem Hund die Einzige, die keinen unerträglichen Geräuschepegel von sich gegeben hat. Wir waren da übrigens nur zur allgemeinen Kontrolluntersuchung. Bis auf einen Zahn ist sie gesund. Hexe verstand nur ein paar ungarische Befehle. In nur kurzer Zeit lernte sie bereits, einigen Befehlen in deutsch zu gehorchen. Sie kommt auf Pfiff. Sie hört auf „komm“ oder „hierher“, ab und zu auch auf „sitz“ und „platz“. Sie versteht „nein“. Und das ist erst der Anfang. Nach 2 ½ Wochen! Nicht zu vergessen, die Eingewöhnungszeit und so viele neue Eindrücke. Hexe wird ihren Lebensabend bei uns verbringen und hoffentlich ihre bösen Erfahrungen in der Vergangenheit vergessen. Ich wünschte mir, dass jedes Tier ein solches „Happy End“ wie unsere Hexe haben sollte und kann nur jedem Tier- bzw. Hundefreund empfehlen, es auch mit älteren Hunden zu versuchen. Auch kann ich nur bestätigen, was Frau Hübner über speziell diesen, jetzt unseren, Hund gesagt hat. Jedes Wort davon entsprach der Wahrheit. Haben Sie Mut, und geben einem Hund oder einem anderen Tier ein liebevolles Zuhause. Es wird es Ihnen 1000-fach danken. jetzt wird's mal Zeit das ich meine Geschichte berichte. PS: unter uns Jungs: die Isotta werde ich noch erobern. Ein bisschen Viel Glück an all meine Kumpels Benny
So Leute, ich bin die forsche Frieda und jetzt möchte ich doch auch mal berichten, wie aufregend die letzten 2 Wochen für mich waren. Am Freitag den 04. Mai haben mich meine Leute im Tierheim in Ungarn abends ins Auto gepackt und sind losgedüst. Es ging durch halb Europa. Natürlich waren noch ein paar von meinen Artgenossen dabei, so dass die Fahrt nicht allzu langweilig wurde. Gewundert über die lange Reise haben wir uns allerdings schon. Am Samstagmorgen sind wir dann alle in Lindau am Bodensee auf dem Hof von Frau Bentner angekommen. Was sollten wir denn jetzt hier?? Wir wurden erstmal in den Reitstall gebracht und durften uns dort richtig austoben. Nachdem ich gespielt, mich gereckt und gestreckt und was zu Essen und Trinken bekommen habe, war ich echt relaxed und gut drauf. Und da kamen auch schon die ersten Leute in die Halle. Ahhh, kapiert, die wollen uns also vermitteln. Na hoffentlich bekomme ich auch ein ordentliches neues Zuhause, habe ich mir gedacht. Erstmal hinlaufen, schnuppern und die Lage abchecken, Hmm so’n komischer blonder Typ mit ner kleinen blonden Frau, da soll ich hin? Oohh, klasse, die haben ja Leckerchen dabei, da geh ich erstmal mit. Na ja, und dann ging’s wirklich schnell: Mein neues Herrchen und mein neues Frauchen haben sich noch kurz mit Frau Hübner und Herrn Ehrenbeck unterhalten. Da ging’s irgendwie um „Danke für die nette Organisation“ „Melden Sie sich mal“ „Viel Spaß mit Frieda“ usw. - ich verstehe Deutsch ja noch nicht so richtig gut. Jedenfalls, schwupps, war ich im Kofferraum und jetzt ging’s nochmal 5 Stunden quer durch Deutschland. Im Auto hab ich mir gedacht, mein Gott sind die beiden nervös, zeig dich mal direkt von deiner besten Seite und leg dich ruhig hin und verschlafe die Fahrt, dann sind die neuen Herrchen auch entspannter. Also erstmal fast 5 Stunden gepennt. Am späten Nachmittag sind wir dann in Hattingen angekommen, ich glaube das liegt im Ruhrgebiet, echt nette Umgebung. Ich raus aus’m Auto und ab rein ins Haus, hier hab ich erstmal alles abgeschnuppert, das war ja alles so neu und aufregend. Jetzt, geb ich zu, war ich selber auch ein bißchen nervös. Schau mal einer an, da war ja noch jemand im Haus, so’n kleiner Hosenscheisser, Lorenz heisst der, noch kein Jahr alt, aber schon lauter als alle anderen. Aha, Badezimmer, Wohnzimmer, Garten, wow, ich hab sogar ein eigenes Körbchen und Leckerli gibt’s hier anscheinend auch ne Menge, obwohl da sollte ich mich vielleicht `n bissl zurückhalten, denn ich bin ganz schön in Futter. Ich war dann erstmal so geschafft von den neuen Eindrücken, dass ich mich aufs Ohr gehauen habe, mit fast 3 Jahren ist man ja auch nicht mehr die Jüngste. Die erste Nacht durfte ich dann mit ins Schlafzimmer und die haben sich total gefreut, dass ich so lieb geschlafen und nicht ins Haus gemacht habe – als ob ich nicht wüsste, dass man Pippi und Häufchen drausen macht. Tja, was soll ich sagen, jetzt bin ich seit über 2 Wochen hier und es gefällt mir supergut! Ich verstehe mich prächtig mit den Dreien, ich darf sogar dem kleinen Lorenz ab und an ein Küßchen geben, weil ich ganz vorsichtig mit ihm umgehe. Mit dem Ball spiele ich im Garten auch ohne Leine und Herrchen leint mich sogar beim Gassigehen immer öfter und länger ab, weil ich so brav mit allen anderen Hunden bin und nicht weglaufe. Ich schlafe weiterhin ohne Probleme in meinem Körbchen, zwar nicht mehr im Schlafzimmer, aber dafür im Flur - ist eh besser, denn Herrchen schnarcht. Jetzt wo ich schon total aufgetaut bin, bin ich manchmal vielleicht ein bißchen zu stürmisch, aber da werden die sich auch noch dran gewöhnen. Ach ja, ich bin so perfekt, dass ich jetzt schon bis zu 5 Stunden problemlos alleine bleibe. Beim Tierarzt war ich übrigens auch nochmal, bin kerngesund, nur meine Sterilisationsnarbe, die war noch ein wenig wund, weil ganz frisch. Salbenpflaster drauf und gut is! Kurzum: Alles super und entspannt! Frauchen und Herrchen hatten am Anfang ja Bedenken, einen Hund übers Internet zu nehmen, den sie vorher nicht gesehen haben, aber jetzt wissen sie, dass sie sich auf die Beschreibung vom Tieschutzverein auch verlassen konnten. Die 10 Jahre alte Mili kam am 10.02.07 zu Pony und mir. Ich wusste von ihr, dass sie ebenfalls ein ganz ängstlicher Hund ist, der ebenfalls nur das Tierheim kannte . Also war ich darauf gefasst, dass sie erst einmal nur in der Transportbox bleiben würde. Ich hatte mich mal wieder geirrt. Kaum hatte ich die Tür geöffnet kam sie auch schon heraus und hat das neue Zuhause untersucht. Pony hat sie nicht gleich wieder erkannt aber das waren an diesem Tag auch zu viele Eindrücke auf einmal. Mit ihren Papieren hatte ich auch wieder einen Brief aus Spanien dabei und daher wusste ich, dass Mili sobald sie im Freigehege war sich nicht mehr einfangen lies obwohl sie ja dort die Leute kannte. Trotzdem kam sie schon am ersten Abend zu mir und lies sich von mir anlangen und streicheln, zwar noch vorsichtig aber ich durfte es. Wie Pony habe ich auch Mili ein Geschirr gekauft und dies durfte ich ihr ebenfalls gleich anlegen. Da ich aus dem Schreiben wusste, dass sie nie gelernt hatte an der Leine zu laufen, wollte ich doch einen etwas sichereren Halt haben als nur ein Halsband mit dem ich dann auch noch als fremde Person Gewalt direkt auf den Hals ausgeübt hätte. Natürlich waren die ersten Spaziergänge eine Katastrophe. Da ich nicht nach 2 Hunden schauen konnte, habe ich erst eine Runde mit Pony gedreht und dann Mili geholt. Sobald wir einen Menschen trafen auch wenn er noch 300 bis 400 Meter von uns entfernt war ist sie total durchgedreht an der Leine und ich war über das Geschirr richtig dankbar, denn sonst hätte sich garantiert aus dem Halsband befreit und ich hätte sie nicht mehr bekommen. Das ganze Theater ging aber nur 2 Tage lang, dann hatte sie begriffen, dass Gassi gehen toll ist und dass sie mir soweit vertrauen kann, dass ich ihr nichts böses will. Also ging ich ab dem dritten Tag mit Pony und ihr spazieren. Von ihm hat sie sich dann auch noch den Rest abgeschaut und wir hatten keine Probleme mehr. Und ihr werdet es nicht glauben, nach 14 Tagen war sie schon soweit, dass sie an der langen Leine gelaufen ist und nach 3 Wochen konnte ich sie ebenfalls frei laufen lassen. Mili ist ein sehr sensibler Hund, sie hat sehr schnell die Kommandos gelernt und führt diese auch sofort aus, sie ist wahnsinnig lernfreudig und hat eine super Nase. Sie ist einfach nur dankbar und es ist wunderschön zu sehen, wie sie draußen rumtollt und sich im Gras wälzt und mir ständig zeigt wie wohl sie sich fühlt und wie dieser Hund aufblüht. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass sie bei den Spaziergängen auch immer wieder nach Pony schaut, da er ja altersbedingt langsam blind wird. Wenn er irgendwo schnuppert und wir schon etwas weiter gelaufen sind, dann schaut Pony immer auf und sieht zwar einen Menschen laufen aber kann durch die Erblindung in diesem Moment ja nicht erkennen ob ich es bin. Dann läuft Mili zu ihm zurück, stuppst ihn an und er läuft dann ihr einfach hinterher. Am Anfang dachte ich, dass dies einfach normal ist, da die zwei ja zusammen wohnen. Nach 3 Wochen habe ich jedoch angefangen mich mit anderen Hundebesitzern zu verabreden, denn beide sollten lernen auch weiterhin mit anderen Hunden zu laufen und dass es ganz normal ist anderen Hunden zu begegnen. Also eigentlich wollte ich meinen Hunden etwas beibringen, doch die hatten es sowieso drauf sich über die Hundesprache mit anderen Hunden zu verständigen und dass plötzlich mehrere Menschen zusammen laufen haben sie auch beide schnell kapiert. Aber ich bekam plötzlich Rückmeldungen von den Hundebesitzern, dass ihr Hund sich verändert hätte. Unter anderem laufen wir mit einem 4 jährigen Pudel und die Besitzerin hatte in den 4 Jahren immer Probleme mit ihrem Hund aber seit er mit Mili läuft ist er ganz ruhig und ausgeglichen und hört plötzlich auf die Kommandos. Weiterhin treffen wir einen Junghund aus dem Tierheim, der direkt nach der Abgabe sehr schwer krank wurde und mit dem Tod gekämpft hat, dadurch direkt in der eigentlichen Lernphase seines Lebens überhaupt nichts gelernt hat. Auch hier wollte ich testen wie Mili auf junge Hunde reagiert, da sie ja immerhin diesen Mai ihren 10. Geburtstag feiert. Auch hier waren die Besitzer total überrascht, ihr Hund hat jeden angebellt ob mit oder ohne Hund eine Unterhaltung war nie möglich, da der Hund immer nur gebellt hat bis Mili kam. Irgendetwas strahlt sie aus das andere Hunde beruhigt. Für mich sieht sie nicht anders aus als sonst auch, sie springt durch die Gegend, schnuppert überall, wälzt sich im Gras und trotzdem macht sie irgendwas, dass andere Hunde bei ihr abschauen und die Besitzer dann keine Probleme mehr mit ihrem Hund haben. Somit haben wir nun eine Therapeutin und erleben alle drei eine ganz neue Welt, denn wir haben nun ständig Verabredungen mit Hundebesitzern und machen sehr viele Hundewanderungen. Ich bin einfach nur Stolz auf meine beiden grauen Schnauzen. Mehrere Personen haben mir schon gesagt, dass sie Mili auch nehmen würden aber das kommt auf keinen Fall in Frage. Diese beiden bleiben auf jeden Fall bei mir und sollen noch ein schönes restliches Leben haben. Wie schon Ponys Bericht erwähnt, für mich kommt immer nur eine graue Schnauze in Frage aber das schöne ist, dass ich nun auch Rückmeldung von Hundebesitzern bekomme, die ihren alten Hund verloren haben und sich dann einen Welpen wieder geholt haben und diese Besitzer beneiden mich, denn ich habe viel mehr Vorteile mit meinen grauen Schnauzen. Ich muss ihnen zwar das selbe beibringen wie einem Welpen auch aber sie sind weit aus ruhiger, gelassener und teilweise auch lernfreudiger als ein Welpe. Beide versuchen immer alles richtig zu machen, vermutlich da sie wissen, dass das Leben auch anders sein kann, denn diese lange, schlechte Erfahrung kann ja ein Welpe gar nicht haben. Und trotzdem habe ich die Bewegung, denn wir laufen 3 Stunden am Tag. Auch glauben mir die Menschen nie, dass die Hunde schon so alt sind. Also Leute, denkt an die Vorteile die man mit grauen Schnauzen hat und wie ihr oben lesen konntet auch ein Welpe kann schwer erkranken und früh sterben oder in Bezug auf Ponys Erblindung, er kommt mit seiner Behinderung gut zurecht und wir haben jetzt erst von einem 4 jährigen Hund erfahren, der wurde binnen 14 Tagen blind und musste dann eingeschläfert werden, da er mit der Erblindung nicht zurecht kam. Meine grauen Schnauzen sind aber trotz ihrem Alter fit. Und wie alle Märchen fängt auch meines an mit…….. Ich kann gar nicht beschreiben wie glücklich wir mit unserem Emilio sind, denn er ist ein wahrer Schatz und auch von mir vielen Dank Eva Cavelius
Mein Name ist Pony und vielleicht kennt Ihr mich von der Seite. Ich bin 11 Jahre alt und wurde im Tierheim von den anderen gemoppt. Dann hat mich aber Frauchen auf der Seite entdeckt und sich sofort in mich verliebt. Viele Menschen sagten ihr, dass sie sich einen jüngeren Hund suchen soll, so ein alter Hund lernt doch nichts mehr, er lebt nicht so lange, er kann krank sein und dann noch einer der nur 11 Jahre ein Tierheim kennt. Aber Frauchen stand zu mir und erwiderte nur, dass man nie sagen kann wie lange man ein Tier hat, denn sie hat Ihren mit 5 Jahren bereits an Krebs verloren. Also durfte ich am 22.12.06 in Stuttgart landen. Und sie konnte nicht glauben was sie sah, ein alter Hund der den Flug und die Autofahrt ganz gelassen über sich ergehen lies. Sie war ja darauf vorbereitet, dass ich im Tierheim sehr ängstlich war und mich immer in die letzte Ecke verkrochen habe, somit war sie darauf gefasst, dass ich die Flugbox auf keinen Fall verlassen werde. Seit 2 Tagen überrasche ich nun Frauchen ständig, denn die Tür ging auf und ich musste zuerst mal die ganze Wohnung untersuchen, danach ging es im Garten weiter, selbst die Katzen habe ich sofort alle akzeptiert. Nach 1 ½ Stunden lag ich bereits satt in meinem neuen Körbchen und erholte mich von dem anstrengenden Tag. Die erste Nacht verlief sehr ruhig und am nächsten Morgen hat sie mir gassi gehen gezeigt. Nur eine kleine Runde aber ich war trotzdem nicht gestresst. Langsam traute ich mich auch immer mehr in ihre Nähe und ab und zu durfte sie mich auch streicheln. Die zweite Nacht habe ich dann schon verstanden gehabt, dass man im Garten machen kann und habe seit Samstagmorgen auch nicht mehr in die Wohnung gemacht. Das einzige was ich noch nicht kapiere ist, dass man dies auch auf Spaziergänge machen kann aber das lerne ich auch noch, bin ja erst 2 Tage in Deutschland. Ich habe allen Zweiflern in diesen 2 Tagen bereits gezeigt, dass sie sich geirrt haben. Ich habe fliegen, autofahren, leben in der Wohnung, stubenrein zu sein, Streicheleinheiten zu genießen und zuzulassen und noch vieles mehr gelernt. Heute ist Weihnachten und wir hatten hier Besuch und trotzdem lag ich ganz entspannt in meinem Körbchen und habe es genossen von Frauchen gegrault zu werden. Ich habe inzwischen verstanden, dass streicheln sehr schön ist. Der Besuch hatte auch einen großen älteren Hund dabei, also haben wir uns erst auf dem Feld getroffen und sind zuerst vorsichtig hintereinander gelaufen. Menschen sind ja manchmal so dumm und haben so viele Bedenken. Dieser Rüde und ich haben uns sofort verstanden und er hat mir gezeigt, dass schnuppern etwas ganz tolles ist. Ich bin ihm doch tatsächlich ständig hinterher und überall wo er die Schnauze reinhängte hängte ich meine auch rein, also stellt euch vor es war Hundeschnauze an Hundeschnauze. Danach habe ich ihm sogar gestattet mit in die Wohnung zu kommen und habe mich dann einfach in mein Körbchen gelegt aber von ihm verlangte ich, dass er sich auf den Teppich legt. Die Besucher von meinem Frauchen waren total überrascht, denn sie haben mit allem gerechnet aber nicht mit einem so relaxten Hund. Tja Leute, ich muss nun leider Schluss machen, denn nun gibt es ja auch noch den Weihnachtsbraten aber ich verspreche euch - Fortsetzung folgt. Kurze Anfügung von Frauchen: Ich gebe zu, dass ich auch Bedenken hatte ob ich es schaffen werde aber nach 2 Tagen kann ich nur sagen, dass es richtig war Pony aus dem Tierheim zu holen, allein dass so ein Hund noch nicht mal 2 Tage brauchte um das Vertrauen zu mir aufzubauen und sein Köpfchen immer wieder in meine Hand legt um gestreichelt zu werden. Es ist wunderschön zu sehen, dass er einfach nur gefallen will, jeder Blick mich fragt ob er dies nun richtig macht und er einfach nur dankbar ist. Hätte ich noch einmal die Wahl, ich würde mich wieder für so einen alten Hund entscheiden. Wie man sieht hat er sich im Tierheim total anders verhalten, wie in seinem neuen Zuhause. Alles was er gebraucht hat war Liebe und Aufmerksamkeit und man bekommt es tausendfach zurück. Neuer Bericht von Pony: Fortsetzung von Pony's neuem Leben So, nun lebe ich schon 2 ½ Wochen in Deutschland und ich lerne jeden Tag mehr. Inzwischen habe ich absolutes Vertrauen zu Frauchen, wenn wir anderen Hunden begegnen, dann laufen wir erst einmal vorbei und wenn ich merke, dass ich nicht dumm angemacht werde, dann laufe ich hinterher und wir lernen uns kennen. Beim autofahren haben Frauchen und ich noch ein paar Probleme, sie besteht immer darauf, dass sie während der Fahrt auf dem Fahrersitz alleine sitzt, dabei möchte ich doch so gerne auf Ihren Schoß, muss ich wohl akzeptieren, dass nun eine Frau am Steuer ist. Jetzt habe ich auch begriffen, dass man draußen pinkeln und ein Häufchen machen kann, hatte zwischendurch ein paar Probleme mit der Futterumstellung, doch dann hat Frau Hübner Frauchen den Tipp gegeben mir einfach das selbe zu geben, was sie isst, also Nudeln, Kartoffeln oder Reis und nun gewöhne ich mich auch langsam an die Konservierungsstoffe im deutschen Essen. Inzwischen machen wir auch keine kleinen Runden mehr, sondern laufen immer einen anderen Weg und dies 3 mal am Tag. Am Wochenende waren wir mit einem anderen Rüden gassi und hier waren wir bei jeder Runde 1 ½ Stunden on tour. Hatte zwar die ersten Tage etwas Muskelkater aber es macht ja so Spaß die Welt zu entdecken und die riecht so gut. Frauchen geht nun schon die zweite Woche wieder arbeiten und selbst dies habe ich ohne Probleme akzeptiert, ich zerlege nicht die Wohnung oder mache sonstige Dummheiten. Warte in meinem Körbchen und wenn dann die Tür aufgeht, dann gehe ich zu ihr mit wedelndem Schwanz und dann gibt es erst mal ausführliche Streicheleinheiten und dann einen ganz großen Spaziergang. Sonst lege ich mich immer wieder brav in mein Körbchen und genieße einfach alles. Lasse mich noch etwas streicheln und werde euch weiterhin berichten was ich so alles mache also bis dem nächst und eine Bitte von mir altem Hund, denkt auch an meine Kollegen im Tierheim, die sollen auch noch so ein schönes Leben bekommen wie ich. Pony's Frauchen: Tja, ihr könnt ja lesen, was Pony so von seinem neuen Leben zu berichten hat. Ich kann nur wieder sagen, ich bin so froh, dass ich ihn genommen habe. Es ist wunderschön zu sehen wie dankbar mein "Großer" ist und außerdem erinnere ich mich nun sehr häufig auch an die Anfangszeit von meinem ersten Hund zurück. Auch ihm musste ich ja vieles erst einmal beibringen, er musste ja auch erst lernen, bis er so war, wie er zum Schluss war. Er hat inzwischen gelernt, dass wir Besuch in der Wohnung empfangen und wir haben auch schon meine Eltern besucht, natürlich ist er da am Anfang noch gestresst aber nach 2 Stunden war er dann ziemlich relaxt. Ich gebe ihm einfach nur Zeit und überlege mir immer wie es wäre, wenn ich überhaupt nichts kennen würde und müsste dann alles mitmachen, was er mitmacht. Wenn ich in diesem Alter noch soviel lerne wie er, dann kann ich wirklich stolz auf mich sein. Es hat so gut geklappt, dass nun seine Freundin aus dem Tierheim im Februar auch kommen darf. Ich werde dann berichten, wie es mit 2 alten Hunden aus dem Tierheim weitergeht. Bis dahin wünsche ich euch und euren Hunden alles Gute.
Bitte senden sie uns Berichte über ihre Erfahrungen bei der Adoption von Hunden zu.
Ute Hübner (Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch)
Telefon: 0761 - 47 56 02 Handy: 0173 - 4679026 E-mail: ute.h@tsv-europa.com |